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Wie lange lässt sich das Volk von der Regierung noch weiter pflanzen?

Archivmeldung vom 24.10.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.10.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Symbolbild Bild: Pixabay / WB / Eigenes Werk
Symbolbild Bild: Pixabay / WB / Eigenes Werk

Wenn Kanzler Karl Nehammer & Co. weiter so konsequent an den Bedürfnissen des Volkes vorbeiregieren, könnte dieses Volk bald wie ein Kessel mit Überdruck explodieren. Mit finanziellen Trostpflastern dürfte die Bevölkerung auf Dauer vermutlich nicht ruhigzustellen sein. Dies berichtet das Magazin "Wochenblick.at".

Weiter berichtet das Magazin: „Schau doch freundlich“, versuchte mich mein alter Bekannter aus Wels, ein bekennender ÖVPler, nach der Bundespräsidentenwahl zu ermuntern. Die Enttäuschung über den Ausgang dieses Urnengangs stand mir ins Gesicht geschrieben. Insgeheim fragte ich mich, warum Alexander Van der Bellen gewonnen hat. „Wie kann ich fröhlich schauen, wenn nun alles im alten Trott weitergeht?“ antwortete ich. „Wie nur konnten die Menschen für diesen Kerl votieren…“

„Das kann ich dir sagen“, sagte mein Bekannter: „Weil Van der Bellen Stabilität garantiert und auch darauf schaut, dass das politische Handeln der Regierenden weiter von der Realität bestimmt werden wird und nicht von irgendwelchem Geschwurbel.” „Was?“ – Ich schaute ihn entgeistert an. „Den Schmarrn glaubst du? – Du weißt aber schon, dass das, was Du Stabilität und Realität nennst, weiteren Stillstand bedeutet…“ Ich zitierte Heinrich Staudinger, den weit abgeschlagenen Präsidentschaftskandidaten, der bei seiner Abschlusskundgebung im Waldviertel erklärt hatte, dass es jetzt darauf ankäme, die Träumer an die Macht zu bringen, weil die Realisten die Welt nur zerstören. „Was sagst du nun?“ fragte ich provokant meinen Gesprächspartner und ohne seine Antwort abzuwarten fuhr ich fort: „Die Träumer, vertreten durch die grünen Mitregenten, sind bei uns schon längst dabei, unser Leben und unsere Gesellschaft mit ihren Phantastereien zu ruinieren.“

Geht es uns gut?

„Wie kannst du nur so etwas sagen“, echauffierte sich mein Bekannter: „Geht es uns allen vielleicht nicht sehr gut?“ Ich grinste und erwiderte: „Meinst du, weil wir kein Vierteltelefon mehr haben? – Die jüngeren Leute werden gar nicht mehr wissen, was das ist.“ Aus seiner Wissensfülle kramte er nun schnell ein oft zitiertes Argument hervor: „Um uns einen Fernseher leisten zu können, müssen wir heute nur noch 17 Stunden arbeiten und einen Liter Vollmilch haben wir uns schon nach dreiminütiger Tätigkeit verdient. Das war vor Jahren noch anders!“ „Eben! Deswegen mein Beispiel vom Vierteltelefon“, sagte ich lachend, um schnell hinzuzufügen: „Dieser Fortschritt ist aber kein Verdienst dieser Regierung! – Und was habe ich davon, für einen Liter Milch nur noch drei Minuten arbeiten zu müssen, wenn mich dann das Einnähen eines Reißverschlusses in eine Lederjacke 50 Euro (700 alte Schilling) kostet und ich an der Tankstelle für einen Liter Benzin fast zwei Euro berappen muss?

Was Energie und Lebensmittel kosten, wissen wir auch, und trotzdem hat uns diese Regierung jetzt noch die CO2-Steuer aufgedrückt! – Das sind doch alles Verrückte, oder?” Mein Bekannter war verdattert, danach räsonnierte er: „Zugegeben – der Ukraine-Krieg und die Inflation schwächen die Kaufkraft. Aber was kann die Regierung in so einer Situation, die ganz Europa betrifft, schon machen?“ „Himmelherrgottnochmal“, wetterte ich zornig: „Sie soll sich endlich was Nachhaltiges einfallen lassen! Die Herrschaften werden ja fürstlich bezahlt, um die Geschäfte für uns zu führen. Ein Firmenchef, der sein Unternehmen in die Pleite manövriert, kommt vor den Kadi.“

Viele Unzufriedene

Ich beruhigte mich wieder und mein Bekannter, mit dem ich die Schulbank gedrückt hatte, traute sich nun nichts mehr zu sagen. Eigentlich ist er ein passabler „Bursche“, doch wie viele Landleute eben ein „Bequemling“. Ein früher sehr bekannter Zeitungskolumnist hat schon in den 1970er-Jahren festgestellt: Wenn der Österreicher sein „Papperl“ (Essen) und sein „Wagerl“ (Auto) habe, sei dieser mit sich, mit der Welt und mit welcher Politik auch immer zufrieden. Aber wie lange noch? frage ich mich heute. Die Unzufriedenheit wächst und mit ihr wächst auch die Zahl der Menschen in diesem Land, die eigentlich keine Revolutionäre oder Aufständischen sein wollen, für die es aber schon seit langem sehr viele Gründe gibt, sich wie solche zu fühlen. Diese Leute sind keine Rechtsradikalen, auch wenn sie gern als solche tituliert werden, damit niemand die Kreise der Herrschenden störe."

Quelle: Wochenblick

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