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Tiergarten-Mord-Prozess: Angeblicher Zeuge sorgt für Aufsehen

Archivmeldung vom 08.04.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.04.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Bild: Karl-Heinz Laube / pixelio.de
Bild: Karl-Heinz Laube / pixelio.de

Im sogenannten Tiergarten-Mord-Prozess hat ein angeblicher Zeuge für Aufsehen gesorgt, der auch in anderen Fällen als angeblicher Experte pünktlich zur Stelle war, wenn es galt, Russland eine Verantwortung für ein mögliches Verbrechen zuzuweisen. Dabei werden grundlegende Rechtsstaatsprinzipien westlicher Lesart offenbar absichtlich ignoriert. Dies berichtet das russische online Magazin „SNA News“ .

Weiter ist auf deren deutschen Webseite dazu folgendes geschrieben: "In der Psychiatrie ist das Phänomen der Pseudologia fantastica eine geläufige Beschreibung für einen pathologischen Lügner. Diese bedauernswerten Mitmenschen haben ein so geringes Selbstwertgefühl, dass sie glauben, es mit immer neuen und oft mit immer absurderen Fantastereien aufwerten zu müssen. Pathologische Lügner können aber auch Menschen mit einer ausgeprägten antisozialen Persönlichkeitsstörung sein, die keinerlei Unrechtsbewusstsein oder gar Schuldgefühle besitzen, wenn sie die unglaublichsten Lügen verbreiten. Es ist nicht bekannt, ob jener „Zeuge G.“, der mit vielsagendem multimedialen Raunen als der mit Abstand wichtigste Zeuge im sogenannten Tiergarten-Mord-Prozess positioniert wurde, zu einer der beiden Gruppen pathologischer Lügner gehört. Sein Verhalten allerdings erinnert an ein solches Persönlichkeitsbild.

Die in Veröffentlichungen der Berliner Justiz und der wichtigsten deutschsprachigen Medien vorgenommene Verfremdung dieses „Zeugen“ als „G.“ sei erfolgt – so konnten die atemlos auf die Bildschirme oder Bildzeitungen starrenden Zuschauer und Leser lernen – weil „G.“ extrem gefährdet sei, da ihm das blutrünstige Putin-Regime und dessen Namensgeber persönlich nach dem Leben trachten. Und spätestens seit dem 22. Juni 1941 wissen alle Deutschen, dass den Russen nicht zu trauen ist, weil die doch glatt Weltkriege beginnen, für die am Ende ein unschuldiges deutsches Volk verantwortlich gemacht wird. Nachdem es von den USA und Großbritannien und nach 1945 auch von Frankreich gerettet wurde, nicht zu vergessen.

Ein Hauptbelastungszeuge, der zur Tatzeit nicht am Tatort war und schon früher falsches Zeugnis ablegte

Dass es sich bei „G.“ um einen bulgarischen Möchtegern-Investigativ-Journalisten handelt, über den echte bulgarische Investigativ-Journalisten nur laut lachen, weil er seine Glaubwürdigkeit schon vor einer Weile verspielt hat, wurde natürlich nicht erwähnt, wer will sowas auch schon wissen, laaaaangweilig! Ebenso wenig berichtenswert ist, dass „G.“ streng genommen im „Tiergarten-Mord“-Prozess gar nichts bezeugen kann, außer, dass er vielleicht einmal in einem Tiergarten gewesen ist, möglicherweise auch in einem Berliner. Denn „G.“ war weder zum Tatzeitpunkt am Tatort, noch steht er in einer, für eine Zeugenaussage in einem Mordprozess relevanten Beziehung zum Mordopfer oder dem Tatverdächtigen.

Offenbar interessieren solche nebensächlichen Details das Berliner Gericht nicht. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass auch andere Details das Berliner Gericht nicht im Geringsten zu interessieren scheinen, obschon deren Beachtung für die Beurteilung dieses Falles, vor allem aber für die Beurteilung der Glaubwürdigkeit des Hauptbelastungszeugen „G.“ von nicht unerheblicher Relevanz ist. Möglicherweise aber ist die einzige Relevanz, die der „Zeuge G.“ in den Augen der rechtsstaatlich versierten Staatsanwaltschaft, des ebenso erfahrenen Berliner Gerichtes und nicht zu vergessen, der Erfinder des westlichen Rechtsstaates – die westlichen öffentlich-rechtlich und privatrechtlich organisierten Medien – vorweisen kann, dass er eine pathologische Aversion dem russischen Staat und seinen Vertretern gegenüber hat, die er in den zurückliegenden Jahren hinlänglich unter Beweis stellte.

