Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Berichte Weltgeschehen Boeing-Absturz: Russisches Militär nennt mögliche Abschussorte der Rakete

Boeing-Absturz: Russisches Militär nennt mögliche Abschussorte der Rakete

Archivmeldung vom 18.07.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.07.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Buk Raketensystem
Buk Raketensystem

Foto: Leonidl
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die malaysische Boeing 777, die am Donnertag über der Ukraine abgestürzt ist, ist nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums im Wirkungsbereich von fünf ukrainischen Fla-Batterien geflogen. Wie Radio "Stimme Russlands" unter Berufung auf die Nachrichtenagentur RIA Novosti berichtet, war nach Angaben aus Moskau ein ukrainischer Flugabwehr-Radar am Donnerstag unweit vom Absturzort in Betrieb.

Weiter ist auf der Webseite zu lesen: "„Russische funktechnische Mittel haben am 17. Juli den Betrieb der Radarstation Kupol registriert“, teilte die Behörde am Freitag mit. Diese Radarstation gehöre zur ukrainischen Batterie der Fla-Raketensysteme Buk-M1, die im Raum Styla, 30 km südlich von Donezk stationiert sei. „Die technischen Eigenschaften von Buk-M1 ermöglichen einen Datenaustausch zwischen mehreren Batterien über Luftziele. Deshalb hätte die Rakete von jeder der Batterien abgefeuert werden können, die in Awdejewka (acht km nördlich von Donezk) oder Grussko-Sorjanskoje (25 km östlich von Donezk) stationiert sind", so das Verteidigungsministerium Russlands.Am Donnerstag war ein Passagierflugzeug über der Ukraine abgestürzt.

Die Verkehrsmaschine der Malaysia Airlines war von Amsterdam nach Malaysia unterwegs. Alle 298 Insassen kamen ums Leben. Die Boeing stürzte im Gebiet Donezk ab. In der Region liefern sich die ukrainische Armee und bewaffnete Regierungsgegner seit Monaten heftige Gefechte.Die Ursache für den Absturz ist noch unklar. Die Regierung und die Milizen schieben sich gegenseitig die Schuld zu. Kurz nach der Katastrophe schrieb Anton Geraschtschenko, Berater des ukrainischen Innenministers Arsen Awakow, auf Facebook, dass die Boeing in 10.600 Meter Höhe geflogen und von einem Flugabwehrsystem vom Typ Buk abgeschossen worden sei.

Die Quelle für seine Behauptungen nannte er nicht. Präsident Pjotr Poroschenko sprach von einem Terrorakt.Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums hatte die ukrainische Armee im Raum des umkämpften Donezk insgesamt 27 Flugabwehr-Raketensysteme vom Typ Buk in Stellung gebracht.

2001 hatte die ukrainische Armee bei einer Übung versehentlich ein russisches Passagierflugzeug vom Typ Tupolew 154 mit 66 Passagieren und zwölf Besatzungsmitgliedern mit einer Rakete abgeschossen. Niemand überlebte.

27 ukrainische Buk-Flugabwehrsysteme im Raum des Boeing-Absturzes stationiert

Die ukrainische Armee hat im Raum des umkämpften Donezk nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums insgesamt 27 Flugabwehr-Raketensysteme vom Typ Buk in Stellung gebracht. Laut ukrainischen Behördenangaben wurde die Boeing der Malaysia Airlines am Donnerstag mit einer Buk-Rakete abgeschossen.

„Nach Informationen des Verteidigungsministeriums Russlands sind im Raum der Katastrophe Einheiten der ukrainischen Streitkräfte stationiert, die mit Flugabwehrraketensystemen des Typs Buk M1 bewaffnet sind“, teilte die Behörde in der Nacht zum Freitag mit. Die Buk-Systeme seien in der Lage, „Luftziele auf einer Distanz von mehr als 30 km in allen Höhenbereichen zu bekämpfen“. Nordwestlich von Donezk haben Batterien des 156. Fla-Raketenregiments der ukrainischen Streitkräfte mit insgesamt 27 Startanlagen Buk М1 Stellung bezogen, hieß es.

Am Donnerstag war ein Passagierflugzeug über der Ukraine abgestürzt. Die Boeing 777 der Malaysia Airlines war aus Amsterdam nach Malaysia unterwegs. Alle 298 Insassen kamen ums Leben. Die Verkehrsmaschine stürzte im Gebiet Donezk ab. In der Region liefern sich die ukrainische Armee und bewaffnete Regierungsgegner seit Monaten heftige Gefechte.

Die Ursache für den Absturz ist noch unklar. Die Regierung und die Milizen schieben sich gegenseitig die Schuld zu. Kurz nach der Katastrophe schrieb Anton Geraschtschenko, Berater des ukrainischen Innenministers Arsen Awakow, auf Facebook, dass die Boeing in 10.600 Meter Höhe geflogen und von einem Flugabwehrsystem vom Typ Buk abgeschossen worden sei. Die Quelle für seine Behauptungen nannte er nicht. PräsidentPjotr Poroschenko sprach von einem Terrorakt.

Ein informierter Sprecher teilte RIA Novosti mit, dass das ukrainische Militär am Mittwoch mehrere Flugabwehrraketensysteme vom Typ Buk im Raum Donezk in Stellung gebracht habe. Dem Sprecher zufolge sind nur Buk- und S-300-Systeme in der Lage, Ziele in solcher Höhe abzuschießen. Die ostukrainischen Volksmilizen „verfügen nicht über solche Waffen“.

