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WAZ: Banken am Pranger

Archivmeldung vom 13.06.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.06.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Die Welt der Ratenkredite - heute kaufen, übermorgen zahlen - war nie schön. Und heil schon gar nicht. Bereits in wirtschaftlich kommoderen Zeiten gerieten viele Zeitgenossen erschreckend leicht ganz fürchterlich in die Miesen.

Dass die Schuldenfalle demnächst noch häufiger zuschnappen wird, wenn in der sich derzeit erst warm laufenden Wirtschaftskrise das Risiko von Gehaltsausfällen durch Kurzarbeit oder Arbeitsplatzverlust wächst, ist also nur logisch. Geldinstituten, die mit windigen Versprechen leicht anfällige Menschen noch weiter in die Kreditspirale locken und feiste Zinssätze verlangen, von staatlicher Seite stärker auf die Finger zu sehen, ist darum geboten. Ebenso mehr "Finanzbildung" für kommende Generationen, möglichst schon in der Schule. Wer aber jetzt bis zum Hals in der Tinte sitzt, seine Schulden trotz allen ehrlichen Bemühens nicht mehr begleichen kann, ohne dabei die eigene Grundversorgung zu gefährden, dem hilft kein langfristiges Programm. Akute Unterstützung, nach Prüfung des Einzelfalls, ist angezeigt. Banken mögen "systemrelevant" sein. Menschen sind wichtiger.

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung (von Dirk Hautkapp)

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