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"Die Fluss-Retter" bei "planet e." im ZDF

Archivmeldung vom 05.10.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.10.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: "obs/ZDF/Julian Prahl"
Bild: "obs/ZDF/Julian Prahl"

Baden in deutschen Flüssen galt noch vor wenigen Jahrzehnten als gesundheitsgefährdend. Das ist heute nicht mehr der Fall, allerdings sind nur 0,1 Prozent der Fließgewässer ökologisch in sehr gutem Zustand. Die ZDF-Umwelt-Doku-Reihe "planet e." begleitet am Sonntag, 6. Oktober 2019, 16.30 Uhr, in "Die Fluss-Retter" engagierte Flussbewahrer.

Wie stehen die Chancen für ein ökologisches Gleichgewicht der Fließgewässer? Der Film von Julian Prahl steht ab Freitag, 4. Oktober 2019, 10.00 Uhr, in der ZDFmediathek zur Verfügung. Die EU-Umweltagentur hat festgestellt, dass wenige Flüsse und Bäche in Deutschland ökologisch in gutem Zustand sind. In 93 Prozent der Fließgewässer leben nicht mehr die Gemeinschaften aus Fischen, Pflanzen und Kleintieren, die man dort vorfinden müsste. Zudem seien 79 Prozent der Fließgewässer durch Ausbau "in ihrer Struktur deutlich bis vollständig verändert", schreibt das Bundesumweltministerium auf eine Anfrage der Grünen. Nur 6,6 Prozent der bewerteten Fließgewässer-Abschnitte sind nach EU-Kriterien ökologisch in gutem Zustand, gerade mal 0,1 Prozent in sehr gutem.

Belastungen aus der Landwirtschaft durch Dünger oder Spritzmittel sowie eine Begradigung der Wasserläufe, Verbauung oder Unterbrechung durch Wehre werden als häufigste Gründe dafür genannt, dass die Fließgewässer zum großen Teil keine ökologischen Bestnoten erhalten. Renaturierungsprojekte sollen die Flüsse deshalb wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzen. Zum Beispiel werden starre Uferbefestigungen entfernt, Ufer-Beschattung, Überlaufflächen und kalte Zonen neu geschaffen. Auf diese Weise hofft man, intakte Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu erreichen, die Arten zum Beispiel auch vor Hitzewellen schützen können.

Quelle: ZDF (ots)

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