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„Barbarischer Mord“: Komatöser Pole stirbt in britischem Krankenhaus, nachdem Lebenserhaltung entfernt wurde

Archivmeldung vom 29.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Eigenes Werk /OTT
Bild: Eigenes Werk /OTT

Am Dienstag gab die Familie des polnischen Mannes, der im britischen Krankenhaus in Plymouth von den lebenserhaltenden Maßnahmen abgeschnitten wurde, den Tod des Mannes bekannt, nachdem diplomatische Versuche der polnischen Regierung, ihn nach Hause zu bringen, gescheitert waren. Dies berichtet das Magazin "Unser Mitteleuropa" unter Verweis auf diverse Medienberichte.

Weiter berichtet das Magazin: "Leider haben wir heute eine der schlimmstmöglichen Nachrichten erhalten. Das ist eine große Tragödie für uns alle – all die Menschen, die hier in der Botschaft in London alles getan haben, um unserem Landsmann zu helfen. Wir haben alles getan, leider haben unsere Bemühungen im Krankenhaus in Plymouth nicht gefruchtet“, teilte der stellvertretende Außenminister Piotr Wawrzyk mit.

Auch Erzbischof Stanisław Gądecki äußerte sich zum Tod des Mannes: „Ich drücke mein tiefes Bedauern über den Tod des Polen in Plymouth aus. Ich bete für den Himmel für ihn und Trost für seine Familie. Wir sollten mutig ‚NEIN‘ zu der barbarischen Zivilisation des Todes sagen.“

Wyrażam głęboki smutek z powodu śmierci Polaka w Plymouth. Modlę się o niebo dla niego i pociechę dla rodziny. Mówmy odważnie „NIE“ barbarzyńskiej cywilizacji śmierci. — Przewodniczący Episkopatu (@Abp_Gadecki) January 26, 2021

Auch der ehemalige polnische Gesundheitsminister Wojciech Maksymowicz, Professor für Neurochirurgie, bezog sich auf den Vorfall und nannte das, was dem Mann widerfahren war, einen „barbarischen Mord“.

„Ich konnte letzte Nacht nicht schlafen, als ich Informationen über den sich kontrolliert verschlechternden Zustand des Patienten und die subkutane Flüssigkeitszufuhr las. Die Verabreichung von Flüssigkeiten, die die Gehirnaktivität unterdrücken sollen, ist eine barbarische Methode. Das alles zusammen kann man nicht anders als Euthanasie bezeichnen. Ich würde dies als einen wirklich barbarischen Mord bezeichnen“, sagte er.

Es geht um R.S., einen Mann mittleren Alters, dessen Daten nicht veröffentlicht werden können, um die Privatsphäre seiner Familie zu schützen. Am 6. November 2020 erlitt er einen mindestens 45-minütigen Herzstillstand. Nach Angaben des Krankenhauses, in dem er im Koma lag, erlitt er schwere und dauerhafte Hirnschäden.

Infolgedessen beantragte das Krankenhaus in Plymouth, England, bei einem britischen Gericht die Erlaubnis, die lebenserhaltenden Maßnahmen des Mannes abzuschalten. Die Frau und die Kinder des Mannes, die in Großbritannien leben, stimmten dem zu. Seine Mutter und seine Schwester, die in Polen leben, lehnten dies ab, ebenso seine Nichte, die sich ebenfalls in Großbritannien aufhält.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte lehnte den Einspruch der Familie ab und das Krankenhaus unterbrach erneut die lebenserhaltenden Maßnahmen. Die Familie des Mannes wandte sich daraufhin an die polnische Regierung, um Unterstützung im Kampf um sein Leben zu erhalten. Nach den von der Familie vorgelegten Beweisen war der Mann in der Lage, auf seine Umgebung zu reagieren und selbstständig zu atmen, obwohl das Krankenhaus ihn als im vegetativen Zustand befindlich erklärt hatte.

Die polnischen Behörden appellierten an das Krankenhaus, den Transport des Patienten nach Polen zur weiteren Behandlung zu erlauben. Dem Mann wurde sogar ein Diplomatenpass ausgestellt, um ihn aus dem Zuständigkeitsbereich Großbritanniens zu transportieren. Die britischen Ärzte lehnten den Antrag jedoch ab und weigerten sich, den Transport des Mannes nach Polen zu erlauben. Sie argumentierten, dass eine solche Reise das Leben des Mannes gefährden würde."

Datenbasis: Do Rzeczy / Rmx News

Quelle: Unser Mitteleuropa

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