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ZDFzoom: Deutschland im Rausch - Der verlorene Kampf gegen die Drogen

Freigeschaltet am 22.10.2019 um 07:04 durch Andre Ott
Bild: "obs/ZDF/Frank Vieltorf"
Bild: "obs/ZDF/Frank Vieltorf"

Der Kampf gegen Drogen sei verloren, hört man immer häufiger von Politikern, Ärzten und sogar von der Polizei. Und trotzdem bleibt die "Kriegserklärung" gegen Koks, Speed und Co. bestehen. "ZDFzoom" berichtet am Mittwoch, 23. Oktober 2019, 22.45 Uhr im ZDF, über "Deutschland im Rausch - Der verlorene Kampf gegen die Drogen".

Der Film von Anna Feist ist am Mittwoch, 23. Oktober 2019, 21.00 Uhr, zudem in einer 45-minütigen Fassung unter dem Titel "Volk auf Droge - Der verlorene Kampf gegen Kiffen, Koks & Co." in ZDFinfo zu sehen - im Rahmen eines Schwerpunktabends mit acht Dokus zur Drogenthematik von 18.45 Uhr bis nach Mitternacht.

Im Interview für die "ZDFzoom"-Doku fordert Kolumbiens Ex-Präsident Juan Manuel Santos die Illegalisierung von Drogen abzuschaffen und den Kokainhandel staatlich zu regulieren. Nur so sei eine zivilisierte und zielorientierte Politik möglich: "Das Verbot abschaffen, das ist die Lösung. Wir müssen der Mafia das schmutzige Geld wegnehmen", sagt er gegenüber "ZDFzoom". Fast 2000 Tonnen Kokain werden weltweit jährlich hergestellt, 70 Prozent davon stammen aus Kolumbien. Das Land ist damit der weltweit größte Exporteur von Kokain, und die Produktion steigt immer weiter. Im ZDF-Interview mahnt Santos: "Wenn wir unsere Politik im Kampf gegen Drogen nicht ändern, dann werden wir diesen Krieg nie gewinnen."

"ZDFzoom" fragt: Wie kann eine sinnvolle Drogenpolitik aussehen? Statt Aufklärung und Prävention heißt es Strafverfolgung, statt staatlicher Regulierung gibt es einen stetig wachsenden Schwarzmarkt. Immer mehr Experten, Ärzte und Strafverfolger kritisieren das. "ZDFzoom"-Reporterin Anna Feist trifft Konsumenten, die stigmatisiert werden, Dealer, die ein Riesengeschäft machen, und ehemalige Staatschefs in Sorge. Ihre Recherche führt sie auch nach Westafrika - das Transitparadies für Kokain auf dem Weg nach Europa.

An eine mögliche Lösung im Kampf gegen die Drogen - Entkriminalisierung und staatliche Regulierung - traute sich bisher nur ein europäisches Land: Portugal. Dort wurden Drogen entkriminalisiert, und entgegen aller Befürchtungen hat der Konsum nicht zugenommen.

Am Mittwoch, 23. Oktober 2019, greift auch ZDFinfo die Suchtproblematik als Thema auf - unter anderem mit den neuen Dokumentationen "Trinken ohne Limit - Die verborgene Alkoholsucht" und "Volk auf Droge - Der verlorene Kampf gegen Kiffen, Koks & Co.", die um 20.15 Uhr und um 21.00 Uhr zu sehen sind. Bereits ab 18.45 Uhr befasst sich ZDFinfo in zahlreichen Dokumentationen mit dem Thema: Den Auftakt macht "Hightech-Gangster - El Chapos spektakuläre Flucht" über Mexikos berüchtigten Drogenbaron Joaquín Guzmán. "Crystal Meth: Die Horror-Droge" (19.30 Uhr) und "Legal Highs - Todesdrogen aus dem Internet" (21.45 Uhr) beschäftigen sich mit neuen Arten von Alltagsdrogen. Im Anschluss zeigt ZDFinfo die Dokus "Frankfurt - Bahnhofsviertel: Rotlichtbezirk und Hipstermeile" (22.30 Uhr), "Endstation Crystal - Leben in der Drogenhölle" (23.15 Uhr) und "Dirty Dollars: Kokainhandel" (0.00 Uhr).

Bereits am Dienstag, 22. Oktober 2019, 21.00 Uhr, befasst sich das ZDF-Magazin "Frontal 21" unter anderem mit dem Thema "Deutschland im Rausch - Das Scheitern der Drogenpolitik".

Quelle: ZDF (ots)

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