Kiew wälzt Schuld für Boeing-Abschuss auf Volkswehr ab - VRD-Vertreter

Die Versuche der Kiewer Behörden, die Verantwortung für die Katastrophe mit dem malaysischen Verkehrsflugzeug Boeing 777 über ukrainischem Territorium auf die „Volksrepublik Donezk“ (VRD) abzuwälzen, wirken läppisch, wie es aus der Vertretung der VRD in Moskau hieß.

Die Behauptung, es seien Funkgespräche zwischen Kosaken abgefangen worden, die über die Zugehörigkeit einer über der Ukraine fliegenden Maschine gerätselt und sich überlegt hätten, ob diese Maschine abgeschossen werden müsse oder nicht, und späterhin am Unglücksort verspätete Reue gezeigt hätten, sei „ein überaus läppischer Versuch, die Verantwortung auf die VRD abzuwälzen, und ein Beispiel für eine unbeholfene und unprofessionelle Propaganda“, sagte der amtliche Sprecher des Premiers der VRD, Sergej Kawtaradse, am Freitag zu RIA Novosti.

Der Sprecher verwies darauf, dass nur komplizierte Fla-Raketenkomplexe, über die die VRD nicht verfüge, fähig sind, Ziele in großen Höhen zu zerstören (die Boeing 777 war in einer Höhe von 10,1 Kilometer geflogen).

„Die Vorbereitung eines solchen Fla-Raketenkomplexes auf einen Raketenschuss ist voll automatisiert und unterscheidet sich derart vom Einsatz einer Maschinenpistole oder gar eines tragbaren Fla-Raketenkomplexes, dass Auslassungen zum Thema ‚Was tun‘ – erst recht bei einem offenen Sprechverkehr - völlig ausgeschlossen sind“, so Kawtaradse.

Wie der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko zuvor auf seiner Webseite schrieb, hätten „einer der Extremistenführer“ wie auch „andere Terroristen und Diversanten“ per Funk mit einer abgeschossenen Verkehrsmaschine geprahlt.

Der VRD-Sprecher schloss nicht aus, dass sich „die geschilderte Situation in Wirklichkeit auf ukrainischer Seite abgespielt haben könnte“.

Ukrainischer Generalstaatsanwalt dementiert: Volkswehr nahm Buk- und S-300-Anlagen nicht unter Kontrolle

Die Volkswehr hat die Buk- und S-300-Fla-Raketenanlagen nie unter ihre Kontrolle genommen, sagte der ukrainische Generalstaatsanwalt Vitali Jarjoma.

Am Donnerstagabend erklärte der Berater des Innenministers, Anton Geraschtschenko, dass die Boeing 777 von Malaysia Airlines aus einem Fla-Raketensystem des Typs Buk abgeschossen worden sei.

Obama: Malaysische Boeing von dem von Milizen kontrollierten Gebiet abgeschossen

Der malaysische Passagierjet Boeing-777 ist nach Ansicht von US-Präsident Barack Obama mit einer Boden-Luft-Rakete von dem Territorium abgeschossen worden, das von der Volkswehr kontrolliert wird. „Das ist das, was wir zurzeit wissen“, erklärte Obama am Freitag in Washington.

„Die uns vorliegenden Daten führen vor Augen, dass die Maschine von einer Boden-Luft-Rakete zerstört wurde. Diese wurde vom ukrainischen Territorium abgefeuert, das von den von Russland unterstützten Separatisten kontrolliert wird“, sagte der Präsident.

Der gleichen Ansicht ist auch die US-amerikanische UN-Botschafterin Samantha Power. „Die USA können nicht ausschließen, dass den Milizen geholfen wurde, weil das ‚Buk‘-System (russischer Bauart) technisch ziemlich kompliziert ist und die Separatisten allein es nicht geschafft hätten, die Anlage ohne Hilfe gut ausgebildeter Fachleute zu handhaben“, sagte Power in New York.

Zuvor hatte das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf Geheimdienstquellen berichtet, dass die US-Aufklärung den Start einer Rakete geortet hatte, mit der der malaysische Passagierjet über der Ukraine hätte zum Absturz gebracht werden können. Dabei wies das Blatt darauf hin, dass Geheimdienstler nicht genau den Ort feststellen konnten, wo die Rakete abgeschossen wurde.

Neue Artillerieexplosionen am Absturzort der Boeing

Am Absturzort der malaysischen Boeing sind erneut Artillerieexplosionen zu vernehmen.

Nebenan befinden sich der Saur-Mogila-Hügel und der Kontrollpunkt „Marinowka“, neben denen am Vortag intensive Kämpfe stattfanden.

Augenzeugen zufolge sind sowohl einzelne als auch mehrfache Explosionen zu hören, die letzteren erinnern an die Arbeit des Raketensystems „Grad“."

Quelle: RIA Novosti - online Redaktion Radio „Stimme Russlands"

Anzeige:
Videos
Sendung "ThorsHammer"
ExtremNews startet investigatives Sendeformat
Raumenergieprodukt, das im Video am Ende des Textbeitrages zu sehen ist.
Durchbruch der Freien Energie?
Termine
Vortrag: "Ich lebe am fröhlichsten im Sturm"
36304 Alsfeld
17.01.2019
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein: