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Hongkong – freiwilliger Impfzwang gegen Covid-19 und ausbaufähiges QR-Kontrollsystem

Freigeschaltet am 22.09.2022 um 08:15 durch Mary Smith
Menschen in Hong Kong tragen Maske im Freien
Menschen in Hong Kong tragen Maske im Freien

Bild: Klausula Schfap

Es ist empfehlenswert die Ereignisse in Hongkong aufmerksam zu beobachten. Hongkong war früher eine britische Kolonie und ist jetzt ein Freihafen, genießt einen Sonderstatus als Spezielle Verwaltungsregion der Volksrepublik China mit beschränkter Autonomie und mit etwas mehr Freiheit als in China. Z. B. werden Internetseiten mit Inhalten, die der Pekinger Regierung missfallen, nicht gesperrt. Zeitweise lebt Klausula Schfap in Hong Kong und schreibt deshalb hierzu ein paar Zeilen zu der derzeitigen Situation.

Weiter schreibt er folgendes: "Zur Zeit kann man Hongkong problemlos verlassen. Es ist jedoch schwierig einzureisen. Obwohl in den meisten Ländern der Welt die Covid-Einschränkungen aufgehoben oder ausgesetzt wurden, in China, einschließlich Hongkong, gilt immer noch eine Quarantänepflicht nach der Landung. Einreisen dürfen mit wenigen Ausnahmen nur diejenigen, die gegen Covid-19 „vollgeimpft“ sind, also in der Regel drei Spritzen bekommen haben oder Genesene ggf. in Kombination mit einer oder zwei Spritzen. Den Flug nach Hongkong kann man nur dann antreten, wenn man den Nachweis der Impfung, einen PCR-Test mit negativem Ergebnis und den Buchungsnachweis eines Zimmers in einem ausschließlich für die Quarantäne ausgewiesenen Hotel vorlegen kann.

Nach der Landung, während der Quarantäne und noch 4 Tage danach, sind PCR-Tests Pflicht. In Hongkong ist das „Impfen“ freiwillig. Daraus ergibt es sich, dass wenn man Hongkong „ungeimpft“ verlässt, muss man sich im Ausland „impfen“ lassen oder von Hongkong endgültig Abschied nehmen. Das tun übrigens viele, wie zum Beispiel ein bekannter Journalist nach 28 Jahren.

In der heutigen Situation reist man nach Hongkong nur wenn man es unbedingt muss, meistens weil man in Hongkong wohnt und nach einer Auslandsreise nach Hause zurück fliegt. Ein Tourist lässt sich selten für eine Woche einsperren und ist nicht bereit weitere Einschränkungen in zu Kauf nehmen, auch wenn er „geimpft“ ist. Der Zwang ist doch freiwillig.

Die Isolierung von Hongkong und das Quarantänesystem schützten vor Covid-Infektionen bis Dezember 2021 und verloren ihre Wirksamkeit mit der Ausbreitung der Omikronvariante. Bis April 2022 wurden nach offiziellen Angaben über eine Million Einwohner mit Omikron infiziert, jedoch in Wirklichkeit möglicherweise die Hälfte von der ca. 7 Millionen zählenden Bevölkerung. Dadurch wurde schon eine gute Herdimmunität erreicht und die Zahl der Neuinfektionen ging stark zurück.

Mitte September 2022 betrug die kumulierte Zahl der offiziell gemeldeten Infektionen etwa 1,7 Millionen.

Über 6 Millionen Einwohner sind schon mit weinigstens 2 Dosen „geimpft“. Verwendet werden „Impfstoffe“ von BioNtech und Sinovac. Der Letztere ist keine mRNA-Zubereitung. Er ist jedoch genauso wenig wirksam.

Die Maskenpflicht gilt auch außerhalb der Gebäude. Die Mehrheit der Einwohner hält sich daran und trägt die Masken dicht angelegt an der Nase, wodurch das ausgeatmete Kohlenstoffdioxid in die Lungen ungehindert zurückfließt:

Bild: Klausula Schfap

Proteste und Demonstrationen gegen die verhängten sanitären Beschränkungen gibt es nicht. Dies erscheint merkwürdig angesichts der Tatsache, dass die Einwohner von Hongkong noch vor 3 Jahren an häufig gewalttätigen Massendemonstrationen teilgenommen haben, indem sie eine volle Unabhängigkeit von China und Anerkennung
als Staat verlangten. Die Ausschreitungen endeten mit der Einführung des Nationalen Sicherheitsgesetzes vom 30. Juni 2020, das in Verbindung mit den sanitären Beschränkungen die Durchführung legaler Demonstrationen praktisch unmöglich gemacht hat. Im Unterschied zu den Ereignissen von vor 3-4 Jahren, die mit Unterstützung durch den Westen, insbesondere USA und Großbritannien stattgefunden haben, wird diesmal keine Demonstration von Regierungen unterstützt, die derartige Demonstrationen gegen die gleiche Politik erfahren haben und möglicherweise noch erfahren werden.