Westliche Willkür und Doppelstandards – Hauptsache gegen den Russen

Vom überlegenen westlichen Rechtsstaatsverständnis komplett unbeleckte Zeitgenossen wie wir staatliche russische Auslandsmedien durften in den vergangenen Monaten lernen, dass jemand als Schuldiger gelten kann, obwohl weder Ermittlungen abgeschlossen noch ein Urteil gesprochen wurden. Auf der Basis dieser freischwingenden Schuldzuweisungen können auch Diplomaten ausgewiesen werden, mit der Begründung, das entsendende Land habe die Aufklärung eines Mordes „verzögert und erschwert“, obwohl die dafür zwingend notwendigen offiziellen Ersuche um Rechtshilfe erst Tage nach der Ausweisung – natürlich mit der entsprechenden, im empörten und entrüsteten Tonfall vorgetragenen multimedialen Begleitung – an den Entsendestaat gerichtet wurden.

Wir rechtsstaatsungebildeten dummen staatlichen russischen Auslandsmedien haben auch gelernt und uns natürlich in unsere Hausaufgabenhefte notiert, dass ein des Mordes verdächtiger Ausländer gegenüber Polizisten, deren Sprache er nicht spricht, einen Anwalt der für ihn zuständigen Botschaft fordert, diese Polizisten aber nur einen Dolmetscher anfordern und ohne Anwesenheit des angeforderten Anwaltes mit den Vernehmungen beginnen – absolut streng rechtsstaatlich, versteht sich.

Aussageverwertung trotz rechtsstaatswidriger Vernehmung

Wir lernten auch, dass die Polizisten vor dem Berliner Gericht nicht plausibel erklären konnten, warum sie die Vernehmungen ohne Anwalt begonnen haben, dass ihre Aussagen aber trotzdem zur Beweisaufnahme herangezogen und pflichtschuldigst durch rechtsstaatlich geschulte Medien verbreitet wurden – natürlich handelt es sich um angebliche oder tatsächliche Aussagen, die den Tatverdächtigen belasten bzw. in einem zweifelhaften Licht erscheinen lassen.

Diese Zweifel hatten weder Justiz noch westliche Qualitätsmedien, als schließlich Hauptbelastungszeuge „G.“ vor die Schranken der bekanntlich mittels einer Augenbinde vor Vorurteilen geschützten Justitia in Berlin gerufen wurde. Auf einmal war von Zeugenschutz irgendwie keine Rede mehr, denn es wurde offenkundig, dass es sich bei dem „Zeugen“ G. um den Journalisten Christo Grozev handelt, der für die selbsternannten Faktenfinder und Enthüllungsspezialisten von „Bellingcat“ arbeitet und für Deutschlands nach wie vor einflussreichstes Politikmagazin „Spiegel“.

Das reicht im Rechtsstaat Deutschland des Jahres 2021 offenbar, um als Hauptbelastungszeuge in einem Mordfall alle Aufmerksamkeit dieses Rechtsstaates zu erlangen und nicht nur über das Wohl und Wehe eines angeklagten Menschen, sondern auch eines angeklagten Staates mitzuentscheiden. Natürlich nur vorausgesetzt, er belastet mit seinem Zeugnis auch den Richtigen. Aber wer könnte richtiger sein als der blutrünstige Russe, der bekanntlich mordend durch die freie Welt marodiert und Angst und Schrecken verbreitet und angeblich immer kurz davorsteht, Wahlen umzudrehen, Politiker zu installieren, die freie Welt mit seiner gigantischen Armee und von seinen unzähligen Militärbasen rund um den Globus aus zu überrollen und zu versklaven, aber davor noch jeden erreichbaren westlichen Computer zu hacken und mit Tetris zu infizieren.

