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Von langer Hand geplant: Polit-Eliten treiben uns in Gas-Notstand, Winter-Elend & Ruin

Archivmeldung vom 14.07.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.07.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Frierende Frau & Wohnung: Freepik (2); Nehammer: European People's Party, Wikimedia Commons, CC BY 2.0; Habeck: Raimond Spekking, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0; Biden: Gage Skidmore, Flickr, CC BY-SA 2.0; Collage: Wochenblick / Eigenes Werk
Bild: Frierende Frau & Wohnung: Freepik (2); Nehammer: European People's Party, Wikimedia Commons, CC BY 2.0; Habeck: Raimond Spekking, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0; Biden: Gage Skidmore, Flickr, CC BY-SA 2.0; Collage: Wochenblick / Eigenes Werk

Seit Monaten wird in Systemmedien immer dasselbe Mantra rauf und runter gebetet: Der Ukrainekrieg und damit Russland sei Schuld an der Knappheit und der Inflation. In Wirklichkeit waren die Vorboten des Kollapses bereits im Vorjahr sichtbar. Und das in einer Deutlichkeit, die nur den Schuss zulässt: Man ließ Europa in den Abgrund laufen. Dies berichtet das Magazin "Wochenblick.at".

Weiter berichtet das Magazin: "Entweder sehenden Auges, aber aus Unfähigkeit – oder aus Absicht und beinhartem Machtkalkül. Die Profiteure reichen von der Politik bis zu staatsnahen Energiekonzernen, die den Anschein einer Kartellabsprache abgeben.

Sächsischer Gas-Mitarbeiter warnte im Dezember vor Engpass

Aufmerksame Bürger erinnern sich: Schon im Vorjahr verabsäumte es die Politik, ausreichend Gas einzulagern. An Russland lag es nicht: Das lieferte die vertraglich vereinbarte Menge Gas. Doch WEF-“Junge Weltführerin” Annalena Baerbock (Grüne) stellte sich gegen eine Inbetriebnahme von “Nord-Stream 2”. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) befürwortete das Pipeline-Projekt damals noch – musste dafür später aber bei den Weltenlenkern zum Rapport. Nach diesem Hickhack stieg der Gaspreis. In der Folge waren deutsche Speicher im Oktober fast leer, wurden auch bis Dezember nicht befüllt.

Wohl auch dank eines vergleichsweise milden Winters schafften es Deutschland und Österreich irgendwie über die Runden. Doch die Saat war ausgefahren. Wie Wochenblick berichtete, warnte ein Gas-Mitarbeiter aus Sachsen bereits wenige Tage vor dem Jahreswechsel vor dem Kollaps der Gas-Versorgung. Und er hielt dies nicht für einen Zufall: “Also, das ist hier ein gesteuertes Szenario, dass wir kein Gas mehr haben! […] Zieht euch warm an! Ich denke, dass wir früher denn je hier richtig Alarm haben. Das ist keine Panikmache.”

Sinnlos-Öl-Aktionismus und Gas-Geheim-Deals

Besonders pikant: Diese Warnung sandte der Mann am 27. Dezember aus. Es ist derselbe Tag, an dem Österreich und Deutschland ein Abkommen schlossen, sich gegenseitig zur Sicherung der Gasversorgung zu unterstützen. Hellseherische Fähigkeiten. Laut ÖVP-Wirtschaftskammer-Chef Harald Mahrer arbeitete die EU da aber längst schon an Sanktionen gegen Russland. Er fragte kürzlich: “Wenn die USA und die Europäische Union seit November an Sanktionen arbeiten, warum wurde dann nicht auch seit November an einer Sicherstellung der Energieversorgung gearbeitet?“ Diese Sanktionen seien obendrein “nur mit einer Gehirnhälfte gedacht”.

Er verwies auf den Ölhandel, bei dem Indien russisches Öl kauft und es “mit entsprechendem Aufschlag” an den Westen weiterverkauft. Während Russland über Zwischenhändler bei hohem Ölpreis ein doppeltes Geschäft macht, zahlt Europa dreifach drauf. Denn, wie Top-Ökonom Hans-Werner Sinn im Juni erklärte, herrscht am weltweiten Ölmarkt schon seit zwei Jahren eine Angebotsverknappung. Das treibt den Preis zusätzlich. Dass Öl-Raffinerien zudem riesige Margen abschöpfen rief in Österreich die Bundeswettbewerbsbehörde auf den Plan. Sie kann weder Marktmissbrauch noch ein Kartell ausschließen.

