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Verfassungsschutz: „Muslimbrüder wollen Scharia-Staat in Deutschland schaffen“

Archivmeldung vom 13.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Islamische Bundesrepublik Deutschland (Symbolbild)
Islamische Bundesrepublik Deutschland (Symbolbild)

Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

Sicherheitsbehörden warnen laut Medienberichten vor den hiesigen Ablegern der Muslimbruderschaft. Von der mächtigsten, globalen Islamisten-Bewegung gehe eine größere Gefahr für die Demokratie aus als durch die Terror-Organisationen Al-Qaida oder dem „Islamischen Staat“. Dies schreibt das russische online Magazin "Sputnik".

Weiter heißt es auf der deutschen Webseite des Magazins: "Die Muslimbruderschaft (MB) wurde 1928 in Ägypten gegründet und ist eine der einflussreichsten globalen islamistischen Vereinigungen. Insbesondere in Syrien und Jordanien ist die sunnitisch-islamistische Bewegung aktiv.

Bemühungen um einen deutschen islamischen Gottesstaat

Doch auch in Deutschland, gerade in NRW, steigt der Zuspruch zu Organisationen oder Moscheen, die den Muslimbrüdern zugerechnet werden, berichtet Focus Online.

Die „Islamische Gemeinschaft in Deutschland e.V.“ (IGD) mit Hauptsitz in Köln fungiere  als zentrale Stelle des hiesigen MB-Netzwerks, so das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV). Das Bundesamt sagte gegenüber Focus Online:

„Mit ihren Bemühungen zur Schaffung eines gesellschaftlichen und politischen Systems auf Grundlage der Scharia (islamische Rechtssammlung) verstößt sie gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung.“

Burkhard Freier, der Chef des Landesamtes für Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen, äußerte, dass von einer verstärkten Einflussnahme der MB mittelfristig eine weitaus größere Gefahr für die deutsche Demokratie als von radikal-islamischen Gruppierungen aus der Salafisten-Szene, wie Al Qaida oder dem „Islamischen Staat“ (IS) ausgeht. Als Gründe nennt er den hohen Bildungsgrad von Führungsfiguren der Bewegung sowie die Unterstützung. Freier warnt:

„Die IGD und das Netzwerk kooperierender Organisationen verfolgen trotz gegenteiliger Beteuerungen vor allem eines: Die Errichtung islamischer Gottesstaaten und in letzter Konsequenz auch in Deutschland.“

Bundesweit schätzen die Behörden den engeren Kreis der Anhänger auf 1000 – Tendenz steigend. Nach eigenen Angaben arbeiten 50 islamische Zentren mit der Kölner Zentrale zusammen. NRW-Staatsschützer zählen allein 14 Moscheevereine der 109 radikalen Gebetshäuser an Rhein und Ruhr zum Umfeld der Muslimbrüder. Analytiker des BfV berichten laut Focus Online:

„Über Predigten, Vorträge und Schulungsangebote erreichen die Agitatoren der IGD und ihrer Partner zehntausende Muslime, um ihr ultrakonservativ geprägtes Koranverständnis zu verbreiten.“

Zwar ständen die Organisationen der Muslimbrüder, wie die IGD, die sich auch Deutsche Muslimische Gemeinschaft nennt, für eine gewaltfreie Strömung (legalistischer Islamismus). Das BfV beobachtet trotzdem das Ziel „eine ablehnende Haltung gegenüber westlichen Werten zu verstärken und eine Distanz zur Demokratie zu fördern“.

Laut den Staatsschützern „beeinflusst“ die IDG sogar maßgeblich den Zentralrat der Muslime. Die Dachorganisation mit ihren 35 Mitgliedern und Verbänden sieht sich als Vertreter der 4,4 Millionen Muslime hierzulande. Auch wenn IGD-Vertreter nach außen weltoffen und gemäßigt aufträten, hätten führende Mitglieder, laut Focus Online, hinter verschlossenen Türen das Ziel ausgegeben, „mittelfristig einen islamischen Staat zu gründen“.

Jegliche Verbindungen zu den Muslim-Brüdern bestreiten die IGD als auch andere Organisationen  vehement: „Die Vorwürfe einer institutionellen sowie ideellen Verbundenheit mit den Muslimbrüdern“, weist die Religionsgemeinschaft zurück."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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