Gegenwärtig werden in Hongkong ca. 10000 neue Covid-Infektionen täglich registriert, ein Beweis für totale Wirkungslosigkeit der „Impfungen“, Maskenpflicht, Quarantäne, Isolierung und Verfolgung der Infektionswege durch eine Smartphone-Anwendung.

Diese Anwendung „LeaveHomeSafe” verdient besondere Aufmerksamkeit als ausbaufähiger Kontrollmechanismus mit Passierscheinfunktion.

Die App erkennt mit der Handykamera die QR-Codes, die überall ausgehängt sind und fast jedes Gebäude, Büro, Laden, Taxi, Restaurant und öffentliche Einrichtungen identifizieren und auf dem Handy speichert wo und wann sich sein Besitzer aufgehalten hat.

Hongkong ist mit den QR-Codes auf freundlich grünem Hintergrund übersät:

Bild: Klausula Schfap

Die Funktion der ersten, im Jahr 2020 eingeführten Version dieser App bestand darin, dass wenn man sich mit Covid ansteckte, sollte man aus dieser Anwendung eine Meldung an das Kontrollzentrum der Infektionskrankheiten schicken. Wenn man sich zur gleichen Zeit am gleichen Ort wie eine angesteckte Person befand, wurde man zum Test aufgefordert.
Im November 2021 wurde die Anwendung zur Pflicht, wodurch alle praktisch gezwungen wurden, einen Smartphone zu besitzen und mitzuführen. Ohne Smartphone mit dieser Kontrollanwendung ist es nicht möglich ein Restaurant und viele öffentliche Orte zu betreten. Der Eigentümer oder das Ordnungspersonal werden gezwungen zu kontrollieren und lassen niemand herein, der keinen Smartphone mit dieser Anwendung hat.

Wenn der Eigentümer eines Restaurants keinen QR-Code beantragt oder nicht verwendet, kann er den Laden sofort schließen. Auch Taxis werden mit den QR-Codes versehen, da der Passagier infiziert sein kann oder den Fahrer bzw. den nächsten Fahrgast anstecken. Die Anwendung liest und registriert die QR-Codes auch dann, wenn das Gerät mit dem Internet nicht verbunden ist oder sich im Flugmodus befindet. Durch die Verwendung eines Smartphones ohne SIM-Karte und im Flugmodus, kann man das zweifelhafte Vergnügen der Zwangsisolierung vermeiden,  das mit der Covid-Infektion oder zufälliger Nähe zu einer infizierten Person, verbunden ist. Ohne SIM-Karte bleibt man auch anonym.

Die neueste Version der Anwendung ermöglicht auch das Einscannen des QR-Codes, den man als Nachweis der „Impfung“ bekommt. Dieses ist selbstverständlich völlig freiwillig. Wenn man es jedoch nicht gemacht hat, dann erscheint nach Ablesen des QR-Codes des öffentlichen Ortes z.B. eines Restaurants ein abschreckend hässliches Bild, das das Fehlen des Impfnachweises anzeigt:

Bild: Klausula Schfap

Das Ergebnis kann sein, dass man das Restaurant gar nicht betreten darf.

Anders sieht es aus, wenn man den QR-Code als Nachweis der „Vollimpfung“ eingescannt hat.

Ein freundlich blauer QR-Code erscheint:

Bild: Klausula Schfap

Der Ordnungshüter scannt diesen Code mit seinem Apparat ein und dann ist auch jede Anonymität aufgehoben.

Als Belohnung darf man das Restaurant betreten, Platz nehmen, bestellen und beim Essen sogar die Maske ablegen.

Ich denke, dass die Erfahrungen, die während der Pandemie in Hongkong gesammelt werden, in der Zukunft helfen werden, zahlreiche wichtige Ziele nicht nur in Hongkong zu verwirklichen und einen großen Beitrag zur Weiterentwicklung der QR-Kontrollsysteme in anderen asiatischen, amerikanischen und natürlich auch europäischen Staaten leisten. "

Quelle: Klausula Schfap

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