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"Mein anderes Russland": 3sat-Doku-Reihe begleitet SRF-Korrespondent Christof Franzen

Archivmeldung vom 22.02.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.02.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Ein Amateur am höchsten Berg Europas - Alexey Shustrov im Gespräch mit Christof Franzen Bild: "obs/3sat/ZDF/SRF"
Ein Amateur am höchsten Berg Europas - Alexey Shustrov im Gespräch mit Christof Franzen Bild: "obs/3sat/ZDF/SRF"

Christof Franzen, Russlandkorrespondent des Schweizer Fernsehens, hat zehn Jahre lang aus Moskau über Krisen und Konflikte berichtet. Nun wagt er sich an Abenteuer abseits der großen Politik. Er reist an Orte, die für die aktuelle politische Berichterstattung zu hoch oben, zu entlegen oder schlichtweg zu friedlich waren. Filmemacherin Lisa Röösli hat ihn an diese Orte begleitet. 3sat zeigt die vierteilige Dokumentation "Mein anderes Russland" am Montag, 26. Februar 2018, und Mittwoch, 28. Februar 2018, jeweils ab 20.15 Uhr.

Mit der Besteigung des erloschenen Vulkans Elbrus erfüllt sich Christof Franzen den lang gehegten Traum, einmal im Leben in 5642 Metern Höhe auf dem Dach Russlands zu stehen. In der ersten Folge, "Ein Amateur am höchsten Berg Europas" (Montag, 26. Februar 2018, 20.15 Uhr), führt ein russischer Bergführer Christof Franzen in das ABC des Bergsteigens ein und klärt ihn über die Gefahren auf: Denn so harmlos der erloschene Vulkan aussieht, so gefährlich kann er sein. In der langen Akklimatisierungsphase an den Hängen des erloschenen Vulkans droht Christof Franzen der Mut zu verlassen. Je näher der Gipfel rückt, desto mehr zweifelt er, ob das, was er sich in den Kopf gesetzt hat, wirklich eine gute Idee ist. Ob er es trotzdem bis zum Gipfel schafft?

Ganz ungewohnte Ufer erwarten Christof Franzen in der zweiten Folge, "Sinnsuche am Baikal" (21.05 Uhr). Laut den Einheimischen soll es am Baikalsee Kraftorte und besondere Energien geben, weshalb er Sinnsuchende aus aller Welt anzieht. Christof Franzen erfährt dort viel über spirituelle Themen, die überhaupt nicht sein Spezialgebiet sind. Die Krimkrise und die Schachzüge Putins sind ihm begreiflicher als die Eingebungen eines Schamanen.

Sibirien ist rau, kalt und wild - und vor allem groß. Politikkorrespondent Christof Franzen wagt sich in der dritten Folge, "Odyssee in Sibirien", am Mittwoch, 28. Februar 2018, 20.15 Uhr, durch diese lebensfeindliche Region und reist zu Rentiernomaden bis an den Rand der Zivilisation. Sein Ziel ist das sibirische Dorf Sasyr, das zu den abgelegensten Dörfern Russlands zählt. Es ist nur wenige Monate im Jahr erreichbar. Christof Franzen hat vor sieben Jahren in Sasyr den Nomadenjungen Christaphor porträtiert, eine Begegnung, die ihn nie losgelassen hat. Nun will er ihn und die Rentiernomaden in dieser wundersamen Gegend wiedersehen.

Im Anschluss folgt um 21.05 Uhr der vierte Teil der Dokumentationsreihe, "Backstage Sankt Petersburg". Chormusik fasziniert Christof Franzen seit jeher. Einmal in einem professionellen Chor mitzusingen, ist schon lange ein großer Wunsch. Nun bietet ihm der Chor der Isaakskathedrale diese Möglichkeit und lädt ihn zum Casting ein. Gelingt es ihm, bis zur Weihnachtsmesse auf ein gutes Niveau zu kommen, darf er mit den Profisängern singen.

Video-Streams der ersten beiden Folgen: http://ly.zdf.de/VC/

Quelle: 3sat (ots)

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