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Sitzt Griechenland auf 51 Billionen Kubikmeter Erdgas?

Archivmeldung vom 27.11.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.11.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bohrplattform Kavala-Süd, Blick von Kallirachi nach Westen. Bild: Marcel Korthals, Bad Schwartau - wikipedia.org
Bohrplattform Kavala-Süd, Blick von Kallirachi nach Westen. Bild: Marcel Korthals, Bad Schwartau - wikipedia.org

Besitzt Griechenland eine ungeahnte Menge an Bodenschätzen und ist gar nicht arm, sondern reich? Diese unglaubliche Meldung verbreiteten in den vergangenen Tagen der Nachrichtenblog "politaia.org" sowie der Focus. Wobei "politaia.org" bereits vor über 15 Monaten über einen gigantischen Betrug spekulierte, in dem die Globalisten die Griechenland-Krise inszeniert haben sollen, um an die griechischen Öl- und Gasvorkommen zu kommen.

Erdölexplorationen in Griechenland
Erdölexplorationen in Griechenland

Foto: Informationskampagne
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Abbildung aus dem Papier: Southeastern Mediterranean Hydrocarbons.pdf
Abbildung aus dem Papier: Southeastern Mediterranean Hydrocarbons.pdf

Auf der Suche nach den Hintergründen der Griechenland-Krise war der Redakteur von "politaia.org" auf  einen Artikel des SPIEGEL aus dem Jahre 1974 gestoßen. Hierin steht unter anderem, dass Griechenlands Insel auf Öl schwimmen. Der Oceanic-Manager Brandley, versicherte sogar, dass das Öl möglicherweise ebenso gut sei wie die bisherigen Spitzenqualitäten aus Libyen; vor allem aber: “In der Nordägäis befinden sich noch mindestens sechs weitere Ölbecken”, aus denen Griechenland seinen Bedarf für 37 Jahre decken könne. Und tatsächlich hält das amerikanische Fach-Magazin “Oil and Gas Journal” den Thassos-Fund für “die Bohrung des Jahres”. Die gesamten Ölvorkommen in der Ägäis seien vermutlich “bedeutender als die von Alaska und Malaysia”...

Das Nachrichtenmagazin SPIEGEL hat am 06. Juli 1981 das Thema dieser Ölvorkommen dann nochmals aufgegriffen. So ist im Beitrag beispielsweise zu lesen, dass Griechenland jetzt die Öl-Förderung in der Ägäis aufnimmt. Dimitrios Lolidis, Bürgermeister der nordgriechischen Stadt Kawala, wird mit den Worten zitiert: "Ein großer Traum ist in Erfüllung gegangen. Unser Griechenland wird ein Ölland." Der damalige Staatspräsident Konstantin Karamanlis spricht sogar von einem Wunder, das die Griechen vollbracht hätten.

Wie dem Beitrag im SPIEGEL weiter zu entnehmen ist, gab es allerdings Streit um die Gelder, die Griechenland für sein Öl bekommen sollte. Aufgrund der nun angeblich, entgegen der ursprünglichen Aussage des Oceanic-Manager Brandley, schlechten Qualität, waren die Ölfirmen nicht bereit, den normalen Preis dafür zu zahlen. Das Konsortium bot der Griechischen Regierung den Preis an, den sie für Irak-Öl zahlen würden, minus zwei Dollar Abschlag für den hohen Schwefelgehalt. Der SPIEGEL Artikel endet mit den Sätzen: "Gewinnt der Linkssozialist Andreas Papandreou diese Wahlen, will er alle Öl-Anlagen verstaatlichen. Durch den "Kolonialvertrag" zwischen Staat und Konsortium, befand Papandreous Partei-Organ "Exormhsh", "wird das griechische Volk ausgeraubt"."

