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Chef der Gesundheitsbehörde AGES lässt aufhorchen: Ohne PCR-Tests keine Pandemie

Archivmeldung vom 22.06.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.06.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Screenshot: OvalMedia / Odysee / WB / Eigenes Werk
Bild: Screenshot: OvalMedia / Odysee / WB / Eigenes Werk

Dem Mainstream kommen immer mehr seiner Experten abhanden – denn diese wagen sich nun zusehends aus der Deckung und sprechen über die Ungereimtheiten im Verlauf der sogenannten Pandemie. Dies berichtet das Magazin "Wochenblick.at".

Weiter berichtet das Magazin: "Nach den Zweifeln eines ehemaligen Regierungs-Experten an der Sinnhaftigkeit der Massentests und Lockdowns ist es nun kein Geringerer als AGES-Chef Dr. Franz Allerberger, der ordentlich an der öffentlichen Erzählung rüttelt. Von der Entscheidungsfindung des Kanzlers über die PCR-Tests bis hin zur Saisonalität des Corona-Virus lässt er mit interessanten Einschätzungen aufhorchen.

Ohne PCR-Test wäre Pandemie nicht aufgefallen

In einem ausführlichen Interview bei „OvalMedia“ bezieht Dr. Franz Allerberger – er glaubte bereits im Herbst an eine natürliche Herdenimmunität – ausführlich Stellung dazu, wie er den Verlauf der Pandemie erlebt hat. Darin erklärt der Leiter der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES), dass er bereits von Anfang an hellhörig wurde – auch im Bezug auf die Wahrscheinlichkeit von Ansteckungen und der Gefährlichkeit des Virus. Besonders pikant ist dabei sein Hinweis darauf, dass die Corona-Pandemie niemandem aufgefallen wäre, wenn es den PCR-Test nicht gegeben hätte.

„Die ganze SARS/MERS-Diagnostik“, so Allerberger, hänge von diesem umstrittenen Testverfahren ab. Nur infolge entsprechender Test-Vorschriften bei Lungen-Krankheiten bei jungen Menschen in China, schaute man überhaupt hin. Eine allfällige Überlastung von Intensivkapazitäten hingegen kenne man bereits von Grippe-Wellen. Wochenblick berichtete über diesen Umstand bereits im November. Im letzten Jahrzehnt gab es mehrfach starke Grippe-Saisonen, bei denen Spitäler über Gangbetten klagten – Lockdown gab es aber keinen.

Masken nahmen Druck aus Debatte – wirkten aber kaum

Auf die milderen Maßnahmen wie soziale Distanz oder Mund-Nasen-Schutz im Medizin-Bereich hätte dies wohl wenig Einfluss gehabt, das geschehe auch bei schweren Grippe-Epidemien. Medial wäre das dann aber kein großes Thema. Generelle Maskenpflichten hingegen hätten epidemiologisch „keine messbare Wirkung“ gehabt. Sie hätten bestenfalls dafür gesorgt, etwas Druck aus der öffentlichen Debatte zu nehmen, etwa bei der Frage, ob man den öffentlichen Verkehr aufrecht erhält.

„Da ist es mir lieber, ich habe eine Maskenpflicht und der Schulbus fährt“, räsoniert der Experte. Man könne diese einführen, der Preis einer solchen sei verschmerzbar, sie hätte aber nichts gebracht. Anders verhalte sich dies bei FFP2-Masken: Diese seien belastender und hätten eine größere Wirkung – allerdings am ehesten im Krankenhaus oder im Pflegebereich, wenn auch „mit einem Pferdefuß“. Gerade älteren, dementen Patienten könne man diese nicht aufsetzen. Laut Allerberger riefen sie Verwirrung bei ihnen hervor. Eine allgemeine FFP2-Maskenpflicht scheint er aber nicht zu befürworten.

Einige Experten rieten Regierung zur Panikmache

Interessant ist auch die Kritik Allerbergers an der öffentlichen Kommunikation. Er weist darauf hin, dass ein pensionierter Kollege in der Corona-Taskforce den Kanzler darauf ansetzte, man müsse „den Leuten Angst machen, sonst halten sie diese Empfehlungen nicht ein“.Aus seiner Sicht sei Angstmache aber „das Schlimmste, das man tun kann als Arzt“. Auch die Empfehlung des nunmehrigen Ex-Regierungschefs in Israel an Kurz sei in diese Richtung gegangen. Die Resultate solcher Schwarzmalerei sei gravierend: „Dass es ernster genommen wird, als es notwendig gewesen wäre, ist nur eine realistische Folge“.

