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Nordkorea will eventuellen US-Atomschlag mit Gleichem vergelten

Archivmeldung vom 15.04.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.04.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Atombombentest „Romeo“ (Sprengkraft 11 Megatonnen TNT-Äquivalent) am 27. März 1954 auf dem Bikini-Atoll (Symbolbild)
Atombombentest „Romeo“ (Sprengkraft 11 Megatonnen TNT-Äquivalent) am 27. März 1954 auf dem Bikini-Atoll (Symbolbild)

Von United States Department of Energy - This image is available from the National Nuclear Security Administration Nevada Site Office Photo Library under number XX-33.This tag does not indicate the copyright status of the attached work. A normal copyright tag is still required., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=443729

Laut dem Vize-Marschall der Koreanischen Volksarmee und Mitglied des Nationalen Verteidigungsrates, Choe Ryong-hae, würde Nordkorea auf einen von den US provozierten Atomkrieg mit einem Nuklearschlag antworten, meldet die japanische Agentur Kyodo.

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "Sputnik" berichtet weiter: "In seiner Ansprache an die Teilnehmer der Militärparade zum 105. Geburtstag des Gründers des Nordkoreanischen Staates, Kim Il-sung, sagte der Vizemarschall: „Die gerechte Atomwaffe wird die der USA zermalmen.“

„Wenn Amerika eine Provokation verüben sollte, werden wir sofort mit einer zerstörerischen Attacke darauf reagieren, und zwar mit einem totalen Krieg auf einen totalen Krieg und mit einem Atomschlag auf einen Atomkrieg“, sagte der ranghohe Politiker und Militär.

Nordkorea hat am Samstag den 105. Geburtstag des verstorbenen Staatsgründers Kim Il-sung mit einer gigantischen Militärparade begangen. Zu den Feierlichkeiten waren 200 ausländische Journalisten eingeladen.

Laut dem russischen Nordkorea- und Waffenexperten Wladimir Chrustalew wurden bei der Parade mobile landgestützte Startanlagen für Schiffsabwehrraketen gezeigt. Ein weiteres interessantes Novum sei ein vermutlich ballistischer Flugkörper gewesen, der aus der Ferne der sowjetischen Scud-Rakete ähnele, so der Experte.

Vor genau einem Jahr hatte Nordkorea zum ersten Mal eine ballistische Mittelstreckenrakete Musudan gestartet. Ein Jahr zuvor war der fünfte Atomtest durchgeführt worden. Experten schließen nicht aus, dass in allernächster Zeit ein sechster Atomtest vorgenommen werden könnte.

USA schicken Raketenzerstörer ins Südchinesische Meer

Wegen der höchst angespannten Lage auf der koreanischen Halbinsel haben die USA einen Zerstörer in die Region geschickt. Die „USS Stethem“ erreichte am heutigen Samstag das Südchinesische Meer, berichtet die US-Navy auf ihrer offiziellen Webseite.

Im Südchinesischen Meer wurde der US-Zerstörer von der „Endeavour“, einem Schiff der Königlichen Neuseeländischen Marine, betankt. Die „USS Stethem“ sei ständig in Verbindung mit chinesischen Schiffen gewesen, hieß es.

Neue Atomtests Nordkoreas in Kürze zu erwarten – russischer Diplomat

Der russische Botschafter in Pjöngjang, Alexander Mazegora, hält es für höchst wahrscheinlich, dass Nordkorea an den bevorstehenden Feiertagen Raketentests durchführen wird, berichtet rt.com.

Gegenüber dem TV-Sender Rossija-24 sagte der Diplomat: „Vor einiger Zeit wurde ein neues Raketentriebwerk getestet. Wie Kim Jong Un sagte, wird die Welt bald erfahren, was für eine große Bedeutung die Entwicklung dieses Raketentriebwerkes hat. Man kann also mit einem hohen Sicherheitsgrad behaupten, dass die Koreaner irgendwelche Leistungen im Bereich der Raketentechnik vor Augen führen wollen“, so der Diplomat.

Nach seiner Meinung wird Nordkorea versuchen, dies zeitlich mit einem Feiertag zu verknüpfen. Mazegora erinnerte daran, dass Nordkorea am 15. April den „Tag der Sonne“ und am 25. April den 85. Gründungstag der Koreanischen Volksarmee feiert.

Wie der japanische Außenminister Fumio Kishida zuvor geäußert hatte, kann Nordkorea im April intensive Aktivitäten vornehmen.

Nordkorea habe ein neues Bedrohungsniveau erreicht, und es sei wahrscheinlich, dass Pjöngjang im April besonders aktiv handeln werde, weil das Land in diesem Monat verschiedene Jahrestage begehe.

Die japanischen Behörden würden die Situation weiterhin eingehend analysieren und sich auf eine beliebige Entwicklung vorbereiten, so Kishida

Zuvor war bekanntgeworden, dass die USA auf Okinawa im Süden Japans ein Flugzeug vom Typ WC-135 zur Beobachtung atmosphärischer Erscheinungen stationiert haben. Als Grund dafür werden die zunehmenden Spannungen um mögliche Nukleartests und Raketenstarts Nordkoreas angegeben.

USA prüften mögliche Anerkennung Nordkoreas als Atommacht

Die Berater des US-Präsidenten Donald Trump haben am Freitag bei einer Beratung Maßnahmen zur Regelung des Konflikts auf der koreanischen Halbinsel besprochen. Unter den möglichen Schritten sei auch die Aufnahme Nordkoreas in den Klub der Nuklearstaaten gewesen, meldet die Nachrichtenagentur AP unter Hinweis auf die US-Administration.

Die anderen Varianten, die dem Präsidenten vorgeschlagen wurden, seien ein Militäreinsatz und der Sturz der Regierung in Nordkorea gewesen, hieß es. Im Endeffekt hätte man sich aber entschieden, die Politik der früheren Administration fortzusetzen und weiter Druck auf Nordkorea auszuüben.

Washington verzichtete außerdem auf ein Abkommen über die Kontrolle der nordkoreanischen Atomwaffen, das neben anderen Varianten ebenfalls in Erwägung gezogen wurde. Das wichtigste Ziel der USA sei eine komplette Denuklearisierung Nordkoreas und nicht die Reduzierung seines Arsenals, hieß es.

Dafür erhoffen sich die USA die Unterstützung Russlands und Chinas. Die beiden Mitglieder des UN-Sicherheitsrats sollen den US-Plänen zufolge die Sanktionen gegen Pjöngjang verschärfen, sollte es zu einem weiteren Atom-Test kommen.

Die Sechs-Staaten-Gespräche über Nordkoreas Atomprogramm, an denen Russland, Nordkorea, Südkorea, die USA, China und Japan teilnahmen, waren 2003 aufgenommen worden. Nordkorea hatte sich im Jahr 2005 zur Atommacht erklärt und 2006, 2009 und 2013 unterirdische Atomversuche unternommen, auf die der UN-Sicherheitsrat mit Sanktionen reagierte."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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