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Dr. Froböse: „Für Jenseitskontakte hat Gott über die Quantenphysik eine Hintertür offen gelassen“

Archivmeldung vom 14.04.2008

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.04.2008 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Chemiker und Publizist Dr. Rolf Froböse
Chemiker und Publizist Dr. Rolf Froböse

Dr. Froböse hat mit seinen Thesen über die Zusammenhänge zwischen der Quantenphysik und dem Jenseits in der letzten Woche für einen neuen Besucherrekord auf dem Nachrichtenportal extremnews.com gesorgt. Nun stand er der Redaktion von ExtremNews für ein Interview bereit, um seine Thesen zu verdeutlichen.

Mit seinem Beitrag „Quantenphysiker versichern: Es gibt ein Jenseits“ hat der Chemiker und Publizist Dr. Rolf Froböse viel Aufmerksamkeit erregt. Bei dem Artikel handelt es sich um einen Auszug aus dem gerade erschienenen Buch des Autors mit dem Titel: „Die geheime Physik des Zufalls. Quantenphänomene und Schicksal.“ Eine der sensationellen Aussagen des Werks: Ein universeller Quantencode könnte unser Leben nach dem Tod bestimmen!

ExtremNews wollte wissen, wie Rolf Froböse als ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter der Max-Planck-Gesellschaft eigentlich darauf gekommen ist, in seinem Buch derart revolutionäre Thesen zu vertreten.

ExtremNews: Herr Froböse, gibt es eine Kernbotschaft, die Ihnen besonders am Herzen liegt?

Froböse: Ja – ich vertrete die Auffassung, dass es keine Übernatur gibt beziehungsweise nicht geben kann. Vielmehr gibt es unentdeckte Bereiche, an die sich die Forschung erst jetzt heranwagt. Und ich bin fest davon überzeugt, dass die Physik unmittelbar vor ihrer größten Entdeckung steht.

ExtremNews: Und die wäre?

Froböse: Es gibt moderne Wissenschaftler, die zum Phänomen des Zufalls höherer Ordnung heute bereits Revolutionäres sagen. So gibt es unzählige Beispiele von gut dokumentierten Visionen, die Menschen beim zeitgleichen Tod eines nahen Verwandten hatten. Ich habe in zwei Jahrzehnten solche Quellen gesammelt und auf ihre Zuverlässigkeit gecheckt. Während solche Geschichten in der Vergangenheit schlicht als Spinnerei abgetan wurden, gibt es heute namhafte Wissenschaftler, die solche Erscheinungen mit dem Verschränkungsprinzip der Quantenmechanik verbinden.

ExtremNews: Geht es in Ihrem Buch demnach um so genannte Psi-Phänomene?

Froböse: Das Wort „Psi-Phänomen“ taucht in meinem Werk überhaupt nicht auf. Ich habe auch keine Parapsychologen interviewt. Vielmehr stützen sich meine Thesen ausschließlich auf die Aussagen renommierter Naturwissenschaftler, insbesondere von Quantenphysikern.

ExtremNews: Wie sind sie auf das ungewöhnliche Thema gekommen?

Froböse: Die ersten Gedanken in dieser Richtung hatte ich bereits vor rund 20 Jahren. Beim Kaffee diskutierte ich eines Tages mit einem neuen Kollegen, der unmittelbar nach der Wende aus der ehemaligen DDR in unser Team kam. Er war promovierter Physiker und hatte unter anderem auch in Russland studiert. Da ich Chemiker bin, wollte ich von ihm als Physiker wissen, ob die Vorstellung eines menschlichen „Quantengeistes“, mit dem sich mühelos „übernatürliche Phänomene“ erklären lassen, gegen irgendwelche physikalischen Gesetze verstößt. Er verneinte dies und teilte mir mit, dass sich in Russland bereits hochrangige Wissenschaftler im stillen Kämmerlein über dieses Thema Gedanken gemacht hätten. Dennoch: Irgendwie hielt mich etwas davon ab, mich zu diesem Thema öffentlich zu äußern. Zu groß war die Angst, als Wissenschaftler in die esoterische Schublade zu geraten. Heute sehe ich es völlig anders.

