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„Hallervorden – Didi gegen den Rest der Welt“

Freigeschaltet am 29.08.2025 um 13:26 durch Sanjo Babić
Bild:     WDR/laif/IMAGO/United Archives/ddp/Universum Film GmbH/Hintergrund mit KI erstellt
Bild: WDR/laif/IMAGO/United Archives/ddp/Universum Film GmbH/Hintergrund mit KI erstellt

Der Dokumentarfilm „Hallervorden – Didi gegen den Rest der Welt“ (ARD/WDR/BR/NDR) zeigt zum 90. Geburtstag private Einblicke, familiäre Perspektiven und Dieter Hallervordens unermüdlichen Kampf gegen Vorurteile, Erwartungen und sich selbst – ein filmisches Porträt eines Mannes, der nie stillsteht. Zu sehen ab dem 1. September 2025 in der ARD Mediathek und um 20.15 Uhr im Ersten.

Dieter Hallervorden – eine der letzten Ikonen der deutschen Showkultur wird am 5. September 90 Jahre alt. Ein Leben zwischen Lachsalven und Tränen, zwischen Skandal und Applaus. Der Mann hinter „Nonstop Nonsens“, hinter Kinofilmen wie „Didi – Der Doppelgänger“, hinter einem Lebenswerk, das Millionen zum Lachen bringt – und der als Schauspieler in Filmen wie „Honig im Kopf“ zu Tränen rührt. Er ist zugleich einer der streitbarsten, unbequemsten und widersprüchlichsten Künstler Deutschlands.

Mit 90 Jahren steht er noch immer auf der Bühne. Führt drei eigene Theater. Produziert Songs. Fliegt waghalsige Looping über seiner Heimatstadt. Und sorgt weiterhin für Schlagzeilen – wie zuletzt, als er Kanzler Friedrich Merz wegen übler Nachrede verklagte. Denn Hallervorden lässt bis heute nichts einfach so stehen – weder in der Politik noch im Leben. „Demokratie verlangt Beteiligung der Bürger. Also: Flagge zeigen! Sich nicht den Mund verbieten oder das Rückgrat verbiegen lassen!“, so Hallervorden.

Der Film öffnet Türen, die bisher verschlossen waren: Seine Künstlergarderobe. Sein Berliner Zuhause. Seine legendäre Privatinsel in der Bretagne. Er begleitet Hallervorden bei Proben, auf Reisen, vor Auftritten – und fängt Momente ein, in denen selbst einer wie er nicht mehr ausweichen kann. Zum ersten Mal kommt seine Familie ausführlich zu Wort – direkt, ehrlich, zutiefst persönlich. Nathalie Hallervorden, die gemeinsame Tochter mit Rotraud Schindler und sein jüngerer Sohn Johannes bringen uns den Familienvater Hallervorden näher, dessen Werte und Überzeugungen nicht immer mit denen ihrer eigenen Generation kompatibel sind.

Dazu kommen enge langjährige und prominente Weggefährten, Vertraute, Beobachter und seine Ehefrau Christiane – die Dieter Hallervorden so gut kennt wie kaum jemand sonst. Menschen, die mit ihm gearbeitet, gestritten, gelacht und gelitten haben. Sie zeichnen das Bild eines Mannes, der seit über sieben Jahrzehnten kämpft – gegen alle, die ihm nichts zutrauten, ihn für talentfrei hielten, ihn ablehnten. Gegen die, die ihn bis heute missverstehen, verurteilen oder auf seine Didi-Rolle reduzieren. Dass er noch mehr kann als Didi hat Dieter Hallervorden in starken Charakterrollen in Filmen wie „Sein letztes Rennen“ (Deutscher Filmpreis für die beste männliche Hauptrolle) und der authentischen Darstellung eines an Alzheimer erkrankten Menschen „Honig im Kopf“ mehr als bewiesen.

Der Dokumentarfilm „Hallervorden – Didi gegen den Rest der Welt“ zeigt Hallervorden auch an den großen Wendepunkten seines bewegten Lebens: Von der Kindheit in Dessau über die dramatische Flucht aus der DDR – samt dem nie ausgeführten Plan, den Regimeführer Walter Ulbricht zu ermorden. Der Film gräbt tief in den Archiven: 70 Jahre deutsche Showgeschichte werden lebendig. Private Aufnahmen und TV-Schätze, die seit Jahrzehnten niemand mehr gesehen hat. Sketche, Songs, Filme, Interviews, die ganze Generationen geprägt haben.

Ein Dokumentarfilm von Simon Tanschek und Lukas Hoffmann, Deutschland, 2025, 89 min. Eine Produktion von Eitelsonnenschein im Auftrag des WDR, BR und NDR. Redaktion: Christiane Hinz (WDR), Thomas Kamp (WDR), Astrid Harms (BR), Marc Brasse (NDR).

Quelle: WDR (ots)

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