Der Beitrag vom 21. September 2011 auf "politaia.org" wird unter der Überschrift "Griechisches Gas – Hochverrat!" fortgeführt, was nachfolgend im original Wortlaut zu lesen ist:

Die wirtschaftspolitische Handelsorganisation Scandic Org, bestehend aus sieben nordeuropäischen Staaten (Schweden, Norwegen, Dänemark, Island, Estland, Lettland und Litauen), bot GR einen Kredit mit einer Laufzeit von fünf Jahren über 250 Milliarden an. Das geschah zu Beginn der Wirtschaftskrise in Hellas, bevor also die Troika (EU, IWF und EZB) mit der endgültigen Zerstörung der griechischen Wirtschaft begonnen hat. Als Gegenleistung forderte Scandic Org für fünf Jahre Exklusivrechte für das Gas- und Ölvorkommen auf griechischem Boden.

Der Deal sah vor, dass der Gewinn 80 zu 20 (für GR) geteilt würde. Außerdem würden 90% der Arbeiter auf diesen Bohrtürmen Griechen sein, des weiteren würden ausschließlich griechische Schiffe zum Einsatz kommen.

Das Angebot dieser Organisation hat die GR Regierung nie beantwortet bzw. die Regierung Karamanlis verwies auf die anstehenden Wahlen und dass eine Unterzeichnung zu diesem Zeitpunkt nicht möglich sei. Scandic Org versuchte es einige Monate später beim amtierenden Ministerpräsident, der wie gesagt, bis vor einer Woche jegliches Gerücht im Keim erstickte. Stattdessen kam einige Zeit später eine Antwort aus der USA und Israel, dass man sich dem Thema schon angenommen hätte und jeder weiterer Versuch, griechisches Gas zu bekommen, nutzlos sei.

Im Juni 2010 hat ein französisches geophysikalisches Institut in Zusammenarbeit mit der Universität Kreta damit begonnen Griechenland und das Meer drumherum nach Gasvorkommen zu untersuchen. Ergebnis dieser Untersuchung: 99%-haltiges bzw. sauberes Gas, welches direkt verarbeitet werden kann. Und es gäbe Stellen im Mittelmeer, aus denen das Gas ohne Bohrungen schon seit Millionen Jahren ausströmt und somit verloren geht, während GR aus wirtschaftlichen Gründen am Rande eines Bürgerkriegs steht.

Ministerpräsident Papandreu erlaubte daraufhin keine weiteren Forschungen und behauptet bis vor kurzem, dass es seinem Wissen nach kein Gas in GR bzw. nur in geringen Mengen gibt. Wie kann es sein, dass ein paar km entfernt von Kreta, Libyen Gas in großen Mengen fördert, während es in GR keines gibt? Wie kann es sein, dass Montenegro, Albanien, Bulgarien, Türkei, Ägypten und Libyen ihr Öl / Gas abpumpen und Griechenland genau im Epizentrum dieser hier aufgezählten Länder nichts hat? Ganz einfach, weil GR von Verrätern regiert wird bzw. regiert worden ist.

Es reicht nur ein Blick auf sein Gesicht zu werfen und man merkt sofort, dass dieser Mann lügt! Anscheinend überschlagen sich in dieser Woche die Ereignisse zu diesem Thema und: Es soll noch in den nächsten Tagen das Gesetz im Parlament verabschiedet werden, welches die Ausschreibung der Bohrlizenzen regeln soll. Wie auch immer: Was griechische Forscher schon seit Jahrzehnten behaupten und von jeder der Nachkriegsregierungen verneint wurde, hat sich nun bewahrheitet.

Es gab in der Vergangenheit viele Dokumentationen, Interviews und Talkrunden auf griechischen Fernsehsendern in denen griechische Wissenschaftler von den Bodenschätzen GR redeten. Viele wurden als Verschwörungstheoretiker denunziert, einigen wurde sogar gedroht. Diese Wissenschaftler bezeichneten schon seit 1996 (Imia- Krise: die Gründe, wieso die Türken und Griechen sich fast in einen Krieg verzettelt hätten, kommen allmählich zum Vorschein und zu denen ich mich demnächst äußern werde) die jeweiligen Premierminister als hochgradige Verräter und Lügner.

Das norwegische Unternehmen TGF- Nor behauptet und bezieht sich dabei auf Satellitenaufnahmen- jetzt kommt es ganz dick – dass es allein in der Nähe Kretas 6 Milliarden Barrels sind. Mit anderen Worten drei mal mehr, als in ganz Alaska und ungefähr die Hälfte von dem, was in Sibirien ist.