Unverständlich ist für Allerberger auch die Zentralisierung der Testkapazitäten – weg vom Hausarzt, hin zu Testzentren. Er erinnert daran, dass die Ärztekammer das Ministerium regelrecht zu einer Covid-Behandlung außerhalb der Ordinationen gedrängt habe. Diese Vorgehensweise sei auf der unbegründeten Annahme basiert, es handle sich um eine „hoch ansteckende, extrem gefährliche, tödliche Krankheit“. Das entspreche aber nicht der Wahrheit. Erst im Herbst habe man dann mittels Antigen-Tests erreicht, dass niedergelassene Ärzte wieder ihre Patienten behandelten.

Corona nicht hochgefährlich, sondern „Winterinfekt“

Dieser Fokus auf Corona und diese Auslagerung habe nicht funktioniert und Kollateral-Schäden mit sich gebracht: „Wir haben Patienten in Altersheimen, die 40 Grad Fieber haben – Covid-negativ – und der Patient geht zugrunde, weil niemand die Urosepsis abklärt. Wir haben Kinder, die einen Blinddarm-Durchbruch hatten – Covid-Negativ – die liegen noch zwei Tage daheim, bis jemand drauf kommt, es könnte etwas Chirurgisches sein.“ Im kommenden Winter müsse die Behandlung wieder beim Hausarzt stattfinden können.

Die Vorstellung, man könnte „Zero Covid“ erreichen, sei gleichzeitig irrig: „Wir haben als Menschen außer den Pocken nichts ausgerottet. Es ist ein bisserl eine Präpotenz, wenn ich glaube, ich kann als Gesundheitsbehörde eine neue Krankheit zum Verschwinden bringen.“ Das sei aber gar nicht nötig, denn: „Man hat am Anfang geglaubt, es sei eine hoch infektiöse, extrem gefährliche Krankheit. Jetzt nach zwei Jahren akzeptieren wir, das ist ein Winterinfekt, den wir in den kommenden Jahren noch haben werden.“

Geringe Sterblichkeit – Genesung bietet hohe Immunität

Dabei verweist Allerberger auch auf die niedrige Sterblichkeit beim Coronavirus. So hätte eine Untersuchung der Ischgler Bevölkerung – dort geht man von einer Durchseuchung von 70 Prozent aus – nur zwei Todesfälle, also eine Letalität von 0,26 Prozent gezeigt. Dies decke sich mit den Beobachtungen des renommierten US-Forschers John P. Ioannidis, dessen Meta-Analyse auf maximal 0,25 Prozent komme.

Von denen, die sich in der „ersten Welle“ ansteckten, hätten sich zudem in Österreich nur 40 Personen im Herbst ein zweites Mal angesteckt. Britische Forscher wiederum haben beim Gesundheitspersonal festgestellt: Eine durchgemachte, natürliche Infektion habe in etwa den gleichen, tollen Impfschutz wie jener, der für Pfizer/Biontech offiziell postuliert werde – nämlich 95 Prozent an wirksamer Immunität.

Auch sonst, so Allerberger, zeigte sich im Laufe der Zeit, dass es keine auf das Corona-Virus völlig „naive“ Bevölkerung gebe. Dies sei auch, geht man von einer natürlichen Entstehung aus, unwahrscheinlich. Zumindest jeder Fünfte sei durch andere Corona-Viren nachweislich immun – und in etwa gleich viele würden keine Antikörper bilden, obwohl sie eine Infektion überstanden hätten.

Hetzjagd gegen unbotmäßigen US-Experten

Apropos Ioannidis: Dieser konnte bekanntlich nachweisen, dass Lockdowns nichts brachten. Dies, so Allerberger, der mit den US-Experten zusammen forschte, sei auch für Österreich belegbar. Viel wirksamer beim Rückgang des Infektionsgeschehens sei die Reduktion sozialer Kontakte gewesen. Diese führte dazu, dass die Wellen eigentlich bereits gebrochen waren, noch ehe der Lockdown galt. Entsprechende Studien seien in vielen Ländern mehrfach bestätigt worden.

Was Allerberger ärgerte, war der ungebührliche Gegenwind, der sich über Ioannidis ergoss. Jede Menge Experten, die nie zuvor medizinisch publizierten, gingen dabei frontal auf den renommierten US-Forscher los. Das sei offenbar vor allem deshalb geschehen, weil diesen das Ergebnis des Kollegen nicht gefiel, da es der Erzählung, dass die Politik alle gerettet habe, widersprach. Die Kritiker seien dabei ins Untergriffige gegangen, anstatt sachlich fundierte Kritik zu üben."

Quelle: Wochenblick

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