An dieser Fabel ändert auch die Tatsache nichts, dass zur gleichen Zeit darüber berichtet wird, dass der gleiche blutrünstige Russe angeblich nichts in seinem Land auf die Reihe bekommt, hungern und dursten muss in seinen Erdhöhlen und nur durch die Gnade des freien Westens irgendwie überlebt, während das Riesenreich an allen Enden und Ecken zerbröckelt und das darbende Volk auf Knien den freien Westen bittet, es zu erlösen von diesem Joch.

Ferndiagnosen sind okay, wenn es gegen den Russen geht

Aber zurück zum Hauptbelastungszeugen Christo Grozev, der Mordfälle dadurch aufklärt, dass er sich strikt vom Tatort fernhält. Eine Kunst, die die Polizei erst noch lernen muss. Aber die Plattform „Bellingcat“, für die Grozev arbeitet – natürlich strikt unabhängig! – beherrscht diese Gabe ebenfalls wie kaum jemand sonst. Also Täter zu überführen, indem sie ihre Computer anwirft, und „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der größte Schuft im ganzen Land“ als Suchanfrage bei Google eingibt und als Antwort drei Auswahlmöglichkeiten erhält: a) Russland, b) Putin, c) der Kreml.

Wer ist dieser Nostradamus unserer Tage? Warum hat er noch nicht enthüllt, wie Wladimir Putin jeden Morgen eine Ampulle mit dem Blut irgendeines wichtigen Regimekritikers überreicht bekommt, damit er es in seine heiße Milch zum Frühstück schütten kann, auf dass es ihn unbesiegbar mache?

Nun, Christo Grozev ist ein vielbeschäftigter Mensch. Er muss Prioritäten setzen. Sozusagen im Alleingang hat er sich dem Bösen entgegengestellt, wie es schon Ronald Reagan beschrieben hat und Dinge enthüllt, an denen Polizei- und Justizbehörden, aber auch Geheimdienste gescheitert sind. Sein Geheimnis ist seine beeindruckende Fähigkeit, russische Agenten zu sehen, wo andere nur nichts sehen, manchmal auch gar nichts.

Der Zeuge G. inmitten eines Geheimdienstnetzwerkes

Sehr zum Ärger von Grozev und dem Dreamteam hinter ihm sehen wir hinter ihm weder nichts oder gar nichts, sondern sehr viel, nämlich eine scheinbar endlose Kette von „zufälligen“ Kontakten und Verbindungen, die ihn, aber nicht nur ihn wie in einem fein gewobenen Netz abbilden, in dem westliche Geheimdienste, deren Trollfabriken, Revolutionsorganisatoren und professionelle Nachrichtenmanipulierer und Desinformanten und einige andere Fackelträger der Freiheit herumturnen und der Welt weismachen wollen, dass Plattformen wie „Bellingcat“ unabhängige Recherchekollektive sind.

Wer trotz inzwischen eineindeutiger gegenteiliger Belege immer noch mit dem Märchen hausieren geht, bei Christo Grozev, Bellingcat und dessen angeblichem Gründer Eliot Higgins handelt es sich um so etwas wie einen etwas besseren „Chaos Computer Club“ oder eine Neugründung der „TKKG“-Bande und nicht um geheimdienstlich gesteuerte Lautsprecher und Desinformanten, die oder der kann bei uns auch gerne seinen Wunschzettel für den Weihnachtsmann abgeben und wie schauen, was wir da machen können.

Bei Bellingcat, Higgins und Grozev lugt vor allem der britische MI6 aus jedem Aktendeckel und jedem Knopfloch. Grozev hat schon als Absolvent der American University in Bulgaria (AUBG), die vom Geld des Unschuldslamms Georges Soros und der bekanntlich für die Erforschung von Einhörnern gegründeten United States Agency for International Development (USAID) lebt, seine Basislektion in punkto antirussische Operationen zur Erhaltung der transatlantischen Dominanz erhalten. Mit dem Geld eines anderen Mäzens mit exzellenten Geheimdienstverbindungen – John W. Kluge – gründete Grozev private Hörfunksender in Russland, die natürlich nur Gedichte von Tolstoi und die Ballettmusik von Tschaikowski ausstrahlten, ähnlich wie Radio Svoboda, wie für die russischsprachigen Hörer das Programm von Radio Free Europe und Radio Liberty heißt, denen die Hilfsorganisation CIA ihre US-Dollar regelrecht aufdrängen musste.

