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Russischer Militärexperte zu Aussagen eines US-Astrophysikers: UFOs sind keine Drohnen

Archivmeldung vom 02.06.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.06.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Symbolbild
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Bild von Thor Deichmann auf Pixabay

Der US-Astrophysiker Adam Frank von der University of Rochester im Bundesstaat New York hat vermutet, dass die UFOs eigentlich Drohnen sind, die von Russland und China verwendet werden, um US-Abwehrsysteme zu untersuchen. Der russische Militärexperte Konstantin Siwkow reagiert im SNA-Gespräch.

Auf der deutschen Webseite des russischen online Magazins heißt es dazu weiter: "„Beispielsweise ist es möglich, dass die sogenannten UFOs eigentlich Drohnen sind, die von unseren Rivalen wie Russland und China verwendet werden, um unsere Abwehrsysteme zu untersuchen. Daraufhin würden unsere Piloten und Behörden versuchen, die Radare und andere Detektoren einzuschalten, und auf diese Weise unsere Fähigkeiten der elektronischen Aufklärung offenlegen“, schrieb Adam Frank in seinem Gastbeitrag für „The New York Times“.

UFOs weisen einen völlig unterschiedlichen Flugablauf auf, der für die Drohnen unerreichbar sei, so dass sie nicht miteinander verwechselt werden könnten, argumentiert Konstantin Siwkow, Mitglied der Russischen Akademie der Raketen- und Artilleriewissenschaften.

„Der Entwicklungsstand der außerirdischen Technologie ist unserer technologischen Entwicklung um Jahrhunderte voraus. Daher können weder die Vereinigten Staaten noch Russland oder China und sonst jemand etwas Ähnliches schaffen. Die Flugeigenschaften, die UFOs aufweisen, sind völlig unerreichbar. Welche Drohne kann eine Ladung von 20.000 Einheiten aufnehmen? Das ist unvorstellbar, sie würde einfach zu Staub in der Luft. UFOs weisen indes solche Leistungen auf – das ist ein völlig anderer Entwicklungsstand“, so Siwkow.

Untersuchung von Abwehrsystemen

Nach Angaben des US-Astrophysikers haben die USA eine ähnliche Strategie angewendet, um die Empfindlichkeit der sowjetischen Radarsysteme zu testen. Die Untersuchung der Abwehrsysteme mit dem Ziel, die Fähigkeiten der elektronischen Aufklärung offenzulegen, werde regelmäßig von allen Ländern durchgeführt, betont seinerseits der russische Militärexperte.

„Russische Langstreckenflugzeuge fliegen die US-Grenzen entlang. Natürlich verfolgen die Amerikaner unseren Flug und starten Abfangjäger in die Luft. Wir erfassen jeweils alle Betriebsarten der radioelektronischen Mittel des Flugzeugs, der Küste und der Schiffe, messen die Reaktionszeit, die Flugbahn und die Taktik des Flugzeugs beim Abfangen und untersuchen das alles. Die Amerikaner tun dasselbe, aber gleichzeitig arrangieren sie Provokationen“, bemerkte Siwkow.

Als Beispiel führte er den tragischen Vorfall mit der koreanischen Boeing an, die 1983 von einem sowjetischen Kampfflugzeug über Sachalin abgeschossen wurde. Das Flugzeug Boeing 747-230B von Korean Air Lines (KAL) führte den internationalen Flug KE007 (Rufzeichen - KAL 007) durch.

„Die Passagier-Boeing wurde auf eine Luftstrecke durch das Territorium der Sowjetunion geschickt, während das Flugzeug darauf eingestellt wurde, jeden Kontakt mit den sowjetischen Jägern zu verweigern. Natürlich wurden in einer solchen Situation alle Radarstationen der Flugabwehr in den Kampfmodus versetzt. Zur gleichen Zeit flog entlang unserer Grenze ein US-Aufklärungsflugzeug, das alle Parameter der Kampfbetriebsart dieser Stationen aufzeichnete.“

1997 erschien das Buch „Die Wahrheit über den Flug von KAL-007“ des ehemaligen hochrangigen japanischen Geheimdienstlers Yoshiro Tanaka. Tanaka argumentierte dort die Schlussfolgerung, dass amerikanische Geheimdienste bewusst ein Passagierflugzeug in den sowjetischen Luftraum geschickt haben, um klassifizierte und meist stille Ziele im 1982 modernisierten und deutlich verstärkten Luftverteidigungssystem der UdSSR zu identifizieren.

Existenz von Außerirdischen

Adam Frank wirft in seinem Artikel noch ein Thema auf. Ihm zufolge gebe es aus wissenschaftlicher Perspektive wenig Beweise für die Existenz von Außerirdischen. Die Berichte über die UFOs widersprеchen seiner Meinung nach der Vorstellung von ihrem hohen Entwicklungsniveau. Wenn sie ihre Missionen heimlich durchführen wollten, würden sie wissen, wie man Überwachungskameras auf der Erde meidet, betonte der amerikanische Wissenschaftler. Konstantin Siwkow widerspricht: Wenn die Außerirdischen hätten unsichtbar bleiben wollen, hätten sie es ohne Schwierigkeiten getan.

„Das Universum ist unendlich, und es gibt Welten darin, in denen es Leben gibt – das folgt aus dem Gesetz der großen Zahlen. Fremde Wesen haben ein völlig anderes Bewusstsein, eine andere Weltanschauung. Sie beobachten uns, sie können ihre Anwesenheit demonstrieren, sie können ihre Anwesenheit verbergen. Sie sind in ihrer Entwicklung weit vorangekommen. Selbst wenn wir ihre technischen Daten erhalten, werden wir sie nicht umsetzen können. Es ist, als hätte man Gaius Julius Cäsar, dem römischen Staatsmann und Feldherrn, einen Panzer gezeigt – er wäre für ihn ein Wunder gewesen, womit er nichts hätte anfangen können.“

Quelle: SNA News (Deutschland)

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