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Möbelabsatz wächst um 2,7 Prozent

Archivmeldung vom 04.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: „Die Distribution von Möbeln an den Endabnehmer 2011“, entnommen aus dem EHI-Möbelreport 2012, EHI Retail Institute im Auftrag von DER MITTELSTANDSVERBUND — ZGV, 2012.
Bild: „Die Distribution von Möbeln an den Endabnehmer 2011“, entnommen aus dem EHI-Möbelreport 2012, EHI Retail Institute im Auftrag von DER MITTELSTANDSVERBUND — ZGV, 2012.

Bereits vor Bekanntgabe offizieller Zahlen wurde spekuliert, dass der deutsche Möbelhandel im Jahr 2011 gesteigert werden konnte. Nun bestätigte der Mittelstandsverbund – ZGV diese Prognose und berichtet, dass der Markt im vergangenen Jahr um 2,7 Prozent wuchs und die Möbelbranche in Deutschland einen Gewinn von 30,7 Milliarden Euro erzielte.

Der aktuelle EHI-Möbelreport, der im Auftrag des Mittelstandverbundes von dem EHI Retail Institute durchgeführt wurde zeigt, dass vor allem die kooperierenden Einzelhändler zu diesem positiven Ergebnis entscheidend beitrugen. Sie konnten im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz von 18,9 Milliarden Euro erwirtschaften und damit die Führungsposition im Möbelhandel für sich behaupten.

Nach Angaben des Sprechers der Fachgruppe Möbel im Mittelstandsverbund, Franz Hampel, zeigen die Ergebnisse, dass sich das Kooperationsmodell gerade in den aktuell unsicheren Zeiten als Erfolgsrezept erweist. So würden, seiner Meinung nach, einerseits die kooperierenden Fachhändler von der Stärke und Stabilität der Kooperationen profitieren, könnten jedoch gleichzeitig durch ihre lokale Verankerung und ihre Selbstständigkeit im Wettbewerb punkten.

Anhand der Daten des Möbelreports kann eine anhaltende Tendenz gen E-Commerce beobachtet werden (siehe Grafik). Über 50 Prozent der Versandhandel-Einkäufe für Interieur wurden über das Internet getätigt. Allgemein konnte durch den Verkauf über Katalog eine Gewinnsteigerung um 6,1 Prozent auf 1,73 Mrd. Euro erreicht werden.

Ein Beispiel für ein Unternehmen, das von dem aktuellen Trend profitieren konnte, ist der Berliner Onlineshop FASHION FOR HOME. Das Designermöbelunternehmen stellt seine Produkte „On-Demand“ her. Mit anderen Worten wird erst durch eine durchgeführte Bestellung der Startschuss zur Produktion gegeben. FASHION FOR HOME nutzt soziale Netzwerke, wie Facebook, Twitter, Google+ und Pinterest, und nutzt diese effektiv als Kommunikationsinstrument und Servicekanal für ihre Kunden. Das 2009 gegründete Unternehmen konnte bereits im letzten Jahr seinen Umsatz verdreifachen. 

Um auf dem Möbelmarkt des 21. Jahrhunderts bestehen zu können, sollte sich auch der stationäre Möbeleinzelhandel darauf einstellen Social Media Kanäle in Zukunft besser für sich zu nutzen. Denn auch wenn der Möbelhandel derzeit boomt, wird eine vertikale Entwicklung des Marktes erwartet, womit die Konkurrenz aus dem Internet eine immer ernst zu nehmender werdende Bedrohung darstellt.

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