Erst beschuldigen, dann kleinlaut zurückziehen – Die Masche von „Zeuge G.“

2011 war Grozev in einen Finanzskandal in seiner Heimat Bulgarien involviert. Angeblich hätten ihn zwei Geschäftspartner betrogen, mit denen er die beiden damals wichtigsten bulgarischen Medien „Trud“ und „24chasa“ kaufte. Grozev verklagte seine Partner wegen Geldwäsche und sollte als Hauptbelastungszeuge aussagen. Doch dazu kam es nicht. Zum einen, weil Grozev seine Aussagebereitschaft zurückzog, zum anderen und das war wahrscheinlich der eigentliche Grund für seine plötzliche Sprachlosigkeit, weil die Staatsanwaltschaft feststellte, dass an den Beschuldigungen von Grozev nichts dran war. Das konnte Grozev im Fall des „Tiergarten-Mordes“ natürlich nicht passieren. Da musste er nicht befürchten, dass seine Zeugnisse von der Staatsanwaltschaft auf ihren Wahrheitsgehalt und/oder Plausibilität überprüft wurden.

Eine echte Investigativreporterin von „Trud“, auf die wegen ihrer Enthüllungen ein Säureattentat verübt wurde, machte sich Jahre später über einen theatralischen Auftritt von Grozev im bulgarischen Fernsehen lustig, wo er bedeutungsschwanger den Eindruck eines Investigativreporters vom Format der Enthüllungsjournalisten des Watergate-Skandals zu erwecken suchte, indem er ins Mikro raunte, es sei schwer, ein investigativer Journalist zu sein. Die „Trud“-Reporterin ätzte bitterböse: „Du sitzt an einem Computer in einem Wiener Wohnzimmer und untersuchst dies und das. So entdeckst Du russische Spione in den Alpen und bekommst eine Belohnung. Und dann kommst du bei Hekimian vorbei (der Nachrichtenchef des bulgarischen TV-kanals BTV), um ihm zu erzählen, wie und wann KGB- und GRU-Offiziere heimlich zwischen der Schweiz und Bulgarien herumspazieren.“

Bulgarische Investigativjournalisten bezeichnen „Zeugen G.“ als „Briefkasten der Dienste“

Eine andere in Bulgarien sehr bekannte Investigativjournalistin sprach Grozev sogar gänzlich ab, ein Journalist zu sein und betitelte ihn stattdessen als „Briefkasten der Dienste“. Dass Grozev und „Bellingcat“ tatsächlich immer noch behaupten, unabhängig zu sein und die meisten westlichen Medien diese Plattform allen Ernstes als unabhängig beschreiben und bejubeln, ist angesichts der nachgewiesenen vielfältigen Verlinkungen mit vor allem britischen Geheimdiensten eigentlich unerklärlich. Andererseits verschwinden alle Fragen, wenn man sich ins Gedächtnis ruft, dass „Bellingcat“ ausdrücklich gegründet wurde, um gegen Russland zu operieren.

Die Plattform veröffentlichte interessanterweise ausgerechnet eine Woche vor der Tragödie des Fluges MH17 ihren allerersten Artikel über einen angeblichen Giftgasangriff der syrischen Armee. Geschrieben wurde ausgerechnet dieser erste Artikel im Auftrag der „Integrity Initiative“, einer westlichen Trollfabrik mit „Clustern“ in allen europäischen Staaten, gegründet von ehemaligen MI6-Agenten, mit Geld des britischen Staates und der Nato, um in westlichen Medien gegen Russland zu hetzen. Unter anderem finden sich in enthüllten Geheimdokumenten dieser Trollfabrik auch Belege für manipulierte Berichterstattung über den Fall Skripal, den Flugzeugabsturz MH17 und anderes. Immer vorneweg: Christo Grozev.

