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Zukunftsaussichten für das Personalwesen - Tendenz weiter steigend

Archivmeldung vom 28.08.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.08.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: I-vista / pixelio.de
Bild: I-vista / pixelio.de

Mit zunehmender Geschwindigkeit verändern sich Aufgaben und Abläufe in Unternehmen. Die Digitalisierung und Globalisierung halten Einzug in den Unternehmen. Das veranlasst diese zu schnellem und flexiblen Handeln.

Auch der Bereich Personalwesen ist davon betroffen. Die Prognosen verheißen rosige Zeiten, denn durch den rasanten Wandel sind Personalfachkaufleute gefragter denn je. Die Anforderungen an das Profil haben sich bereits verändert und erfordern Interesse an vielseitigen Tätigkeiten, Flexibilität und Spezialisierung auf Themenfelder des Personalbereichs.

Das Personalwesen - Aufgaben im Wandel

Vor einigen Jahren noch umfassten die täglichen Aufgaben eines Personalberaters noch das Führen von Bewerbungsgesprächen, die Dokumentation und das Führen der Personalakten sowie die Verdienstabrechnungen und Lohnauszahlungen. In einigen Unternehmen wurde diese ausgesourct, jedoch wird es in zahlreichen Firmen noch immer erwartet. Dazu kommen viele weitere Aufgaben, wie etwa die Beratung von Fachbereichen und der Geschäftsführung. 

Der Entscheidungsspielraum und die Verantwortung der Personalabteilungen sind größer als je zuvor. Durch die anhaltende Erweiterung des Aufgabenbereichs nehmen beide auch weiter zu.  Die Rekrutierung von neuen Mitarbeitern und die Personalentwicklung sind zwei zentrale Themen, mit denen das Personalwesen täglich zu tun hat. Dazu kommen Mitarbeiterführung, Coaching und Wissensmanagement. In vielen Unternehmen umfasst die Personalabteilung auch den Bereich Training und E-Learning.

Ein spannendes Feld, das neben vielen rechtlichen Themen, auch fundierte Kenntnisse in Kommunikation und Verhandlung, aber auch in der Mediation bei Konflikten und der Psychologie erfordert. 

Die Personalabteilung in den nächsten Jahren

In Anbetracht der Tatsache, dass der Fachkräftemangel schon heute zu spüren ist, werden die Personalabteilungen auch in Zukunft vor immer neue Herausforderungen gestellt. Aufgaben in Zukunft werden sein, die Unternehmen in Sachen Personal stärker abzusichern und mehr auf die Personalentwicklung sowie die Personalbindung zu setzen. Hierauf fokussieren sich deswegen auch Weiterbildungen wie ein Kurs zum Personalfachkaufmann (IHK).

Der demografische Wandel in Deutschland und die schnelle Veränderung in einzelnen Berufsbildern erwarten von den Personalberatern neue Konzepte und Strategien, um zukunfts- und wettbewerbsfähig zu bleiben. Training und Coaching werden weiter ausgebaut - auch der Bereich des Lernens am Arbeitsplatz wird eine tragende Rolle spielen, in die die Personalabteilung strategisch oder operativ stark eingebunden sein wird. 

Gehälter im Personalbereich

In Deutschland variieren die Gehälter. Je nach Erfahrung, Branche, Unternehmen und Region verdient man in einigen Städten weniger, in anderen mehr. Ausschlaggebend ist auch die Funktion, die ein Personaler innehat und Ausbildung, die Personalberater schon mitbringen. Am Anfang einer Karriere im Personalwesen liegen die Gehälter zwischen 3000 und 4500 Euro monatlich. Dabei zahlen große Konzerne meist besser, als kleinere Betriebe. Bessere Verdienstaussichten hat man mit einem erfolgreich abgeschlossenen Studium im Fachbereich Personalmanagement. Quereinsteiger aus den Studiengängen Wirtschaftswissenschaft und Wirtschaftspsychologie haben ebenfalls sehr gute Chancen auf einen Aufstieg zu einer Leitungsposition im Personalwesen.

Bis heute dominieren die Frauen den Personalbereich. Trotzdem verdienen sie in vielen Fällen bis zu 20% weniger, als ein Mann in vergleichbarer Position. 

Wer gerne mit Menschen zusammenarbeitet und die Herausforderungen der Unternehmen spannend findet, der hat im Personalwesen sehr gute Chancen. Studium und Berufsausbildung bieten einen guten Einstieg in einen Bereich, der Digitalisierung, Globalisierung, Recht, Prozesse und Psychologie vereint.

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