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Erinnerungen an den Grandseigneur der Börse: Der Todestag von André Kostolany jährt sich zum 20. Mal

Archivmeldung vom 11.09.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.09.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
André Kostolany, Archivbild
André Kostolany, Archivbild

Bild: Screenshot Youtube Video: "André Kostolany Doku - Der Börsenguru & Spekulant"/ Eigenes Werk

Der Todestag von André Kostolany, dem Grandseigneur der Börse, jährt sich am 14. September zum 20. Mal. Eine Legende war "Kosto" wie ihn seine Anhänger liebevoll und bewundernd zugleich nannten, schon zu Lebzeiten.

Sein engster Geschäftspartner, Freund und Wegbegleiter über drei Jahrzehnte Gottfried Heller erinnert sich an den gebürtigen Ungarn, der es schaffte mit Wortwitz, Charme und einer Prise Sarkasmus ganze Anlegergenerationen zu begeistern. Er zitierte gerne den Philosophen Michel de Montaigne: "Ich erkläre nicht, ich erzähle".

Bonmots und Anekdoten gibt es viele zu erzählen. Besonders gerne erinnert sich Gottfried Heller aber an die Spontaneität des fast 30 Jahre älteren. "Im realen Leben war mein Freund Kosto ein Mensch, der gerne aus dem Bauch heraus entschied und lebte. Eine Geschichte belustigt mich heute noch: Wir saßen an einem schönen Sommerabend in Salzburg im Café Tomaselli, und ich wollte langsam den Heimweg nach München antreten - da erklärte er ganz spontan ,Hier gefällt es mir, ich bleibe über Nacht!'. Gepäck hatte er nicht dabei." Seine Entscheidungen als Anleger und Vermögensverwalter waren dagegen immer durchdacht. Er war ein Antizykliker, der sich informierte, aber nicht, indem er trockene Bilanzen studierte, sondern ein offenes Ohr und einen offenen Verstand für neue Ideen und Märkte hatte. "Hören Sie nicht auf Insider", lautete sein Credo.

André Kostolany kam am 6. Februar 1906 in Budapest als Sohn einer wohlhabenden jüdischen Industriellenfamilie zur Welt. Bereits früh entdeckte er seine Leidenschaft für die Kunst, doch sein Vater hatte Bodenständigeres mit ihm vor und schickte ihn in die Lehre zu einem befreundeten Börsenmakler nach Paris. Dort hat der junge Kosto schnell Freude an der Börse und am pariser Leben gefunden. Kurz vor dem Einmarsch der deutschen Truppen flüchtete er 1940 in die USA.

"Unsere Wege kreuzten sich erstmals im Juli 1969", erzählt Gottfried Heller. "1971 gründeten wir die FIDUKA Depotverwaltung und 1974 folgten die Kostolany Börsenseminare." Bis zu seinem Tod am 14. September 1999 haben sich die Wege der Freunde Kostolany und Heller nicht mehr getrennt.

Kostolany, der ungarische Patriot mit einer großen Liebe zu Deutschland, war bis ins hohe Alter unermüdlich unterwegs, um die Menschen für die Aktienanlage zu gewinnen. Vor allem an junge Menschen gab er seine Erfahrung gerne weiter. "Mit seinen Kolumnen, Büchern und Vorträgen hat Kosto mehrere Generationen von Anlegern beeinflusst. Seine Weisheiten und Anekdoten werden noch weitere Generationen erfreuen", betont Gottfried Heller.

Quelle: Finanzexperte Gottfried Heller (ots)

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