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Star-Wars-Serie: Gina Сarano vor die Tür gesetzt

Archivmeldung vom 13.02.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.02.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Gina Carano (2015)
Gina Carano (2015)

Foto: Urheber
Lizenz: CC BY-SA 2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die US-Schauspielerin Gina Carano ist bei der Star-Wars-Streamingserie „The Mandalorian“ rausgeflogen. Hintergrund sind umstrittene Äußerungen in sozialen Medien, wo sie Parallelen zwischen dem Judenhass in der NS-Zeit und den gegenwärtigen politischen Anfeindungen in den USA zieht. Die Reaktionen im Netz sind gespalten, wie das russische online Magazin „SNA News“ berichtet.

Weiter ist auf deren deutschen Webseite dazu folgendes zu lesen: "US-Medien zitierten aus einem inzwischen gelöschten Instagram-Post von Carano, in dem die Schauspielerin die Spaltung der US-Gesellschaft mit den Anfängen der Verfolgung der Juden in Nazi-Deutschland verglichen hatte. Sie fragte, was der Unterschied sei zwischen dem durch das NS-Regime befeuerten Judenhass und dem Hass auf politische Gegner.

Juden seien auf der Straße nicht von Nazi-Soldaten, sondern von ihren Nachbarn geschlagen worden. Die Geschichte sei „bearbeitet“, daher wüssten „die meisten Menschen“ nicht, dass die Nationalsozialisten Juden systematisch verunglimpft hätten, um den Massenmord an ihnen erst zu ermöglichen. Zuvor hatte die 38-Jährige bereits mit anderen Posts Irritationen ausgelöst – unter anderem zum Thema Corona-Schutzmasken.

Die Produktionsfirma „Lucasfilm“ distanzierte sich in einem Statement umgehend von der Schauspielerin: „Gina Carano steht aktuell bei Lucasfilm nicht unter Vertrag und es gibt auch keine Pläne für künftige Projekte mit ihr. Ihre Posts in sozialen Medien verunglimpfen Menschen wegen ihrer kulturellen und religiösen Identität, sie sind abscheulich und inakzeptabel.“

Die gebürtige Texanerin spielte in der ersten „Star Wars“-Serie – die keine Animation ist – bisher die Rolle der Kopfgeldjägerin Cara Dune, eine der Hauptrollen der hochgelobten Science-Fiction-Reihe. In Deutschland ist „The Mandalorian“ in bisher zwei Staffeln beim Streamingdienst Disney+ zu sehen. Eine dritte Staffel wird für 2022 erwartet.

Wie das Netz reagiert

Der folgende Nutzer hält die Entlassung von Carano für lobenswert.

Ganz anders sieht es der nächste Kommentator und erklärt die Schauspielerin zu einem Opfer der „Cancel Culture“.

Der Facebook-Nutzer Christoph Gutzat sieht in dem Schritt eine Doppelmoral und verweist auf den Spielfilm Mulan, welcher Disney eine Menge Kritik einbrachte.

„Aber Disney hat alles schön weggeschwiegen, was mit Mulan zu tun hatte. Als Liu Yifei ihre Aussagen zu den Protesten mitteilte oder das man schön im Abspann diversen Organisationen gedankt habe. Das in einem Land, wo Menschenrechte nix wert sind und die Uiguren, vor den Augen der Welt, weggesperrt werden. Aber gegen China will man ja nicht vorgehen. Da könnten ja Umsätze wegbrechen.“

Dem Aufruf, Disney nun den Rücken zu kehren, folgt der Nutzer Aracin bestimmt nicht.

Dass Carano vor die Tür gesetzt wurde, hält auch Jan Skudlarek für richtig.

„Nicht systemkonform? Die vertritt eine eigene Meinung? Sofort entlassen. Wo kämen wir da hin, das wäre ja Meinungsfreiheit? Das haben wir doch gerade erst abgeschafft!!!“, kommentiert ein Facebook-Nutzer.

Ironisch sieht es dieser Nutzer: „Freie Meinungsäußerung ist nun auch in den USA angekommen.“

Florian Mühling verweist in seinem Tweet ebenfalls auf einen Mangel an Meinungsfreiheit.

Marc Schülert spricht mit den berühmten Worten der „Star Wars“-Saga: „Star-Wars-Star zu sein, schützt offenbar nicht davor, ein faschistisch eingestellter Mensch zu sein. Die Macht ist nun mal nicht mit jedem.“

Eine weitere Nutzerin hält das Geschehene für absehbar und hofft, die Schauspielerin sei auf die Konsequenzen gefasst gewesen. „Wir reden hier von Disney... das die besonders viel Wert legen auf äußeres Erscheinen sollte ihr klar sein... vor allem da es ja schon in der Vergangenheit deswegen Probleme gab... also wusste Sie welche Konsequenzen diese Tweets haben könnten... ich hoffe das war es wert... sie wird mir fehlen...“ "

Quelle: SNA News (Deutschland)

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