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Web-Designer rächt sich an geizigem Kunden

Archivmeldung vom 19.02.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.02.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Screenshot: Geprellter Unternehmer in der Offensive. Bild: fitnessfs.com
Screenshot: Geprellter Unternehmer in der Offensive. Bild: fitnessfs.com

Ein Web-Developer in San Francisco hat kürzlich eine sehr unorthodoxe Maßnahme gewählt, um einem seiner Kunden zur Zahlung der ausstehenden Rechnung zu drängen. Nachdem das Fitnessstudio "Fitness SF" den IT-Unternehmer Frank Jonen für durchgeführte Web-Dienstleistungen nicht bezahlt hat, hat dieser dessen Website nun lahmgelegt. Klickt man auf die Seite, erläutert Jonen mit großen Lettern seinen Schritt.

"Liebe Kunden, Fitness SF hat es bevorzugt seine offenen Rechnungen zu ignorieren, anstatt sie zu bezahlen. Das Ergebnis: Die Website ist nicht mehr in Betrieb", erklärt Jonen einleitend. Man entschuldige sich für die Unannehmlichkeiten, die dadurch für die Kunden entsehen, doch das sei ein wichtiger Schritt, um "zu bekommen, was rechtlich uns gehört". Im Anschluss beschreibt Jonen das Problem ausführlicher.

Die Wirkung des gewählten Druckmittels ist in Zeiten der totalen Digitalisierung kaum zu überschätzen. Hinzu kommt, dass Fitness SF seine Website nicht nur für repräsentative Zwecke nutzt, sondern eine detaillierte und übersichtliche Wocheneinteilung der angebotenen Kurse für seine Kunden anbietet.

"Können Sie dieses Unternehmen unterstützen?"

Warum Fitness SF nicht zahlt, ist unklar. Jonen vermutet hinter der Vorgehensweise des Unternehmens eine Strategie und redet den eingeschriebenen Mitgliedern ins Gewissen. "Wir sind eine kleine Firma im Herzen Europas, deshalb glaubt Fitness SF vermutlich, dass es das aussitzen kann bis wir untergehen. Können Sie ein Unternehmen unterstützen, das so handelt?", stellt Jonen die rhetorisch anmutende Frage.

Wer im Zeitalter des Web 2.0 Software-Dienstleistungen auslagert und diese nicht bezahlt, bekommt die "Rechnung" selbst serviert. Wie der aktuelle Fall zeigt, erlaubt diese Entwicklung den Web-Devopern zu außerordentlich drastischen Mitteln zu greifen. Aufgrund der allgegenwärtigen unternehmerischen Abhängigkeit vom Internet ist der dadurch ausgeübte Druck enorm. Ob Frank Jonen noch zu seinem Geld kommt, bleibt abzuwarten.

Quelle: www.pressetext.com/Sebastian Köberl

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