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„Versöhnung“: Wie reagieren Österreichs Corona-Kritiker auf Karl Nehammer?

Archivmeldung vom 17.02.2023

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.02.2023 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Ivan Radic, CC BY 2.0 via Wikimedia Commons/ Bilder zVg/ Montage AUF1 / Eigenes Werk
Bild: Ivan Radic, CC BY 2.0 via Wikimedia Commons/ Bilder zVg/ Montage AUF1 / Eigenes Werk

Die österreichische Regierung will nach drei Jahren Corona-Plandemie nun plötzlich die „Hand ausstrecken“, wie Bundeskanzler Karl Nehammer gestern erklärte. Die Rede ist von einem nicht näher definierten „Dialogprozess“, der um Ostern starten soll. Wie reagieren Österreichs Corona-Kritiker auf Nehammers vermeintliches „Versöhnungsangebot“? Wir haben bekannte Akteure aus dem Corona-Widerstand um eine Stellungnahme gebeten. Lesen Sie nachstehend die Antworten von Medizinern, Aktivisten und Opfern der Corona-Zwangsmaßnahmen. Dies berichtet das Portal "AUF1.info".

Weiter berichtet das Portal: " Mag. Christian Zeitz, Wiener Akademikerbund: „Nicht 'Corona' hat 'tiefe Gräben in unserer Gesellschaft hinterlassen', sondern der vielfache Rechtsbruch und die totalitäre Umgestaltung der Gesellschaft, zu deren Zweck die Regierung 'Corona' in Dienst genommen hat. Am Anfang einer Versöhnung müssten ein Schuldeingeständnis und tätige Reue stehen. Dann können die Opfer von Lockdowns und Verstößen gegen die Grundrechte darüber nachdenken, ob sie die 'Hand ausstrecken' wollen.“

DDr. Christian Fiala, „Initiative für evidenzbasierte Corona Informationen“: „Wenn der Herr Nehammer einen Rest an Anstand hätte, dann würde er unverzüglich zurücktreten und sofort diejenigen Wissenschaftler und Aktivisten, die die letzten Jahre für ihre Aufklärungsarbeit diffamiert wurden, an einen runden Tisch laden. Und ganz besonders verlogen ist die Aussage von Nehammer und anderen Politikern, sie hätten es am Anfang nicht besser gewusst. Denn schon im Frühjahr 2020 war bekannt, dass das Corona-Virus nicht gefährlicher ist als die Grippe. Wenn man keine Tests gemacht hätte, wäre niemandem etwas aufgefallen.“

Brunner: „Außerparlamentarischer U-Ausschuss und Corona-Gerichtshof

Dr. Michael Brunner, „Anwälte für Aufklärung“: „Das kommt gar nicht in Frage! Man kann nicht zuerst die Grund- und Freiheitsrechte demontieren und dann so tun, als wäre nichts gewesen. Die Schäden sind enorm: Die Kinder wurden gequält mit den Masken im Unterricht, Alte und Kranke wurden weggesperrt, die Bevölkerung wurde gegängelt mit 3G, und dann kam noch der indirekte Impfzwang mit 2G usw.! Der ganze Rechtsstaat wurde außer Kraft gesetzt. Wir brauchen jetzt einen außerparlamentarischen Untersuchungsausschuss und einen eigenen Corona-Gerichtshof mit unabhängigen Staatsanwälten und Richtern, ohne Einflussnahme der Politik. Jeder muss zivil- und strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden. Nehammers Vorschlag ist indiskutabel, denn letztlich ist das ein Schuldanerkenntnis – und darauf kann nur eine lückenlose Aufarbeitung mit allen Konsequenzen folgen.“

Martin Kaser, Volksbegehren „Rücktritt Bundesregierung“: „Die einzige Versöhnung, die er uns präsentieren könnte, wäre sein Rücktritt, eine lückenlose Aufarbeitung des Themas und ein Prozess gegen alle, die den ganzen Wahnsinn unterstützt und andere diskriminiert haben. Das ist ja wirklich nett, dass er uns die Hand reichen will, doch er macht das doch nur, weil er mit dem Rücken zur Wand steht. Nehammer will doch nur die Leute für dumm verkaufen und die Wähler zurückgewinnen. Die Niederösterreich-Wahl dürfte sehr geschmerzt haben. Er und die anderen sollen alle sofort den Sessel räumen!“