Staat schneidet an Übergewinnen mit

Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) versprach eher halbherzig, das “prüfen” zu wollen. Halbherzig wohl auch, weil für die Politik auch etwas heraus schaut. Denn die Republik lukrierte alleine bis Mai aus den Dividenden aus OMV- und Verbund-Übergewinnen ganze 422 Mio. Euro. In beiden Fällen ist der Staat größter Aktionär. Das Volk wird doppelt und dreifach angezapft. Am Ende soll es sich noch freuen, wenn es einen Teil des eigenen Geldes in Form von schnell verpuffenden “Einmalzahlungen” zurückbekommt.

Nicht die Ukrainekrise ist der Auslöser für den Abwärtstrend – die Lunte wurde vor Jahren gelegt.

Machtwort aus Washington verhinderte “Nord-Stream 2”

Zurück zur Gas-Knappheit: Auch der Streit um “Nord-Stream 2” ging weiter. Wenige Wochen vor dem Start des Ukrainekriegs stellte US-Präsident Joe Biden klar: Die wahre Entscheidungsgewalt liegt in Washington. Am 7. Februar verkündete er für den Fall, dass Russland Truppen schickt: “Dann wird es kein Nord-Stream 2 geben. Wir werden dem ein Ende setzen.” Auf Rückfrage einer Journalistin, wie man dies orchestrieren will, wenn doch Russland und Deutschland Vertragsparteien seien, schob er nach: “Ich verspreche Ihnen, wir werden in der Lage sein, das zu tun.”

Das deutsche und österreichische Versorgungsproblem ist hausgemacht. Während der aktuellen “Nord Stream 1”-Wartung hätte man die Schwesterpipeline freischalten können. Sie ist gebaut, bezahlt, funktional und sogar befüllt. Doch auf Wunsch Washingtons kam es zu keiner Erteilung der Betriebs-Bewilligung. Besonders absurd: Als Trump einst vor einer Abhängigkeit von russischem Gas warnte, lachte man ihn aus. Biden hingegen hechelt man zum eigenen Schaden hinterher.


EU ließ weniger Gas aus Russland importieren

Zum Drüberstreuen trat dann die EU auf den Plan. Sie verkündete am 8. März: Bis Ende 2022 sollen Mitgliedsstaaten um zwei Drittel weniger Gas aus Russland beziehen. Einen echten Ersatz-Lieferanten hat man in diesem Zeitraum nicht. Terminals für per Tanker angeschippertes US-Flüssiggas werden nicht mehr in diesem Jahr fertig. Die Politiker üben sich seitdem in absurdem Aktionismus. Sie fliegen nach Katar oder Israel, um dort Deals für teures Flüssiggas einzufädeln. Bloß kein Gas aus Russland: Die Zeche zahlen ohnehin die Bürger…

Kollaps ganz im Sinne der Globalisten

Die müssen nun im fürchten, im Winter ohne Job in eiskalten Wohnungen zu sitzen. Denn bei einem Gas-Ausfall würde die aktuelle Speichermenge gerade einmal für etwa einen Monat reichen. Die Speicher sind weiterhin halb leer. Die Wahl ist dann nicht mehr zwischen der Priorisierung von Haushalten oder der Industrie: Beide Bereiche sind dann ohne Energie. Im benachbarten Deutschland bereitet man sogar schon “Wärmehallen” für frierende Bürger vor.

Schuld daran soll nach offizieller Deutung aber erst recht wieder Russland sein – und nicht etwa die ruinöse Geo- & Energiepolitik. Sie schauen derweilen erste Reihe fußfrei zu, wie alles vor die Hunde geht. Aber wie prophezeite das WEF uns so schön für 2030: “Sie werden nichts besitzen.” Dank des Vorgehens der Polit-Darsteller könnte dieser Auftrag bereits vor seinem eigentlichen Zeitplan erfüllt sein."

Quelle: Wochenblick

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