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Ahlen: Mops Edda gepfändet und bei Ebay Kleinanzeigen verkauft

Archivmeldung vom 28.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: CC0
Bild: CC0

Wegen ausstehender Steuerzahlungen hat die Stadt Ahlen (NRW) Medienberichten zufolge den Hund einer Frau gepfändet und ihn auf der Plattform Ebay Kleinanzeigen zum Verkauf angeboten. Der Mops Edda wurde demnach einer Familie mit drei Kindern weggenommen. Dies teilt das russische online Magazin "Sputnik" mit.

Weiter heißt es hierzu auf deren deutschen Webseite: "Wegen Steuerrückständen hat die Stadt Ahlen den Mops einer Familie mit drei Kindern gepfändet und für 750 Euro bei Ebay Kleinanzeigen verkauft, berichtet die „Welt“ unter Berufung auf lokale Medien. Inseriert wurde demnach auf der Plattform eine „süße Mopsdame mit Stammbaum“. Eingestellt wurde die Anzeige von einem Mitarbeiter der Stadtverwaltung im westfälischen Münsterland im vergangenen Dezember über seinen privaten Nutzeraccount.

Der Hund wurde einer Familie weggenommen, die Schulden bei der Stadt hatte. Sie habe „unter anderem Hundesteuern“ nicht bezahlt, so die Verwaltung. Die Besitzerin sagte laut Medien es stimme, dass sie Zahlungen „aus persönlichen Gründen“ nicht sofort beglichen habe. Es sei aber absolut nicht okay gewesen, wie „das alles abgelaufen ist“. Demnach hätten „plötzlich“ eine Gerichtsvollzieherin und zwei Stadtmitarbeiter vor der Tür gestanden.

Zuerst sollte der Rollstuhl ihres Mannes gepfändet werden. Da dieser jedoch Eigentum der Berufsgenossenschaft ist, seien die Mitarbeiter auf den Mops Edda gekommen. Es seien „auf offener Straße und unter den Blicken der Nachbarn“ Fotos von dem Tier gemacht worden. Edda sei dann ein paar Tage später ohne Vorwarnung einfach abgeholt worden.

Ihr falle der Verlust sehr schwer, ebenso ihren Kindern, die fünf, sieben und neun Jahre alt seien. Sie könne nichts gegen die Pfändung tun, sie sei rechtens. „Ich weiß aber jetzt, dass Edda in guten Händen ist“, sagte sie. Ein gerahmtes Bild von Edda erinnert die Familie zudem weiterhin an ihren Hund, heißt es in dem Beitrag.

Ans Licht kam der Vorgang, weil die neue Besitzerin, eine Polizistin aus dem Rheinland, juristisch gegen die Stadt vorgeht. Der Mops, der als kerngesund inseriert worden war, musste nach dem Kauf mehrmals operiert werden, deshalb möchte die Käuferin Geld von der Stadt zurück."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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