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Russlands Außenamt: Äußerungen des Premiers Australiens zur Boeing-Katastrophe inakzeptabel

Archivmeldung vom 18.07.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.07.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Verlauf des Malaysia-Airlines-Fluges MH-17
Verlauf des Malaysia-Airlines-Fluges MH-17

Foto: Geordie Bosanko
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die online Redaktion von Radio "Stimme Russlands" meldet, dass Moskau die Erklärungen des Premier Australiens, Tony Abbott, der grundlos behauptet, dass an der Katastrophe der Boeing „die von Russland unterstützten Aufständischen“ und die „russische Seite“ mitgewirkt hätten, für inakzeptabel hält. Dies hat der offizielle Vertreter des Außenministeriums der Russischen Föderation, Alexander Lukaschewitsch erklärt. Er unterstrich, dass der Premier, ohne sich um Beweise zu bemühen und allein mit Mutmaßungen operierend, noch vor der Aufnahme der Untersuchung Schuldige am Vorgefallenen benannt hätte.

Weiter heißt es in der Meldung: "Lukaschewitsch riet Abbott, die Forderungen nach der Zusammenarbeit bei der Untersuchung der Tragödie nicht an die Russische Föderation, sondern an die Machthaber in der Ukraine zu adressieren, die für alles, was auf dem Territorium des Landes geschieht, Verantwortung tragen.

Der russische Außenamtschef Sergej Lawrow rechnet damit, dass der Absturz der Malaysia-Boeing in der Ukraine dazu verhelfen wird, politische Ambitionen zu vergessen. Das sagte er in einem Interview mit dem Fernsehsender Rossia 24.

Putin erklärt Premier der Niederlande, es sei wichtig, die Flugzeugkatastrophe objektiv zu untersuchen

Der Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin, hat in einem Telefongespräch mit dem Premier der Niederlande, Mark Rutte, erklärt, dass es wichtig sei, die Gründe für die Katastrophe und die näheren Umstände des Absturzes der Boeing im Gebiet Donezk allseitig und objektiv international untersuchen zu lassen.

In diesem Zusammenhang unterstrich er die Notwendigkeit der unverzüglichen und unbedingten Feuereinstellung im Südosten der Ukraine.

Putin sprach im Zusammenhang mit der Flugzeugkatastrophe sein Beileid aus. Die meisten Opfer sind Bürger der Niederlande.

Russlands Außenamt: USA haben sich keine Mühe gegeben, zur Klärung der Boeing-Tragödie beizutragen

Die USA werfen den Volksmilizen und der russischen Seite vor, die Boeing-Katastrophe verschuldet zu haben, ohne sich die Mühe gegeben zu haben, sich über die tatsächliche Sachlage Klarheit zu verschaffen. Das erklärte der Stellvertreter des Außenministers der Russischen Föderation, Sergej Rjabkow.

Seinen Worten zufolge zeugen die Erklärungen des Pressesekretärs des Weißen Hauses vom 17. Juli ebenso wie Äußerungen anonymer Repräsentanten der USA-Administration, auf die man sich in der Presse beruft, „von einem fortbestehenden tiefen politischen Unverständnis für das, was in der Ukraine geschieht, seitens Washington“.

Rjabkow unterstrich, dass Moskau unverzüglich Erläuterungen zu dieser Situation auf höchster Ebene, durch den Präsidenten der Russischen Föderation, gegeben habe. Im Anschluss daran wurden sie vom Verteidigungsministerium der Russischen Föderation erteilt.

Moskau wird die Flugschreiber der Boeing nicht an sich nehmen

Die Russische Föderation hat keine Absicht, die Flugschreiber der im Osten der Ukraine abgestürzten malaysischen Boeing zur Untersuchung abzuholen, erklärte der Chef des Außenministeriums der Russischen Föderation, Sergej Lawrow, in einem Interview mit dem Fernsehkanal „Rossia 24“.

Seinen Worten zufolge ist das ein Anliegen der ICAO (Internationale Organisation für Zivilluftfahrt), der Ukraine und jener Staaten, deren Bürger an Bord der verunglückten Maschine gewesen sind.

Der Minister verwies darauf, dass die Russische Föderation bereit sei, logistische Unterstützung bei der Untersuchung der Flugzeugkatastrophe zu leisten.

Zweiter Flugschreiber am Boeing-Absturzort entdeckt

Die Rettungskräfte haben am Freitag den zweiten Flugschreiber der in der Ukraine abgestürzten Malaysia-Boeing entdeckt, meldet Reuters unter Berufung auf Augenzeugen.

Zuvor hatte ein Vertreter des Bataillons „Wostok“ erklärt, dass die Volkswehrleute am Unglücksort unweit der Stadt Tores einige Gegenstände entdeckt haben, unter denen der Flugschreiber sein könnte.

ICAO schlägt Kiew Bildung einer Gruppe für Untersuchung der Flugzeugkatastrophe vor

Die Internationale Organisation für Zivilluftfahrt (CAO) hat den Behörden der Ukraine vorgeschlagen, eine internationale Gruppe für die Untersuchung der Katastrophe der malaysischen Boeing im Gebiet Donezk zu bilden, teilt eine Quelle in der Uno mit.

Zuvor war bekannt geworden, dass Malaysia, die Niederlande und die OSZE ihre Vertreter zwecks Untersuchung der näheren Umstände der Flugzeugkatastrophe entsenden werden.

Mission der OSZE an der Absturzstelle der Boeing eingetroffen

Eine 30 Mann starke Gruppe von Beobachtern der OSZE ist am Ort der Katastrophe der Boeing im Gebiet Donezk eingetroffen, teilte man im Pressedienst der Organisation mit. Sie sollen die internationale Präsenz bis zur Ankunft von Luftfahrtexperten sicherstellen.

Die Beonachter werden sich mit dem Zusammentragen von Fakten und der Überwachung der Situation im Raum der Flugzeugkatastrophe beschäftigen.

Gegenwärtig verkehren sie mit den Rettungsleuten, nehmen die Absturzstelle in Augenschein und weigern sich einstweilen, mit der Presse umzugehen."

Nato bleibt Ermittlungen von Boeing-Absturz fern

Die Nato wird an den Ermittlungen und an der Klärung der Umstände des Absturzes einer malaysischen Passagiermaschine über der Ukraine nicht teilnehmen. Das sagte, wie Radio "Stimme Russlands" unter Berufung auf die Nachrichtenagentur RIA Novosti berichtet ein Allianzsprecher am Freitag in Brüssel.

Dort heißt es: "Zugleich erinnerte er an den Appell der Allianz, unverzüglich mit einer internationalen Untersuchung zu beginnen. Darauf habe Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen am Vortag gedrängt, sagte der Sprecher in einem Gespräch mit RIA Novosti.

Eine Boeing 777 der Malaysia Airlines mit 283 Fluggästen und 15 Besatzungsmitgliedern an Bord war am vergangenen Donnerstag von Amsterdam nach Kuala Lumpur unterwegs gewesen. Um etwa 15.20 Uhr MESZ verschwand die Maschine von den Radaren, als sie über der Ukraine flog. Nach Angaben russischer Fluglotsen befand sich die Boeing in diesem Augenblick etwa zehn Flugminuten vor der russischen Grenze. Den Absturz überlebte niemand."

Quelle: RIA Novosti - online Redaktion Radio „Stimme Russlands"

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