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Thyssengas beginnt mit Realisierung der grenzüberschreitenden Wasserstoff-Leitung zwischen Niederlanden und Deutschland

Freigeschaltet am 28.08.2025 um 11:21 durch Sanjo Babić
Spatenstich H2-Leitung Vlieghuis-Ochtrup, v.l.n.r.: Reinhold Hilbers, Mitglied des Niedersächsischen Landtags, Albert Stegemann, Mitglied des Deutschen Bundestags, Dr. Thomas Becker, kaufm. Geschäftsführer Thyssengas GmbH, Frank Rathlev, Bereichsleiter Betrieb Thyssengas GmbH, Dennis Quardt, Projektleiter H2-Leitung Vlieghuis-Ochtrup Thyssengas GmbH, Ralf Hilmes, Abteilungsleiter Wirtschaftsförderung Landkreis Grafschaft Bentheim (2025) Bild: Thyssengas GmbH Fotograf: Moritz Brilo
Spatenstich H2-Leitung Vlieghuis-Ochtrup, v.l.n.r.: Reinhold Hilbers, Mitglied des Niedersächsischen Landtags, Albert Stegemann, Mitglied des Deutschen Bundestags, Dr. Thomas Becker, kaufm. Geschäftsführer Thyssengas GmbH, Frank Rathlev, Bereichsleiter Betrieb Thyssengas GmbH, Dennis Quardt, Projektleiter H2-Leitung Vlieghuis-Ochtrup Thyssengas GmbH, Ralf Hilmes, Abteilungsleiter Wirtschaftsförderung Landkreis Grafschaft Bentheim (2025) Bild: Thyssengas GmbH Fotograf: Moritz Brilo

Von Erdgas zu Wasserstoff - in Hoogstede startet die Umstellung einer der ersten grenzüberschreitenden Wasserstoff-Leitung zwischen Vlieghuis in den Niederlanden und Ochtrup im Münsterland. Thyssengas begeht den Spatenstich mit Vertretern aus Politik, Kommunen und Wirtschaft.

Die Bundesrepublik soll bis 2045 klimaneutral werden. Für Thyssengas steht fest: Wasserstoff und andere grüne Gase sind Schlüsseltechnologien auf diesem Weg. Im Oktober 2024 hat die Bundesnetzagentur das Wasserstoff-Kernnetz genehmigt und damit offiziell den Startschuss für den Aufbau einer deutschlandweiten H2-Infrastruktur gegeben.

Nach intensiver Planungsarbeit wird nun eines der Pionierprojekt für die Energiezukunft realisiert: Bis zum Jahr 2027 soll das rund 53 Kilometer lange Erdgas-Leitungssystem von Vlieghuis bis nach Ochtrup für den Wasserstoff-Transport umgestellt werden. So schließt das Leitungsprojekt das entstehende deutschlandweite H2-Netz an die Provinz Zeeland sowie die wichtigen Importhäfen Amsterdam, Eemshaven und Rotterdam an.

"Die deutschlandweite Transportinfrastruktur für Wasserstoff kommt und als Fernleitungsnetzbetreiber tragen wir bei Thyssengas eine zentrale Verantwortung, diese mitaufzubauen", unterstreicht Dr. Thomas Becker, kaufmännischer Geschäftsführer Thyssengas. "Wir bringen den Wasserstoff perspektivisch dorthin, wo er gebraucht wird - zur Industrie, zu Kraftwerken und zu den Verteilnetzbetreibern. Und das nicht nur für Kunden direkt am Kernnetz, sondern auch in den sich daran anschließenden Regionen"

Dabei spielt die Gewährleistung der Sicherheit eine entscheidende Rolle. Teilnehmende erfuhren bei der Spatenstich-Veranstaltung von den mehrstufigen Sicherheitsverfahren und der 24/7 Überwachung, die bei der Umstellung auf den Betrieb mit Wasserstoff eine zentrale Rolle spielen. Eine wichtige Bedeutung hat auch der Schutz von Umwelt und Natur. Erste Eindrücke von der Baustelle konnten die Teilnehmer im Rahmen einer gemeinsamen Besichtigung sammeln.

In einem Grußwort zum Spatenstich betonte der Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann: "Mich freut sehr, dass bei uns in Hoogstede nicht nur über die fernen Ziele der Energiewende geredet, sondern sie praktisch umgesetzt wird. Mit dem Anschluss an das Wasserstoff-Kernnetz eröffnen sich für unsere gesamte Region große Chancen: Wir haben eine optimale geografische Lage, die Infrastruktur vor Ort und Unternehmen, die davon profitieren können. Durch den tatkräftigen Einsatz unserer heimischen Bauunternehmen entsteht bereits erste Wertschöpfung - das ist top."

Als Fernleitungsnetzbetreiber arbeitet Thyssengas aktiv an der Energiewende in Deutschland mit. Das Umstellungsprojekt Vlieghuis-Ochtrup ist ein Pionierprojekt und ein weiterer Schritt hin zu einer klimaneutralen Energieversorgung.

Quelle: Thyssengas GmbH (ots)

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