ExtremNews: Wie kam es zu diesem Meinungswechsel?

Froböse: Weil bekannte Wissenschaftler dieses Thema heute nicht mehr tabuisieren und die Diskussion den Elfenbeinturm verlassen hat.

ExtremNews: Dann benennen Sie uns doch bitte Ross und Reiter!

Froböse: Zu diesen gehört unter anderem der Heidelberger Physiker Prof. Dr. Markolf Niemz. Er hat sich nebenbei intensiv mit der Nahtodforschung beschäftigt und vertritt die These, dass es eine physikalisch beschreibbare Seele gibt, die den Körper eines Menschen in der Minute des Todes verlässt. Auch Professor Dr. Hans-Peter Dürr, ehemaliger Leiter des Max-Planck-Instituts für Physik in München und einer der renommiertesten Quantenphysiker der Gegenwart, vertritt ähnliche Thesen. Der Dualismus zwischen Körper und Seele ist für ihn ebenso real wie „Welle-Korpuskel-Dualismus“ kleinster Teilchen.

ExtremNews: Das hört sich ja sensationell an. Aber vielleicht sind Dürr und Niemz auch nur extreme Außenseiter?

Froböse: Nein – eine Reihe von europäischen und amerikanischen Forschern, die ich in meinem Buch zu Wort kommen lasse, ziehen inzwischen an einem ganz ähnlichen Strang.

ExtremNews: „Glauben Sie selber auch, dass Phänomene, die an Spuk erinnern, real existieren?“

Froböse: „Na – der gute Albert Einstein hat ja selber schon bezüglich der Verschränkung von einer spukhaften Fernwirkung gesprochen. Und ich darf an dieser Stelle nochmals Prof. Dürr zitieren. Für ihn existiert ein Quantencode, der sich über den gesamten Kosmos erstreckt. Das, was wir im täglichen Leben wahrnehmen, ist demnach nur ein Teil der Realität.“

ExtremNews: „Und wie erfahren wir den anderen Teil der Realität?“

Froböse: „Rein intuitiv, durch Wahrnehmungen, spontane Eingebungen und Gefühle, die wir uns mit unserer herkömmlichen Erfahrung nicht erklären können.“

ExtremNews: „Herr Froböse, da Sie auch schon Bücher über Zukunftstechnologie veröffentlicht haben: Wann, glauben Sie, werden wir über geeignete Informationskanäle direkt und verlässlich mit der Jenseitswelt kommunizieren können?“

Froböse: „Eine stabile Kommunikation mit dem Jenseits wird es vermutlich nie geben. Vielmehr werden solche Kontakte immer rein zufällig geschehen.“

ExtremNews: „Warum?“

Froböse: „Die Heisenbergsche Unschärferelation spielt sicher eine tragende Rolle. Ob sie letztendlich als Raster nicht zu grob ist, wird sich erst noch zeigen. Vielleicht stellt eines Tages ein pfiffiger Erfinder einen Heisenberg-Kompensator vor. Aber ich glaube es nicht und hoffe es noch viel weniger.“

ExtremNews: „Weshalb? Eine verlässliche Kommunikation mit der Jenseitswelt wäre doch mit einem ungeheuren Wissenszuwachs verbunden!“

Froböse: „Sie sehen das zu rational. Überlegen Sie sich einmal die Konsequenzen. Milliarden von lebenden Menschen würden danach dürsten, mit ihren verstorbenen Angehörigen zu kommunizieren. Nein – das darf nicht sein. Eine Standleitung ins Jenseits würde uns hoffnungslos süchtig machen! Ich bin auch davon überzeugt, dass Gott über die Unschärferelation einen Riegel geschaffen hat. Gleichwohl hat er aber ein Hintertürchen für sporadische Kontakte offen gelassen.“

ExtremNews: „Herr Froböse, wir bedanken uns für das interessante Gespräch, das sicher neuen Diskussionsstoff liefern wird.“