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"Die Multi-Kulti-Macher": "plan b" im ZDF über Integrationsprojekte

Archivmeldung vom 21.02.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.02.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: "obs/ZDF/René Munder"
Bild: "obs/ZDF/René Munder"

Zwei Strategien, wie Integration erfolgreich gestaltet werden kann, beleuchtet "plan b" am Samstag, 24. Februar 2018, 17.35 Uhr, im ZDF. Der Film "Die Multi-Kulti Macher" von Birgit Tanner zeigt am Beispiel der belgischen Stadt Mechelen und der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart, wie Integration gelingen kann.

In der 90.000-Einwohner-Stadt Mechelen leben Menschen aus 130 Nationen. Mit radikalen Islamisten hat man dort keine größeren Probleme, was für viele auch an der Politik von Bart Somers liegt, der seit 17 Jahren Bürgermeister der Stadt ist. Die Belgier nennen ihn "Mr. Zero Tolerance". Null Toleranz, weil er eine flächendeckende Videoüberwachung installieren ließ und gegen Regelverstöße konsequent vorgeht. Null Toleranz aber auch, weil er bei Ausgrenzung und Diskriminierung von Menschen genauso konsequent ist. Sein Rezept geht auf: "Die Menschen fühlen sich sicher in der Stadt - und deshalb sind sie offener für Integration", sagt Bart Somers. Stadtteile, in denen früher nur Migranten lebten, werden wieder attraktiv für alle, Streetworker kümmern sich um Jugendliche, damit sie den Anwerbeversuchen islamistischer Gruppen widerstehen. "An Multi-Kulti muss man arbeiten", sagt Somers, "das ist nicht irgendwann fertig."

Was Städte tun können, damit Integration und Sicherheit gleichermaßen funktionieren, zeigt "plan b" auch am Beispiel Stuttgart. Schon in den 1970er Jahren, als Tausende Gastarbeiter kamen, machte die baden-württembergische Landeshauptstadt vieles anders als andere deutsche Städte. Damals wurde eine Belegungsquote im städtischen Wohnungsbau eingeführt, um so Ghetto-Bildung von vornherein zu vermeiden. Ex-Oberbürgermeister Manfred Rommel wollte, dass sich alle in der Stadt als Stuttgarter fühlen, auch diejenigen mit ausländischen Wurzeln. Diese Einstellung sieht Levent Günes, der in Stuttgart als Sohn türkischer Einwanderer geboren wurde, auch heute noch in der Integrationsarbeit als bestimmend. Die Stadt kümmert sich mit vielen Projekten um das Zusammengehörigkeitsgefühl ihrer Bürger.

Quelle: ZDF (ots)

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