Weitere große Vorkommen soll es im ionischen Meer und in der Ägais geben - laut dem selben Unternehmen. Es gibt auch Hinweise, dass Hitler gezielt nach Öl in GR gesucht hat, die Russen diese Dokumente beim Einmarsch in Berlin gestohlen haben und seit den Satelliten im Orbit wissen auch die Amerikaner, dass es in GR ein reiches Vorkommen an Energie gibt. Dieses Wisssen teilen sich heute die großen Banken dieser Welt mit den großen Energiekonzernen - doch der griechischen Bürger der weltweit für alles verantwortlich gemacht wird, soll anscheinend nichts vom Kuchen abbekommen. Die Beute ist schon aufgeteilt bzw. wurde schon von unserem Bettlerpräsidenten an seine Freunde in Washington / New York versprochen!"

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem griechischen Blog Greekcitizen und wurde mit Informationen aus der Enthüllungssendung des bekannten griechen investigativen Journalisten Kostas Hardavellas ergänzt und von politaia.org kommentiert.

Am 19. November hat Hermann Breit, Betreiber vom Nachrichtenblog "politaia.org", das Thema wieder aufgegriffen. Er schreibt dort: "Während sich Israel, Zypern, die Türkei und der Libanon um die riesigen Gasfelder vor ihren Küsten streiten, ist es um den weitaus größten Eigner der Festlandssockel im östlichen Mittelmeer merkwürdig still.

Das vitale Interesse Deutschlands am Verbleib Griechenlands und Zyperns in der Eurozone

Die Offshore-Investmentberatungsfirma Pytheas schreibt in einer Präsentation mit dem Titel Southeastern Mediterranean Hydrocarbons, dass die gesamte EU mit den griechisch-zypriotischen Gasvorkommen 120 Jahre mit Energie versorgt werden kann. In diesem Zusammenhang ist es interessant, dass der Zwergstaat Süd-Zypern ein “Rettungspaket” über 16(!!!) Milliarden Euro haben will.

In der Studie von Pythea heißt es auf den Seiten 14 – 17:

“Der jährliche Verbrauch von Erdgas in der EU beträgt 500 Milliarden Kubikmeter. Beinahe die Hälfte wird aus Russland importiert, 160 Milliarden Kubikmeter aus Algerien und 90 Milliarden Kubikmeter aus Libyen. Bis 2020 wird der Bedarf um weitere 225 Milliarden Kubikmeter steigen. Das Gesamtenergiedefizit (bezogen auf Öl und Gas) wird damit 845 Milliarden Kubikmeter (als Erdgasäquivalente) erreichen. Dieses Energiedefizit kann weder von Russland….noch von Algerien und Libyen befriedigt werden…..

Laut dem USGS (US-Geologischer Dienst) umfassen die Gaslager vor den Küsten (EEZs) Zyperns, Israels und Ägyptens (abgesehen von den bereits entdeckten Lagern) konservativ geschätzt weitere 10,8 Billionen Kubikmeter. Das bringt die Gesamtreserven auf einen Stand von 13,8 Billionen Kubikmeter, das 12fache an Erdgas, das Europa in Zukunft aus der Nabucco-Pipeline insgesamt erhalten soll. Zieht man großzügig 3 Billionen Kubikmeter für den heimischen Bedarf von Zypern, Ägypten und Israel ab, so verbleiben 10,8 Billionen Kubikmeter Gas, welche den Energiebedarf der EU für die nächsten 35 Jahre (nach 2020) befriedigen könnten!

Bruneton, Konofagos und Foscolos behaupten in ihrem Papier vom März 2012 mit dem Titel ““Cretan Gas Fields – A new perspective for Greece’s hydrocarbons”, dass die Kohlenwasserstoff-Lager südwestlich und südöstlich von Kreta riesig sind; wahrscheinlich größer als diejenigen in der Levante. Diese zuverlässigen Autoren gehen sogar soweit zu behaupten, dass sich innerhalb der griechischen 200-Meilen-Zone bis zu 51 Billionen Kubikmeter Gas befinden! Wenn Bruneton, Konofagos und Foscolos richtig liegen… und man nur die Hälfte davon als  förderbar annimmt, so sind das 25 Billionen Kubikmeter Gas zusätzlich zu den 10,8 Billionen aus der Levante, was den Energiebedarf Europas ab 2020 für weitere 120 Jahr decken könnte.”

