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Video: Erdwärme auch für Betriebe interessant

Archivmeldung vom 02.12.2008

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.12.2008 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
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Über die Möglichkeiten der Nutzung von Erdwärme sowie deren Kostensicherheit für mittelständische Unternehmen informierte der Kreisverband Vogelsberg-Wetterau des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), die ca. 40 Unternehmer bei einem Informationsnachmittag.

Vor der eigentlichen Veranstaltung erfolgte eine Ehrung der beiden BVMW Mitglieder Felix Stabernack, Geschäftsführer der Firma Uniwork GmbH und Dr. Harald Schnez, Geschäftsführer PEEG mbH durch die jeweils zuständigen Kreisverbandsleiter Rüdiger Muth und Helmut Gladbach des BVMW.

Nach einer kurzen Information über den Bundesverband mittelständische Wirtschaft durch den Kreisverbandsleiter Vogelsberg-Wetterau Rüdiger Muth, stellte Felix Stabernack die Firma Uniwork GmbH vor. Der Erdwärme-Spezialist bietet das komplette Programm der modernen Geothermie-Erschließung mit Beratung, Planung und Durchführung an. Das Leistungsspektrum reicht von der Erdwärmebohrung über Brunnenbau, Sanierung und Rückbau von Altbrunnen bis hin zur Baugrunderkundung und -untersuchung.

Dr. Ing. Harald Schnez, Geschäftsführer des Planungsbüros für erneuerbare Energien in Eichenzell bei Fulda, ging in seinem Vortrag auf die Planung sowie die Wirtschaftlichkeit von Erdwärme ein. So ließen sich, bei der Nutzung von Erdwärme für Heizung und Klimatisierung und beim Einsatz eines Blockheizkraftwerkes auf 20 Jahre gerechnet, mehrere 100 000 Euro sparen.  So benötigt Geothermie nur noch 30 Prozent der bisher eingesetzten Energie als Strom für den Betrieb der Wärmepumpe. Die Erdkühle wird hierbei direkt für die Klimatisierung und Kühlung verwendet. Somit wird für die Klimatisierung keine zusätzliche Energie benötigt, außer für das Umpumpen der Soleflüssigkeit. Die dem Gebäude entzogene Wärme werde in den Untergrund eingespeichert und im Winter wieder gewonnen. Damit eine hohe Wirtschaftlichkeit garantiert ist, ist es wichtig, dass bei einem Blockheizkraftwerk, das Strom und Wärme produziert, auch die Abwärme vollkommen genutzt wird. Durch eine entsprechend hohe und langfristig garantierte Vergütung für den Strom falle die Wärme hier praktisch kostenfrei an, sagte Schnez. Energiepreisschwankungen ist man bei dem Einsatz einer solchen Anlage nur noch begrenzt ausgesetzt und außerdem gibt es vom Staat für die Anwendung von erneuerbaren Energien und den Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplung  Zuschüsse und zinsgünstige Kredite.

Es folgte eine kurze Pause bei Kaffee und Kuchen, bevor man die Räumlichkeiten der Firma Uniwork verlies und zur zweiten Station des Tages, der Firma Anlagenbau Günter fuhr. Hier stand zunächst eine Betriebsbesichtigung an.

Bernd Günther, Geschäftsführer der Firma Anlagenbau Günther, präsentierte den gerade bezogenen Neubau und stellte das Tätigkeitsfeld des Unternehmens vor, welches in der Entwicklung und Herstellung mobiler und stationärer Maschinen zur Trennung von festen Abfällen liegt.

Armin Sopp, Geschäftsführer der Firma Ettenberger, war es als ausführende Firma vorbehalten über die Besonderheit der Heiztechnik des Neubaus zu berichten. Das ganze Gebäude der Anlagenbau Günther wird mit Erdwäme betrieben. Selbst die Produktionshalle wird mit einer Fußbodenheizung, welche über Erdwärme betrieben wird, beheizt.  Überrascht war mancher der Besucher, wie klein der Technikraum und die Wärmepumpe zum Betreiben der Anlage ausfällt.

Über die Funktionsweise von Erdwärme berichtete Jörg Uhde, Geschäftsführender Vorstand vom Bundesverband Wärmepumpen.

Die Veranstaltung fand ihren Abschluss bei einem gemeinsamen Imbiss aus der regionalen Küche.

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