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Deutsche Bank baut Team für Fusionen mit Digitalisierungs-Bezug auf

Archivmeldung vom 24.03.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.03.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Deutsche Bank
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Die Digitalisierung bringt neuen Schub in das Geschäft mit Fusionen und Übernahmen: Die Deutsche Bank baut deshalb ein Spezialisten-Team auf, um von diesem Trend profitieren zu können. "Wir bauen jetzt ein `Emerging Technologies Team` auf, welches das Thema in München und Berlin mit vier Experten bearbeitet, die wiederum mit vielen anderen Stellen im Konzern vernetzt sind", sagte Patrick Frowein, Co-Head Corporate Finance der Deutschen Bank im Heimatmarkt dem "Handelsblatt".

Die Konvergenz zwischen Technologieunternehmen und den traditionellen Branchen werde in den kommenden Jahren "immer mehr ein Treiber werden im Fusionsgeschäft". Auch die Fintechs, die mit ihren Geschäftsmodellen die etablierten Banken herausfordern, nimmt sich das Institut mit seinem neuen Team vor.

"Noch sind die meisten Fintech-Unternehmen zu klein für das M&A-Geschäft. Aber das wird sich ändern, hier wird man in Zukunft bestimmt die eine oder andere Transaktion sehen", ergänzte Frowein. Zuletzt hatte die Übernahme des israelischen Unternehmens Mobileye durch den Chip-Giganten Intel für Aufsehen in der Kfz-Branche gesorgt.

"Die Automobilindustrie mit Ihren Zulieferern ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, welche fundamentalen Veränderungen die Digitalisierung der unterschiedlichen Bereiche mit sich bringt. Die Wettbewerber haben sich Transaktionen wie Intel/Mobileye genau angeschaut. Da prüft man durchaus eigenen Handlungsbedarf und manche der Fragen kann man nicht zuletzt wegen der Transformationsgeschwindigkeit nur mit Akquisitionen oder dem Verkauf von Konzernteilen beantworten", sagte Armin von Falkenhayn, Deutschland-Chef der Bank of America Merrill Lynch.

Auch die Top-Investmentbanker von Rothschild, Goldman Sachs, HSBC Trinkaus und Morgan Stanley sehen in der Umfrage der Zeitung die Digitalisierung als kommende, wichtige Erlösquelle für das Fusionsgeschäft. Nach den jüngsten Quartalszahlen des Datenanbieters Dealogic betrugen die Einnahmen aus dem Investmentbanking mit Technologiebezug weltweit zwei Milliarden Dollar: Das waren 22 Prozent mehr als in den ersten drei Monaten 2016. Gleichzeitig war es der höchste Wert seit dem Jahr 2000.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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