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Russland: Über 100 Marschflugkörper und Luft-Boden-Raketen gegen Syrien eingesetzt - wesentlicher Teil vernichtet

Freigeschaltet am 14.04.2018 um 07:57 durch Thorsten Schmitt
Draufsicht einer B-1
Draufsicht einer B-1

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Gegen Objekte in Syrien haben die USA, Großbritannien und Frankreich mehr als 100 Marschflugkörper und Luft-Boden-Raketen eingesetzt, wie das russische Verteidigungsministerium am Samstag mitteilt. Ein wesentlicher Teil der Raketen sei abgefangen worden. Dies berichtet das russische online Magazin "Sputnik".

Weiter heißt es auf der deutschen Webseite des Magazins: "„Gegen militärische und zivile Objekte der Arabischen Republik Syrien wurden von luft- und seegestützten Trägermitteln der USA, Großbritanniens und Frankreichs mehr als 100 Marschflugkörper und Luft-Boden-Raketen abgefeuert“, heißt es in der Mitteilung.

Der syrischen Luftabwehr sei es jedoch gelungen, einen wesentlichen Teil der abgeschossenen Raketen zu vernichten.

„Das syrische Flugabwehrsystem ist in Aktion getreten. Ein bedeutender Teil der Marschflugkörper und Luft-Boden-Raketen ist während des Zielanfluges abgeschossen worden“, heißt es ferner in der Mitteilung.

Damaskus hat bei der Abwehr des Luftangriffes des Westens laut dem russischen Verteidigungsministerium die syrischen Luftabwehrmittel der Typen S-125, S-200, „Buk“ und „Kwadrat“ aus sowjetischer Produktion eingesetzt.

„Bei der Abwehr des Raketenschlages wurden die syrischen Luftabwehrmittel der Typen S-125, S-200, ‚Buk‘ und ‚Kwadrat‘ eingesetzt. Diese Komplexe wurden vor mehr als 30 Jahren in der Sowjetunion hergestellt“, heißt es in der Mitteilung.

Die Schläge seien von zwei Kriegsschiffen der USA aus dem Roten Meer, von taktischen Fliegerkräften aus dem Raum über dem Mittelmeer und ebenso von US-amerikanischen Langstreckenbombern B-1B aus dem Raum Al-Tanf geführt worden.

Die USA haben die Ziele für ihre Luftangriffe auf syrisches Gebiet so gewählt, um eine mögliche Einbeziehung der russischen Militärs in die Situation zu minimieren. Das gab der Chef des Vereinigten Generalsstabs der US-Streitkräfte, Joseph Dunford, am Freitag gegenüber Journalisten bekannt.

„Wir haben diese Ziele extra bestimmt, um das Risiko für den Einbezug der russischen Kräfte minimieren zu können“, sagte er.

Das russische Verteidigungsministerium hat am Samstagmorgen mitgeteilt, dass keiner der von den USA und deren Verbündeten abgeschossenen Marschflugkörper in die russische Luftabwehr-Zone, die den Marinestützpunkt Tartus und den Militärstützpunkt Hmeimim einschließt, eingedrungen sei.

Am frühen Samstagmorgen (Freitagabend Ortszeit) hatte der US-Präsident Donald Trump angeordnet, die versprochenen Luftschläge gegen syrische Ziele durchzuführen.  Dies bekräftigten später auch die britische Premierministerin Theresa May und ebenfalls der Élysée-Palast.

Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, dass Flugzeuge und Schiffe der USA gemeinsam mit den Luftstreitkräften Großbritanniens und Frankreichs am 14. April von 2.42 Uhr bis 4.10 MESZ einen Raketenschlag gegen Syrien geführt hätten.

Russische Botschaft in USA: „Schlag gegen Syrien bleibt nicht ohne Antwort“

Die russische Botschaft in den USA hat nach dem Militärangriff Washingtons und dessen Verbündeten gegen Syrien eine Erklärung veröffentlicht. Darin verspricht sie eine Antwort auf den Angriff und wirft den USA eine Beleidigung des russischen Präsidenten Wladimir Putin vor.

Mit der Beleidigung ist offenbar die Rede von US-Präsident Donald Trump gemeint, die er zuvor in Bezug auf den Angriff gegen Syrien gehalten hatte. Darin macht er Moskau und konkret Putin dafür verantwortlich, das Versprechen, die Vernichtung der chemischen Waffen in Syrien zu garantieren, nicht eingehalten zu haben.

„Die ganze Verantwortung liegt bei Washington, London und Paris. Den russischen Präsidenten zu beleidigen, ist inakzeptabel und unzulässig“, heißt es in der Erklärung des Botschafters Anatoli Antonow. „Die USA haben als Besitzer des größten Chemiewaffenarsenals kein moralisches Recht, andere Länder zu beschuldigen.“

Derartige Schritte des Westens werden laut Antonow Folgen haben.

Moskau: Syrien in einer Zeit beschossen, als es Chance auf friedliche Zukunft bekam

Die westlichen Länder haben die syrische Hauptstadt Damaskus in einer Zeit beschossen, in der das Land endlich eine Chance auf eine friedliche Zukunft bekommen hat. Dies sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa am Samstag.

Dahinter stünden diejenigen, die für sich die moralische Überlegenheit beanspruchten und die eigene Einzigartigkeit betonten. „Man muss wirklich einzigartig sein, um in einer Zeit, in der Syrien eine Chance auf eine friedliche Zukunft bekommen hat, dessen Hauptstadt zu beschießen“, schrieb Sacharowa auf Facebook."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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