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Sinnlose und überflüssige Quälerei - Drastische Bilder bei Quarks & Co: Kastration von männlichen Ferkeln

Archivmeldung vom 05.04.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.04.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: daniel stricker / pixelio.de
Bild: daniel stricker / pixelio.de

Rund 30 Millionen Mal im Jahr werden männliche Ferkel brutal gequält, indem man ihnen ohne jegliche Betäubung die Hoden abreißt oder abschneidet. Quarks & Co zeigt diese schonungslosen Bilder in seiner aktuellen Sendung "Ein Schweineleben" am Dienstag, 10. April 2012, um 21.00 Uhr im WDR Fernsehen.

Moderator Ranga Yogeshwar weist die Zuschauer darauf hin, dass empfindliche Gemüter bei diesen Bildern lieber wegsehen sollten. Er hält die Kastration für "absurd, denn wir zeigen, dass das Fleisch von nicht kastrierten Ebern durchaus genießbar ist. In Zukunft muss kein Schwein mehr kastriert werden!"

Die betäubungslose Kastration von männlichen Mastschweinen - als Vorsichtsmaßnahme gegen strengen Ebergeruch - ist seit Jahrzehnten Praxis, doch aktuelle Studien zeigen, dass der Anteil der "Stinker" deutlich unter fünf Prozent liegt. Aber erst 2017 soll die Ferkel-Kastration laut einem Gesetzentwurf der Bundesregierung verboten werden, EU-weit ab 2018. "Warum so spät?", fragt Ranga Yogeshwar.

Quarks & Co berichtet über fortschrittliche Schweinemäster und Schlachthofbetreiber, die schon jetzt die Haltungsmethoden in der Schweineproduktion umstellen, damit Eber stressfreier aufwachsen und ihr Fleisch genießbar bleibt. Geschmackstests haben übrigens ergeben, dass die meisten Verbraucher schwach riechendes Eberfleisch von herkömmlichem Schweinefleisch nicht wirklich unterscheiden können.

Quelle: WDR Westdeutscher Rundfunk (ots)

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