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Veilchen, Zitrusbäume und kulinarische Träume: 3sat zeigt "Schönbrunner Frühlingsgeschichten"

Archivmeldung vom 07.05.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.05.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Ein Blick in den Altwiener Suppentopf. Bild: ZDF/ORF/Produktion West/Kreativlösung Fotograf: Gerald Prüller
Ein Blick in den Altwiener Suppentopf. Bild: ZDF/ORF/Produktion West/Kreativlösung Fotograf: Gerald Prüller

Gegessen wird und wurde schon immer gern in Wien. Von den kaiserlichen Rezepten ist bis heute noch vieles in der Küche der österreichischen Hauptstadt erhalten geblieben. Filmemacherin Anita Lackenberger führt im frühlingshaften Wien durch die Geschichte von typischen Gerichten, zu geheimen Orten von Schönbrunn und in Wiener Kaffeehäuser in Tradition der k.-u.-k.-Küche. 3sat zeigt "Schönbrunner Frühlingsgeschichten" am Freitag, 14. Mai 2021, um 20.15 Uhr in Erstausstrahlung.

In ihrer Doku zeigt Anita Lackenberger die Gaumenfreuden des Hofes und erzählt kulinarische Anekdoten der Kaiserzeit: Die Hofzuckerbäcker kandieren Veilchenblüten als Dekoration für ihre Tortenkreationen. In Schönbrunn wird die Orangerie geöffnet, die Zitrusbäume dürfen nach der Winterpause wieder ins Freie. Die Gärtner haben in den Parkanlagen alle Hände voll zu tun. In der kaiserlichen Küche werden vom "Semmerl" fürs Frühstück über den Tafelspitz als Hauptmahlzeit bis zum "Schönbrunner Reisauflauf" viele kulinarische Köstlichkeiten gezaubert. Der Kaiser steht schon früh auf. Zwischen 5.00 und 6.00 Uhr muss der Morgenkaffee fertig sein - mit einer frischen "Brioche" aus feinstem ungarischen Mehl mit süßer Milch und bester Butter, eventuell noch gefüllt mit etwas Topfen.

Viele aus der imperialen Familie lieben auch ein resches "Kaisersemmerl" mit Butter und Marmelade zum Frühstück. In einem typischen Wiener Kaffeehaus kommen heute noch Schnittlauchbrot und Eier im Glas für den Start in den Tag hinzu. Gekochtes Rindfleisch - vom Tafelspitz bis zur Fledermaus - mit Kartoffelschmarrn, Spinat, Apfelkren und dem obligatorischen Markknochen zählt ebenfalls zu den klassischen Wiener Gerichten. Eine fleischlose Alternative bilden flaumig-buttrige Eiernockerln mit grünem Kopfsalat, der in Wien "Häuplsalat" genannt und dessen Marinade mit etwas Zucker verfeinert wird. Zur Nachmittagsjause stehen etwa Malakoff-Torte, Apfelstrudel und Petits Fours - feines gefülltes und glasiertes Kleingebäck - zur Auswahl.

Quelle: 3sat (ots)

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