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Togo: Frauen wollen mit Sexstreik Revolution erreichen

Archivmeldung vom 30.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Faure Gnassingbé am 29. November 2006
Faure Gnassingbé am 29. November 2006

Foto: Ricardo Stuckert/PR
Lizenz: CC-BY-3.0-br
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Mehrere Bürgerrechtsorganisationen haben in Togo Frauen unter dem Motto "Let`s save Togo" zur einwöchigen Sexverweigerung aufgerufen um so eine Revolution zu erreichen. Wie die Organisationen bekannt gaben, solle die Togolesinnen für eine Woche das Schäferstündchen aussetzen. Der Protest richtet sich besonders gegen Präsidenten Faure Gnassingbés.

Vor allem die Frauen, deren Männer bei den diesjährigen Wahlen den Amtsinhaber wählen wollen, sollen den Streik im Bett durchführen. Seit 2005 ist Gnassingbés im Amt und eine Wahlreform soll ihm die Macht sichern. Da Frauen im afrikanischen Staat außerhalb des Hauses wenig politische Macht haben, wollen sie so den Präsidenten stürzen. Sie folgen damit einigen Vorbildern. So hatte im Libanon die Nobelpreisträgerin Leymah Gbowee vor neun Jahren zum Sex-Boykott aufgerufen, um den 14-jährigen Bürgerkrieg zu beenden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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