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Russland stuft Explosion auf Krim-Brücke als Terroranschlag ein

Archivmeldung vom 17.07.2023

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.07.2023 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Dieser Pkw wurde bei einem ukrainischen Terroranschlag auf die Krim-Brücke schwer beschädigt. Zwei Insassen kamen dabei ums Leben, eine dritte Person, ein 14jähriges Mädchen, erlitt mittelschwere Verletzungen. (17. Juli 2023) Bild: Shot
Dieser Pkw wurde bei einem ukrainischen Terroranschlag auf die Krim-Brücke schwer beschädigt. Zwei Insassen kamen dabei ums Leben, eine dritte Person, ein 14jähriges Mädchen, erlitt mittelschwere Verletzungen. (17. Juli 2023) Bild: Shot

Gegen 3 Uhr nachts am 17. Juli haben zwei Überwasser-Kamikazedrohnen die Krim-Brücke angegriffen. Zwei Zivilisten kamen ums Leben, ein Kind wurde verletzt. Russlands Nationales Antiterror-Komitee (NAK) leitete ein Kriminalverfahren ein. Dies berichtet das Magazin "RT DE".

Weiter berichtet RT DE: "Zwei Explosionen erschütterten die Kertsch-Brücke (auch als Krim-Brücke bekannt) in der Nacht vom 16. auf den 17. Juli 2023. Das russische Nationale Terrorbekämpfungskomitee (NAK) stufte dieses Ereignis als einen Terroranschlag ein und eröffnete ein Ermittlungsverfahren – die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti zitiert die Pressemitteilung des NAK:

"Um 03:05 griffen zwei ukrainische unbemannte Überwasserfahrzeuge die Krim-Brücke an. Im Ergebnis dieses Terroranschlags trug der Automobilverkehrsstrang der Krim-Brücke Schäden davon. Dabei kamen zwei Erwachsene ums Leben und ein Kind wurde verletzt."

Ersten Berichten zufolge gab es gegen drei Uhr eine Explosion, und die Lichter auf der Brücke gingen aus. Einige Minuten kam der Verkehr auf der Brücke zum Stillstand. Eine Viertelstunde später, um 3:20 Uhr, ereignete sich eine weitere Explosion an der Eisenbahnbrücke.

Um 04:21 Uhr gab Sergei Aksjonow als Oberhaupt der Autonomen Republik Krim bekannt, dass der Verkehr auf der Brückenanlage wegen eines Zwischenfalls im Bereich des 145. Pfeilers von der Festland-Seite gezählt angehalten wurde.

Ein Stück der Autostraße, in Richtung Taman im Gebiet Krasnodar, wurde zwischen zwei Pfeilern zerstört, und ein weiteres Stück, in Richtung Kertsch auf der Halbinsel Krim, sackte ab. Der Eisenbahnstrang der Krimbrücke wurde bei dem Anschlag nicht beschädigt.

Die Krim ist durch einen Landkorridor im Norden mit dem russischen Festland verbunden, die Halbinsel ist nicht isoliert.

Gegen 07:00 Uhr dementierte Russlands Verkehrsministerium Meldungen über angebliche Schäden an den Brückenpfeilern als Gerüchte.

Eine Viertelstunde später berichtete Wjatscheslaw Gladkow, Gouverneur des russischen Gebiets Belgorod, dass bei diesem Terroranschlag ein Ehepaar aus der Stadt Nowy Oskol im Gebiet Belgorod, das mit dem Pkw die Brücke überquerte, Anschlag ums Leben kam. Dessen Tochter, die ebenfalls mitfuhr, erlitt "mittelschwere" Verletzungen am Kopf und liege nun auf der Intensivstation des Zentralkrankenhauses Temrjuk im Gebiet Krasnodar; sie soll von dort möglichst bald mit dem Hubschrauber in die Gebietshauptstadt verlegt werden. Die Todesopfer sind Alexei (40) und Natalia (36) Kulik; der Mann war selbständig als Lkw-Fahrer tätig und die Frau arbeitete in einer der städtischen Bildungseinrichtungen, schreibt der Telegram-Nachrichtenkanal Shot. Ihre hinterbliebene Tochter ist 14 Jahre alt. Gladkow sicherte dem verwaisten Kind Hilfe zu.

Der Vorsitzende des Republikparlaments der Krim Wladimir Konstantinow kommentierte den Anschlag:

"Heute Nacht hat das Terrorregime von Kiew ein neues Verbrechen begangen – es hat die Krim-Brücke angegriffen. 

Kiew konnte nicht umhin zu wissen, dass der Kfz-Strang der Brückenanlage eine ausschließlich zivile Einrichtung ist. Aber das hat die Terroristen noch nie aufgehalten und wird es auch in Zukunft nicht. Das Einzige, was sie aufhalten kann, ist der Entzug der physischen Möglichkeit, solche Anschläge zu verüben, sowie die Unvermeidlichkeit der Vergeltung für jeden solchen Anschlag."

Quelle: RT DE

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