Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Berichte Weltgeschehen Soros‘ langer Arm: Orban landet auf Feindesliste der Pressefreiheit

Soros‘ langer Arm: Orban landet auf Feindesliste der Pressefreiheit

Archivmeldung vom 08.07.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.07.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Viktor Orbán (2020)
Viktor Orbán (2020)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Ungarns Regierungschef Viktor Orban ist nicht nur Lieblingsfeind der EU, sondern auch der gleichgeschalteten Medien-Schickeria. Der globalistisch bestens vernetzte Verein „Reporter ohne Grenzen (RSF bzw. ROG) hat ihn auf ihre Feindesliste der Pressefreiheit gesetzt. Dies berichtet Kornelia Kirchweger im Magazin "Wochenblick.at".

Weiter berichtet Kirchweger: "Ungarns Justizministerin, Judit Varga, vermutet Orbans Lieblingsfeind, George Soros, hinter der erneuten Attacke. Dieser habe den Verein in den letzten Jahren mit mehreren hunderttausend Euro gesponsert, postete sie auf Facebook.

Bestellte Shit-Liste

Die Liste sei von einer Organisation zusammengestellt worden, die zwischen 2017 und 2019 in Summe fast 400.000 US-Dollar von Soros-Stiftungen erhalten habe und der EU-Kommission als einzige Quelle für deren Bericht über die Einhaltung der EU-Werte diente, in dem Ungarn scharf kritisiert wurde. Während RSF solche Attacken gegen Ungarn reite, werde die fast gänzliche Unterdrückung kritischer (konservativer) Meinungen in Europa ignoriert. Es sei etwa bedenklich, dass laut Umfrage in Deutschland, 45 Prozent der Befragten die Meinungsfreiheit im Land anzweifeln, postete sie.

Absurde Vorwürfe

Auf der grenzenlosen Reporter-Shit-Liste befindet sich Orban, gemeinsam mit weiteren „Unterdrückern“ – u.a. den Staats- und Regierungschefs von Brasilien, China, Syrien, Weißrussland, der Türkei, Ukraine und Russland und liegt auf der globalen Liste auf Rang 92. RSF wirft Orban vor, er und seine Regierungspartei Fidesz haben seit 2010 die Medienlandschaft Schritt für Schritt unter ihre Kontrolle gebracht. Die öffentlich-rechtlichen Rundfunksender seien in der staatlichen Medienbehörde MTVA zentralisiert worden. Die regionale Presse befinde sich seit 2017 vollständig im Besitz Orban-freundlicher Unternehmer. Wichtige unabhängige Medien seien ausgeschaltet worden.

Ganz anders in Österreich?

Österreich steht nicht auf der Liste, auch wenn sich ein ähnlicher Verdacht ergeben müsste, blickt man auf unsere politisch bestens durchstrukturierte und mit Millionen Euro Steuergeld bei Laune gehaltene heimische Medienlandschaft. Viele dieser Medien wären ohne die Staatszuschüsse nicht überlebensfähig. Der Staats-Funk ORF „informiert“ und unterhält über ein Netzwerk aus neun Landesstudios plus einem in Südtirol/Bozen mit drei bundesweiten und neun regionalen Radioprogrammen, ganz Österreich. Vielsagend ist auch sein Genossenschaftsanteil von 45,6% an der Austria Presse Agentur (APA), der größten nationalen Nachrichten- und Presseagentur, die auch im Besitz der österreichischen Tageszeitungen ist. Der ORF ist wiederum direkt mit Prozentsätzen zwischen knapp 1 und 10 Prozent an fast allen größeren Tages- und Wochenzeitungen in allen Bundesländern beteiligt. Der Wochenblick ist nicht dabei."

Quelle: Wochenblick

Videos
Inelia Benz über Krankheit und Tod
Inelia Benz über Krankheit und Tod
Inelia Benz: "Was wäre, wenn...?"
Inelia Benz: "Was wäre, wenn...?"
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:
Schreiben Sie bitte tanker in folgendes Feld um den Spam-Filter zu umgehen

Anzeige