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Linzer Gesundheitspersonal steht auf: Bis zu 350 Kündigungen bei Impfpflicht

Archivmeldung vom 22.11.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.11.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Wikimedia, CC BY-SA 4.0, Remotabi, Bild zugeschnitten  /WB/Eigenes Werk
Bild: Wikimedia, CC BY-SA 4.0, Remotabi, Bild zugeschnitten /WB/Eigenes Werk

Das Personal des Ordensklinikums der Barmherzigen Schwestern und Elisabethinen in Linz hat genug. Die Belegschaft rebelliert gegen die Einführung der Impfpflicht und droht mit Kündigung. Dem Wochenblick liegt ein Brief an die Geschäftsführung vor. Laut Insider-Informationen, die Wochenblick zugespielt wurden, sind etwa zehn Prozent der Belegschaft im Falle der sturen Durchsetzung der Impfpflicht zur Kündigung bereit. Dies berichtet das Magazin "Wochenblick.at".

Weiter berichtet das Magazin: „LIEBER UNGEIMPFTE GETESTETE ALS FEHLENDE MITARBEITENDE“, mahnen sie. Auf einer ersten Unterschriftenliste haben sich bereits 240 Mitarbeiter eingetragen. Eine weitere ist gerade im Umlauf. Mit rund 50 bis 100 weiteren Unterschriften ist zu rechnen.

Aufgrund der Dringlichkeit der Unterschriftenaktion war nicht genug Zeit, um alle, die sich entschieden gegen den Impfzwang stellen, auch unterschreiben lassen zu können. Eine zweite Liste ist daher gerade im Umlauf und man rechnet mit weiteren rund 50 bis 100 Unterschriften.

Aufstand des Gesundheitspersonals in Linz

Unser Gesundheitssystem steht nun also dank der Impfzwang-Pläne der türkis-grünen Regierung kurz vor dem Totalzusammenbruch. Rund zehn Prozent der Belegschaft des Ordensklinikums der Barmherzigen Schwestern und Elisabethinen in Linz sind dazu bereit, den äußersten Schritt zu tun und zu kündigen, sollte die Impflicht durchgedrückt werden. Von den rund 3.500 Mitarbeitern des Spitalsverbundes der beiden Krankenhäuser würden bis zu 350 kündigen. Eine Quote, die ausreichen würde, den gesamten Spitalsbetrieb zum Erliegen zu bringen. Genau aus diesem Grund wurde die Impfpflicht in der kanadischen Provinz Quebec widerrufen. Der Gesundheitsminister begründete das mit „den verheerenden Auswirkungen auf das System“. Zu viele der Beschäftigten seien aus Überzeugung ungeimpft.

Aufstand auch in Welser Klinik

Erst kürzlich berichtete Wochenblick über den Aufstand des Gesundheitspersonals in Wels. Hunderte versammelten sich vor dem Welser Klinikum, um ihrem „Nein“ zum Impfzwang Gehör zu verschaffen – denn die Impfentscheidung sei eine persönliche. „Ich bin seit 1990 Krankenschwester und bin definitiv gegen eine Impfpflicht. Eher würde ich meinen Beruf aufgeben, bevor ich mich impfen lasse, was leider dazu führt, dass der Pflegekräftemangel noch mehr zunehmen würde“, erklärte eine Krankenschwester.

Das „AUF1“-Fernsehen berichtete über die Demo vor dem Welser Klinikum. Die mobile Krankenpflegerin Edith Pichler schilderte dort in einem Interview mit zitternder Stimme: „Ich bin dagegen. Leider habe ich schon sehr viele verloren. Nach der dritten Spritze ist es losgegangen, ich sag es wie es ist. Und leider wird das von den Medien nicht berichtet. Augenthrombosen, Herzinfarkte, Herzinsuffizenzen… Bitte hört auf mit dem sch**ß Impfen!“

AUF1-Bericht zur Wels-Demo:

„Epidemie des Übergewichts“ als „Nährboden für Covid-Krise“

Öffentlich vorgeprescht ist der Leiter der internistischen Intensivstation der Barmherzigen Schwestern Linz, einem der beiden Spitäler mit der Unterschriftenaktion. Dr. Johann Reisinger verfasste einen offenen Brief an die ‚Oberösterreichischen Nachrichten‘ (OÖN), in dem er unmissverständlich mit der Corona-Politik und den Märchen der Regierung aufräumt. 80 Prozent der Patienten auf der Intensiv seien über 50 und würden „die bekannten Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Herzschwäche oder Zuckerkrankheit“ aufweisen. Weiter stellt er klar, dass auf der Intensivstation bei den unter 50-Jährigen 80 Prozent massiv übergewichtig sind. Er kritisiert die „etwas verwirrte österreichische Gesundheitspolitik, die nicht einmal ihre Kennzahlen im Kopf hat.“ Seit Monaten würde man am AGES-Dashboard „Phantasie-behaftete Intensivbettenressourcen“ vorgaukeln. Der „Epidemie des Übergewichts“ schaue man „reaktionslos“ zu. Das sei aber der „Nährboden für diese Covid-Krise“, streicht er hervor.

Er kritisiert weiter auch die Impfstoff-Hersteller dafür, dass in deren Zulassungsstudien die über 75-Jährigen nicht berücksichtigt wurden. Er hält fest, dass Wirkungsstärke und Wirkungsdauer der Impfungen „bis dato eigentlich unklar bleiben muss“ und meint, man solle sich überlegen, die Impfpflicht auf Risikogruppen, wie beispielsweise Übergewichtige, zu beschränken anstatt gesunde Kinder zu impfen."

Quelle: Wochenblick

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