Rutter: „Bei einer echten Versöhnung braucht es immer zwei Seiten.“

Martin Rutter, „Mega-Demo“-Organisator: „Bei einer echten Versöhnung braucht es immer zwei Seiten. Der Widerstand fordert eine knallharte juristische und politische Aufarbeitung. Tote und gesundheitlich und finanziell Geschädigte durch Impfung und Politmaßnahmen verdienen sich echte Gerechtigkeit, geheuchelte Entschuldigungen sind konsequenzenloses Gerede und versöhnen sicherlich niemanden!“

Dr. Susanne Fürst, FPÖ: „Es war nicht die Pandemie, welche tiefe Gräben in unsere Gesellschaft gerissen hat, es waren die Politiker mit ihren Maßnahmen und gesellschaftlichen Experimenten. Lustvoll beschränkten sie unseren Alltag in immer absurderer Weise, nur um den Boden für die Akzeptanz der Impfung als Ausweg aufzubereiten. An vorderster Front stets als „Erzieher“ dabei: Nehammer, Kogler, die Minister Edtstadler und Schallenberg. Es muss eine Aufarbeitung geben, aber nicht durch diese Personen. Es ist ja nicht einmal die Einsicht oder Reue, welche Nehammer nun antreiben, sondern lediglich die Angst vor weiteren Wahlniederlagen!“

Nehammers vermeintliches Versöhnungsangebot“ stößt auf Ablehnung

Sabine Brandner, Organisatorin „Spaziergang Steyr“: „Einen Versöhnungsprozess zu starten mit den Worten 'aber entschuldigen werde ich mich nicht', ist der völlig falsche Weg. Es gibt unzählige Leute, die nachhaltig traumatisiert sind und massivste Verluste erlitten haben. Da reicht eine einfache Entschuldigung nicht aus. Es geht um Wiedergutmachung. Außerdem müssen die verantwortlichen Politiker zurücktreten und zur Verantwortung gezogen werden.“

Dr. Konstantina Rösch: „Das Einzige, das ich akzeptiere, ist, dass Nehammer die Hände ausstreckt, damit man ihm die Handschellen anlegen kann. Es muss Entschädigungen und Rehabilitationen geben, und es braucht 'Tribunale'.“

Joachim Aigner, MFG: „Nehammers Vorstoß zur Versöhnung lenkt vom eigentlichen Problem ab und kommt offenbar nur, weil ihnen die Wähler scharenweise Wähler davonlaufen. Was wir aber begrüßen, ist eine Versöhnung in der Gesellschaft. Dafür haben wir uns von der MFG immer eingesetzt. Wichtig ist daher ein nicht politisch besetzter außerparlamentarischer Untersuchungsausschuss mit Spezialisten und Fachleuten, nämlich Medizinern, Juristen, Richtern, Rechtsanwälten. Es braucht eine detaillierte Aufarbeitung, und die Verantwortlichen müssen sich sowohl strafrechtlich als auch zivilrechtlich der Verantwortung stellen – nicht nur politisch.“

Reicht den Opfern des Corona-Regimes eine bloße Entschuldigung?

Beatrice Hubner, „Löwenmamas“: „Wir als Löwenmamas sind jedenfalls für eine Aufarbeitung des Geschehenen und vor allem für einen Plan für die Zukunft, wie wir insbesondere für die Kinder ausschließen können, jemals wieder in eine derartige Lage zu kommen. Die sogenannte Versöhnung kann dann gerne begonnen werden, wenn vorab ehrlich die Missstände belichtet werden. Dies wiederum kann nur in einem öffentlichen Diskus stattfinden, zu dem auch kritische Wissenschaftler eingeladen werden. Mittlerweile gibt es sehr viele davon.“

Elisabeth Gruber, Opfer der Corona-Zwangsmaßnahmen: „Es wurden so viele Menschen in die Corona-Spritzen getrieben, gesundheitlich oder finanziell geschädigt. Für all das, was den Menschen angetan wurde, gibt es keine Entschuldigung. Mir wurde die Untersuchung meines Herzschrittmachers verwehrt, weil ich ein Maskenattest hatte und nicht getestet war. Was Bundeskanzler Nehammer nun von sich gibt, ist unterste Schublade.“

Friedrich J., dem der Kur-Aufenthalt nicht genehmigt wurde, weil er sich dem Testzwang nicht beugte: „Als Opfer der Corona-Maßnahmen sage ich, dass der Vorstoß von Bundeskanzler Nehammer absolut lächerlich ist. Es bedeutet „Schwamm drüber und so tun, als ob nichts gewesen wäre“. Sein angeblicher Versöhnungsprozess beinhaltet keine Konsequenzen für die verantwortlichen Politiker. Aber genau diese müsste es geben, sowohl politisch als auch strafrechtlich – die Regierung muss geschlossen zurücktreten. Erst dann kann eine Entschuldigung als solche gewertet werden und eine echte Versöhnung beginnen und stattfinden.“

