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Trinkwasser in Heidelberg: Apokalypse oder Schlumpf-Pisse?

Archivmeldung vom 07.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: CC0
Bild: CC0

Die Stadt Heidelberg hat auf Twitter vor Verunreinigung des Trinkwassers gewarnt. Aus den Leitungen der betroffenen Häuser kommt laut Medienberichten offenbar bläuliches Wasser. Viele Internetuser haben darauf mit Humor reagiert, schreibt das russische online Magazin "Sputnik".

Weiter heißt es auf der deutschen Webseite: „Den Stadtbehörden zufolge werden die Stadtteile Handschuhsheim und Neuenheim von der Verunreinigung betroffen. Vorsorglich soll das Trinkwasser im gesamten Stadtgebiet nicht benutzt werden.

Solange keine Ergebnisse der Analysen von Wasserproben vorliegen, soll das Leitungswasser nicht konsumiert werden, weder zum Trinken und Kochen noch zur Körperpflege. Wie Medien unter Berufung auf das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises schreiben, führte eine bisher nicht identifizierte Substanz zu einer Blaufärbung des Trinkwassers. Eine chemische Verunreinigung werde vermutet.

Die Berichte von einer bläulichen Färbung des Wassers sorgten für unterschiedliche Reaktionen im Netz. Eine Twitter-Benutzerin sprach sogar von einer „Apokalypsen-Erfahrung“. Andere User verbanden den Vorfall scherzhaft mit den Schlümpfen, den blauhäutigen Comicfiguren, die „ins Leitungswasser gepisst“ haben.

Laut dem Twitter-User „DjDDoS“ soll die Partei AfD, deren Logo eine blaue Farbe hat, etwas mit dem Geschehnis zu tun haben. Die Benutzerin unter dem Namen Viola Ganter scherzte über eine Tintenfirma, die die Wasserverunreinigung verursacht habe, indem sie etwas zu „vertuschen“ versuchte.

Die Stadt rät den Einwohnern, einen Vorrat an Trink- und Brauchwasser anzulegen. Medienberichten zufolge ist das Einkaufen von Wasserflaschen jedoch nicht mehr ohne weiteres möglich, weil die Geschäfte leergekauft seien.

Internetbenutzer bestätigen die Information und berichten über lange Schlangen in Supermärkten. Manche sprechen von Panik und veröffentlichen Fotos leerer Regale in Verkaufsräumen.

Laut dem Portal Heidelberg24 beschränkte eine Handelskette der Stadt die Sechser-Packs Wasser auf zwei pro Einkauf.

Heidelbergs Behörden gaben am Donnerstagnachmittag eine Entwarnung. Die Trinkwasserwarnung für Dossenheim und Heidelberg sei aufgehoben. Die sofort eingeleiteten Analysen seien unkritisch.

„Es konnten keine Belastungen nachgewiesen werden. Das Leitungswasser kann ab sofort in vollem Umfang verwendet werden“, so die Stadt auf Twitter."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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