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Das Fairness-Barometer 2009

Archivmeldung vom 14.05.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.05.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Grafik: obs/Fairness-Stiftung GmbH
Grafik: obs/Fairness-Stiftung GmbH

Mit einem Anstieg von 16 % haben die Unternehmen in ihrer Fairness gegenüber ihren Kunden im Jahresvergleich des Fairness-Barometers zugelegt.

56 % Prozent der Wahlbevölkerung halten die Unternehmen für fair. Im Vorjahr waren es nur 38 %. Und das trotz der nachweislich miserablen Beratung von Bankkunden bei Zertifikaten. Da müssen etliche Unternehmen in den Augen der Bürger deutliche Anstrengungen unternommen haben. Immerhin bleiben noch 38 %, die die Fairness der Unternehmen mit sehr unfair oder eher unfair beurteilen. Wenig getan hat sich bei der Fairness der Arbeitgeber gegenüber den Beschäftigten. Nur 38 % (2008: -1) halten deren Verhalten für fair.

Das besagt das aktuelle Fairness-Barometer, das die Fairness-Stiftung erstellt hat. Dazu hat sie bei Infratest dimap wieder eine repräsentative Erhebung in Auftrag gegeben, die Mitte März 2009 durchgeführt wurde. Dabei sollten die Befragten die Fairness verschiedener gesellschaftlicher Leitgruppen im 12-Monatsrückblick beurteilen. Unverändert ist die Bevölkerung gespalten, wenn es um das Regierungshandeln geht. Die Bundesregierung wird von 45 % (+1) als unfair, von 46 % (-2) als fair angesehen.

Fairness ist Bürgern ein besonders wichtiger Maßstab Die Fairness-Stiftung spiegelt mit dem Fairness-Barometer den Stand der Fairness-Qualität in Deutschland. Auf diese Weise können gesellschaftliche Gruppen erkennen, wie sie wahrgenommen werden und wo sie Handlungsbedarf haben. Immerhin ist den Bundesbürgern die Fairness zwischen Arbeitgebern gegenüber den Mitarbeitern besonders wichtig (34 %), gefolgt von der Fairness zwischen Politikern und Wählern (23 %) sowie der Fairness der Medien bei der Berichterstattung über Ereignisse und Personen.

Da die Fairness-Qualität der Unternehmen in Bezug auf Kunden derzeit recht hoch positiv bewertet wird, wird die Fairness bei ihren Kundenbeziehungen als weniger notwendig angesehen. Gleichwohl ist 96 % der Bundesbürger Fairness bei der Herstellung von Produkten und der Bereitstellung von Dienstleistungen wichtig und sehr wichtig.

Quelle: Fairness-Stiftung GmbH

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