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Dämmwahn oder Klimarettung?

Archivmeldung vom 05.08.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.08.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
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Dächer dämmen, Häuser einpacken, Fenster dicht machen: Die energetische Sanierung ist ein Milliardengeschäft - für Energieberater, Handwerker, Architekten und die Industrie. Wie sinnvoll aber ist der enorme finanzielle Aufwand für Hausbesitzer und Mieter? "ZDFzoom" begibt sich in der Sendung "Dämmwahn oder Klimarettung?" am Mittwoch, 7. August 2013, 23.00 Uhr, auf Spurensuche.

Das politische Ziel ist klar: Bis 2050 soll in Deutschland 80 Prozent weniger Energie verheizt werden als im Jahre 2010. Denn nur so sind die klimapolitischen Verpflichtungen, die die verschiedenen Bundesregierungen eingegangen sind, zu erfüllen. Und deshalb muss zum einen die jährliche Sanierungsrate der Altbauten von einem auf zwei Prozent verdoppelt werden, zum anderen werden die Dämmvorschriften immer rigider. Die Folge: Mehr als 500 Milliarden Euro wird die energetische Sanierung in den nächsten 40 Jahren kosten. Die "ZDFzoom"-Doku "Dämmwahn oder Klimarettung?" geht der Frage nach, wer von dieser gewaltigen Summe profitiert und ob dieses Geld sinnvoll eingesetzt ist.

Autor Stefan Hanf spricht unter anderem mit Wissenschaftlern, die bezweifeln, dass sich immer dickere Dämmungen rechnen können, stellt Handwerker bei einer Energieberatung auf die Probe und begleitet einen Malermeister, der täglich mit den Folgen der immer dickeren Fassadendämmungen zu tun hat: Er beseitigt Spechtlöcher in und Algenteppiche auf den isolierten Außenwänden.

Quelle: ZDF (ots)

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