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Solaranlage mit Speicher 2019

Archivmeldung vom 24.01.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.01.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Fachwerkhaus mit Solardach
Fachwerkhaus mit Solardach

Foto: Túrelio
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Haushalte die mit einer Photovoltaik - Anlage ausgestattet sind können bis zu 40 % des PV-Stromes auch eigenständig konsumieren. Der übrige Strom kann in den meisten Fällen als Überschussstrom in das Stromnetz eingespeist werden und das meistens zu einem eher kleinen Preis. Mittels einer durchdachten Optimierung des Eigenverbrauchs kann dieser auf bis zu 45 % gehoben werden.

Durch einen integrierten Speicher kann der Eigenverbrauch nahezu verdoppelt werden auf einen Wert von ungefähr 70 %. Gemeinsam mit einer Photovoltaik-Anlage hat dieser Stromspeicher die Aufgabe, den selbsterzeugten Strom zwischen zu speichern. Im folgenden informieren wir Sie ausführlich über dieses aktuelle Thema. Zusätzliche wertvolle Informationen finden Sie auch hier.

Netzgekoppelte Anlage mit Speicher

Heutzutage wird ein Großteil der Photovoltaik - Anlagen als netzgekoppelte Version betrieben. Das bedeutet, die PV-Anlage auf dem Hausdach erzeugt dort den Solarstrom, der über einen bzw. über mehrere Wechselrichter, die den produzierten Gleichstrom umwandeln, in das öffentliche Netz eingeleitet wird. Ein Stromzähler zählt dabei, welche Menge an eigenständig produziertem Strom ins Netz eingebracht wird, für diesen Strom bezieht der Betreiber der Anlage eine entsprechende Vergütung: die sogenannte Einspeise - Vergütung.

Einspeise - Vergütung vs. Haushalts - Stromersparnis

Für ältere dieser Anlagen lohnt sich das, weil die Stromnetzbetreiber sich per Vertrag verpflichtet haben, den Strom aus Photovoltaik - Anlagen 20 Jahre hinweg zu einem zugesicherten Preis abzunehmen. Hat man mit Abgeltungen von 30 Cent und mehr pro Kilowattstunde begonnen, ergibt das heute noch einen akzeptablen Schnitt – trotz der stetig steigenden Preise für Haushaltsstrom.

Wer allerdings seit April des Jahres 2012 eine PV-Anlage angebracht har, wurde mit der "Degression der Vergütungssätze" konfrontiert: Der für die Stromeinspeisung garantierte Preis für neue Anlagen reduziert sich pro Jahr um ungefähr fünf Prozentpunkte. Solcherart wird das Einspeisen schnell zu einem Minusgeschäft. Ein wesentlicher Grund, aus der PV-Anlage eine netzgekoppelte Photovoltaik - Anlage mit kombiniertem Speicher zu machen.

Eigenverbrauchsmaximierung mit Speichern

Bei der mittlerweile doch niedrigen Einspeise - Vergütung lohnt es sich daher, eine Photovoltaik - Anlage mit kombiniertem Speicher zu verwenden. Denn dieser PV-Speicher ist in der Lage den Strom, der mit der Anlage produziert wurde und nicht vom Haushalt genutzt wird, zwischen zu speichern und zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung zu stellen. Wer zum Beispiel während des Tages außer Haus ist, aktiviert intensive Stromabnehmer wie zum Beispiel die Waschmaschine und andere Geräte meistens erst abends nach der Rückkehr. Solcherart hilft die Photovoltaik - Anlage mit Speicher, den Eigenverbrauch abzudecken und zusätzlich zu optimieren. Und eine Anlage mit Speicher unterstützt dabei, den eigenen Spitzenverbrauch entsprechend abzusichern. Der PV-Speicher trägt also wesentlich zur Versorgungssicherheit aus individuell produziertem Strom bei.

Wenn der Haushalt in Spitzeneinspeise-Zeiten wie zu Mittag nicht auch noch Strom in das öffentliche Netz einleitet, sondern den erzeugten Strom in dem Speicher lagert, belastet er auch nicht das öffentliche Netz . Das wird auf diese Art und Weise vor Überlastung beschützt und es müssen auch keine neuen Stromtrassen verlegt werden. Experten sind der Meinung, dass man mit der richtigen Kombination von Photovoltaik - Anlage und Speicher bis zu 65 Prozent der Strommenge einsparen kann, die man von einem Anbieter bezieht.

Integration von Speichern in Photovoltaik - Anlagen

Beim Einbau eines Speichers in eine Photovoltaik - Anlage wird prinzipiell danach unterschieden, ob der betreffende Speicher auf der Wechselstromseite oder auf der Gleichstromseite des Wechselrichters eingebaut wird.

- AC-Kopplung des Speichers: Diese Art der Kopplung bietet sich bei der Nachrüstung einer bereits bestehenden Photovoltaik - Anlage mit einem Speicher an. Dieser wird mit einem Wechselrichter an das Wechselstromnetz des Gebäudes angeschlossen. Die Photovoltaik - Anlage mit Gleichstromwandler und Wechselrichter bleibt bei dieser Art der Einbindung unverändert.

- DC-Kopplung des Speichers: Diese Art der Kopplung einer Photovoltaik - Anlage mit einem Speicher wird üblicherweise bei der Neuanbringung von Anlage und Speicher gewählt. Bei dieser Art der Verbindung wird der Speicher vor dem Wechselrichter angeschlossen. Der Speicher wird auf direktem Weg mit dem erzeugten Gleichstrom der Photovoltaik - Anlage aufgeladen.

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