Geschädigte des Corona-Regimes wollen ihr Geld zurück

Günther Hlebaina, Hotel „Das Kronthaler“: „Die Aussage von Nehammer war in keiner Weise eine Entschuldigung, es wirkte eher wie eine Verhöhnung. Für mich war das erschreckend enttäuschend. Mit unserem Hotel „Das Kronthaler“ hatten wir im letzten Jahr eine Zwangsschließung, auch Gewerbeentzug stand im Raum – das, weil ich mich diesem Corona-Regime, Menschen aufgrund ihres Gesundheitsstatus auszugrenzen, nicht beugte. Durch diese Zwangsschließung entstand uns ein Schaden von sage und schreibe 800.000 Euro. Wir wurden geprügelt, geknebelt und mundtot gemacht. Da reicht es nicht, einfach die Hand auszustrecken und zu sagen Schwamm drüber – das geht nicht.“

Dr. med. Josef Kashofer: „Ich muss immer noch ständig Verwaltungsstrafen berappen: Weil ich Polizisten beleidigt haben soll durch eine Anstandsverletzung, für das Nicht-Einhalten des 2-Meter-Abstandes oder für das Nicht-Tragen der Maske bei einer Demonstration. Das möchte ich alles wieder zurückhaben! Außerdem soll Frau Edtstadler das Land verlassen. Aber bitte nicht Richtung Brüssel, um dort einen schönen Posten zu bekommen. Sie soll ins Exil in die Ukraine gehen. Erst dann können wir über Versöhnung reden!“

Daniel Schreiber, Fitnessstudiobesitzer: „Die ÖVP war der größte Spalter im Land – insbesondere Bundeskanzler Nehammer, der alle Maßnahmen-Kritiker als „Gefährder“ betitelte gemeinsam mit Minister Schallenberg und Edtstadler. Ich habe bereits zigtausende Euro an Corona-Strafen bezahlt bzw. bezahle sie noch immer. Meiner Meinung nach müssen alle diese Corona-Strafen, Gerichtskosten und Anwaltskosten an die Geschädigten zurückgezahlt werden, und die Regierung muss geschlossen zurücktreten. Nur so kann eine Entschuldigung als ehrlich angesehen werden.“

Prof. Sönnichsen denkt bereits an seine Rückkehr an Med-Uni Wien

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: „Eine Versöhnung ist dringend notwendig, diese Einsicht kommt reichlich spät. Eine Versöhnung kann aber nur stattfinden, wenn es eine ehrliche Entschuldigung gibt und diejenigen, die in diesem einseitigen Prozess der letzten drei Jahre betroffen waren, auch wirklich rehabilitiert werden. Es muss eine Entschuldigung an alle Ungeimpften für die Diskriminierung geben. Alle Menschen, die ihren Job aufgrund des Impfdrucks verloren haben, müssen rehabilitiert und finanziell entschädigt werden. Außerdem müssen alle Disziplinar- und Strafverfahren im Zusammenhang mit sogenannten Corona-Delikten eingestellt werden. Ich freue mich bereits auf das Angebot der MED-Uni Wien, dass ich meinen Lehrstuhl zurückerhalte.“

Prof. Dr. Christian Schubert: „Die Bevölkerung musste sich den von Regierung, Schulmedizin und Systemmedien verordneten menschenverachtenden Corona-Maßnahmen unterwerfen. Dabei wurde vielen hilflosen Menschen teils schwerer gesundheitlicher Schaden zugefügt. Folgt man den Plänen des österreichischen Bundeskanzlers, soll sich nun das geschundene Volk erneut missbrauchen lassen und sich den von den Tätern vorgegebenen Maßnahmen zur Versöhnung unterwerfen. Und wie geht es dann weiter? Machen als nächstes die Täter den Opfern den Prozess? Wir müssen diese Absurditäten stoppen!“

Dr. med. univ. Maria Hubmer-Mogg: Wenn Karl Nehammer nun von einem Versöhnungsprozess spricht, muss ich mich schon wundern. Will er einem Corona-Untersuchungs-Ausschuss zuvorkommen!? Chronologisch muss alles, was Experten und Regierende von sich gegeben und zum UN-WOHLE des Volkes beschlossen haben, aufgearbeitet werden. Weiters müssen besonders die Gesicht-zeigenden kritischen Stimmen, besonders jene aus dem medizinischen Bereich, gesellschaftlich vollständig rehabilitiert werden.

Quelle: AUF1.info

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