Was läuft im Hintergrund ab?

Am 14.08.2012 meldete der Kopp-Verlag unter dem Titel “BND enthüllt: So betrügen uns die Griechen“:

“Nach übereinstimmenden Angaben des deutschen Auslandsgeheimdienstes BND und deutscher Diplomaten haben die Griechen mithilfe von Washington und Ankara einen perfiden Plan geschmiedet, der sich vor allem gegen den Hauptzahlmeister in der EU richtet: Deutschland.

Demnach hat die griechische Regierung die Sparauflagen von Internationalem Währungsfonds (IWF) und EU aus einem ganz bestimmten Grund vorsätzlich unterlaufen, um einen ersten Schuldenschnitt zu bekommen. Und sie hält alle weiteren Sparauflagen der Troika bewusst nicht ein, um weitere Hilfsgelder und einen zweiten Schuldenschnitt zu bekommen. Athen will unbedingt den Bankrott mit einem Schuldenschnitt. Was auf den ersten Blick absurd klingt, wird verständlich, wenn man die geheimen Hintergründe kennt…”

Die griechische Oligarchie will soviel wie möglich herausholen und hält sich nicht an die Vereinbarungen mit der Troika, der EZB und dem IWF, indem sie auf einen weiteren Schuldenschnitt durch einen Staatsbankrott hinarbeitet. Seit 2009 lässt sich Griechenland (in der Hauptsache von der Deutschland) alimentieren, obwohl das Land mit dem Verkauf von Förderrechten sämtliche Schulden problemlos bezahlen könnte. Aber warum bezahlen, wenn es auch anders geht? Da haben sich die griechischen Oligarchen mit Hilfe der USA einen perfiden Plan ausgedacht:

Erst kommt die drohende Pleite, hervorgerufen durch die internationale Bankstermafia, allen voran Goldman-Sachs. Dann kommen die Hilfsgelder der EU. Man verzögert die Reformen, es kommen weitere Hilfen bis zum ersten Schuldenschnitt, der bereits stattgefunden hat. So geht es weiter bis zum zweiten Schuldenschnitt durch den Staatsbankrott. Man tritt aus der EU aus und kann mit der neuen Drachme neu durchstarten. Und man sitzt auf unsagbaren Schätzen. Denn von 300 Milliarden Dollar kann gar nicht die Rede sein. Bei einem Erdgaspreis von nur 0,20 Cent/Kubikmeter ab Erzeuger sind das im Falle der griechischen Reserven (von vorsichtig geschätzten 25 Billionen Kubikmetern) – etwa 5.000 Milliarden Euro.

Laut der Präsentation vom Pythea sind dabei bei weitem noch nicht alle potentiellen Vorkommen untersucht:

“…..Greece has not yet performed relevant seismic surveys in the offshore areas around Crete and South Aegean Sea, (b) Greece has not yet commenced exploration in neither the Cretan nor Libyan Seas, and (c) Cyprus has not yet completed its hydrocarbon exploration activities….”

Währenddessen wird Deutschland weiter ausgeplündert.

Auch vor den Küsten des Gaza-Streifens und des Libanon gibt es Gas. Palästina darf unter keinen Umständen den Status eines eigenen Staatsgebildes erlangen, denn dann könnte es die “Ausschließliche Wirtschaftszone” (AWZ) vor der Küste Gazas für sich geltend machen, welche die Israelis natürlich für sich beanspruchen. In diesen Gebieten ist es zufällig zur Zeit sehr unruhig. Der Libanon wird von der Landkarte verschwinden, sagt Netanjahu.

Ende Mai diesen Jahres fragte der Börsenexperte Dirk Müller in der Sendung "Anne Will" ebenfalls, warum die europäische Regierungen sich nicht um die großen Gas- und Ölvorkommen kümmern, sondern, das Feld den Amerikanern und Israelis überlassen.

Quelle: politaia.org

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