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Kinderwagenspur und Portopflicht für E-Mails

Archivmeldung vom 01.04.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.04.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: premiumpresse
Bild: premiumpresse

Zweisprachige deutsch-türkische Straßenschilder, Portopflicht für E-Mails oder die erste Hunde-Achterbahn der Welt - auch in diesem Jahr werden gutgläubige Menschen nicht nur von Familienangehörigen und Freunden, sondern auch von Medien und Verbänden in den April geschickt.

Eine Auswahl:

Deutsch-türkische Straßenschilder in Berlin-Kreuzberg

Als bislang noch nicht bekannt gewordenes Ergebnis der jüngsten Türkei-Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sollen in Berlin-Kreuzberg zweisprachige deutsch-türkische Straßenschilder eingeführt werden. Das zumindest berichtet der "Tagesspiegel" unter Verweis auf eine Vereinbarung, wonach der Berliner Stadtteil gemeinsam mit dem Istanbuler Stadtteil Üsküdar zur neuen Modellregion in Sachen Integration und Völkerfreundschaft werden solle. Auf die Idee sei Merkel selbst gekommen, schreibt die Zeitung. Inspiriert worden sei sie von einer ähnlichen Regelung im Landkreis Oberspreewald-Lausitz.

Portopflicht für E-Mails

Die Einführung von einem Cent Porto für jede E-Mail vermeldeten bundesweit 56 öffentlich-rechtliche und private Radiosender. Ausführlich berichteten die Sender in Gesprächen mit Experten und Betroffenen über den vermeintlichen Plan. Im Hessischen Rundfunk kündigte etwa Regierungssprecher Dirk Metz den entschiedenen Widerstand der hessischen Landesregierung an.

Gefühltes Rentenalter

Zur Einführung der Rente ab 70 riet das Kölner Institut der deutschen Wirtschaft (IW) - weil aus Sicht der Älteren die Jahre ohnehin schneller vorbeirauschten als bei Jüngeren. Befragungen zufolge glaubten nämlich Männer und Frauen ab Mitte 50, seit ihrem letzten Geburtstag seien gefühlt gerade einmal 200 Tage vergangen. Bei einer Anhebung des Rentenalters auf 70 hätte ein heute 57-Jähriger zwar in der Realität noch 13 Jahre zu arbeiten, gefühlt seien es aber nur noch 2600 Tage oder 7,1 Jahre, errechnete das Institut.

Eigene Kinderwagenspur als bundesweites Pilotprojekt

Mit einer Kinderwagenspur - ein angeblich bundesweites Pilot-Verkehrsprojekt - machte der bayerische Landkreis Fürth von sich reden. Straßenzählungen hätten ergeben, dass immer mehr Eltern beim Spazierengehen mit ihrem Nachwuchs im Stau stehen würden, teilte das Landratsamt mit. Deshalb würden alle Kreisstraßen um eine Spur erweitert, auf der allein Kinderwagen zugelassen seien. Gebaut werde diese mit Flüsterasphalt - damit die Kleinen möglichst ungestört schlafen könnten.

Berühmtes Bernsteinzimmer in Kieler Landtag entdeckt

Eine historische Sensation vermeldete die schleswig-holsteinische CDU-Landtagsfraktion in Kiel. Das weltberühmte Bernsteinzimmer der russischen Zaren, seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs verschollen und von Generationen von Abenteurern in halb Europa gesucht, sei bei Renovierungsarbeiten im Büroflur der Fraktion entdeckt worden. Das von deutschen Soldaten 1941 aus St. Petersburg geraubte Kleinod sei 1945 offenbar von einem Kriegsschiff aus Königsberg in das Landtagsgebäude gebracht worden, das damals eine Marinebasis war, mutmaßte Fraktionschef Christian von Boetticher.

Erste Hunde-Achterbahn der Welt

Ein niedersächsischer Vergnügungspark gab den Bau der ersten Hunde-Achterbahn der Welt bekannt. Die zehn Millionen Euro teure Anlage mit dem Arbeitstitel "K-900" solle im April nächsten Jahres eröffnet werden und sei "ein Meilenstein auf dem weltweiten Freizeitparkmarkt", teilte das Management des Heide-Parks in Soltau mit.

Verkehrsminister Raumsauer als vermeintlicher "Tempo-30"-Vorreiter

Als einen vorgezogenen Aprilscherz mit ernsthaftem Hintergrund enttarnte der Verkehrsclub Deutschland (VDC) seine am Mittwoch verbreitete Meldung, wonach Bundesverkehrsminister Peter Raumsauer (CSU) sich für Tempo 30 als bundesweite Regelgeschwindigkeit in allen Städten ausgesprochen habe. Mit dem Vorstoß habe der Club darauf hinweisen wollen, dass Tempo 30 "kein Witz, sondern im Sinne von Verkehrssicherheit und städtischer Lebensqualität unumgänglich" sei.

Quelle: premiumpresse

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