Grozevs Masche ist immer die gleiche. Er behauptet, Russland sei an was auch immer schuld, dafür habe er Geheimdokumente, die das belegen würden, die er angeblich ohne Hilfe westlicher Geheimdienste erlangen konnte aber, wenn Russland diese Dokumente gerne sehen möchte, um ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen, kann er sie entweder nicht oder nicht vollständig vorlegen oder aber die Dokumente belegen überhaupt nicht, was er behauptet. Medien übernehmen dennoch diese Darstellungen und „Beweise“ und Schuldzuweisung unter Verweis auf die angebliche Unabhängigkeit der Plattform „Bellingcat“.

Westliche Grundregel: Russland ist schuld – Und wenn Russland mal nicht schuld ist, dann sind es Putin oder der Kreml

Russland wird in dieser Argumentationsanordnung regelmäßig der Part des Verweigerers, Abwieglers und Lügners zugewiesen und jegliche Kritik und jeglicher Hinweis auf mögliche westliche Interessenkonflikte, die dieser immer gleichen Argumentation zugrunde liegen könnten, werden als russische Propaganda, russische Ablenkung, russische Narrative usw. abgekanzelt. Jegliche Geheimdienstverbindungen von „Bellingcat“ und seinen „Ermittlern“ werden schlicht ignoriert oder als russische Ablenkungsmanöver diffamiert, egal wie offenkundig oder belegt sie sind.

Und so kann Christo Grozev munter behaupten, was er will, Kritiker oder gar Verteidiger vor Gericht beschimpfen und diffamieren und wird dafür unverändert als authentischer, unvoreingenommener Zeuge bezeichnet und von Medien wie dem „Spiegel“ mit seinen unbewiesenen Beschuldigungen und Mutmaßungen im Tonfall eines Beweises weiterverbreitet, während offenkundige Verstöße gegen grundsätzliche Rechtsstaatsprinzipien wie Unschuldsvermutung und Möglichkeit einer angemessenen Verteidigung durch Zugang und damit Nachprüfbarkeit aller Beweismittel einfach beiseite gewischt werden, jegliche Logik über Motive grundsätzlich nur aus westlicher Sicht betrachtet wird.

Wenn wir westliche Standards mal auf den Westen anwenden...

Da es offenbar zum westlichen Standard zu gehören scheint, wenden wir also einfach mal diese Logik an:

  1. Christo Grozev ist ein von Geheimdiensten gesteuerter Troll.
  2. Er verbreitet auf der ebenfalls von Geheimdiensten gesteuerten Plattform „Bellingcat“ und in Medien, die ihn gewähren lassen, Material, das ihm von diesen Geheimdiensten zugespielt wurde, als angeblich aus Quellen stammend, die auch ohne Geheimdienstverbindungen zugänglich sein sollen.
  3. Auf diese Weise können westliche Staaten behaupten, sie würden sich ja „nur“ auf die Erkenntnisse „unabhängiger“ Plattformen stützen, also keine eigene staatliche antirussische Propaganda betreiben.
  4. Gleiches gilt für westliche Medien, in denen nach wie vor Gewährsträger transatlantischer Netzwerke in entscheidenden Schlüsselpositionen sitzen, die die Verbreitung dieser angeblich unabhängigen „Erkenntnisse“ sicherstellen und die Verbreitung der westlichen Narative kontinuierlich am Laufen halten, so dass der Eindruck einer gesteuerten Kampagne sich zwar aufdrängt, aber nicht sofort offenkundig und/oder nachweisbar wird.
  5. Parallel zu geheimdienstlich gesteuerten Plattformen wie „Bellingcat“ operieren ebenfalls geheimdienstlich gesteuerte und/oder in Verbindung stehende Trollfabriken oder angeblich unabhängige Think Tanks wie „Integrity Initiative“, „Atlantic Council“, "National Endowment for Democracy (NED)“, „Open Society“, „Radio Free Europe/Radio Liberty/Radio Svoboda“ u.v.a.

"Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles unter Kontrolle haben", sagt Walter Ulbricht, 1. Sekretär des ZK der SED und Staatsratsvorsitzender der DDR . "

Quelle: SNA News (Deutschland)

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