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Kommt nun das Wahrheitsministerium?

Archivmeldung vom 31.01.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.01.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Darstellung des „Ministeriums für Wahrheit“ in „1984“ nach Textangaben als Fotomontage
Darstellung des „Ministeriums für Wahrheit“ in „1984“ nach Textangaben als Fotomontage

Foto: Crusier
Lizenz: CC BY 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Journalist Volker Hahn schreibt im seinem Artikel bei watergate.tv: "Müssen wir uns bald von einem Wahrheitsministerium die eigene Meinung zensieren lassen? Sehen wir bald in den Nachrichten nur noch vom Wahrheitsministerium abgesegnete Beiträge, die nicht mehr versuchen, die Meinung der Öffentlichkeit halbwegs objektiv darzustellen, sondern rein im Sinne des Establishments berichten? Und wer bestimmt überhaupt, was im Wahrheitsministerium als Wahrheit verifiziert und was ausgesiebt wird?

Hahn weiter: "Mit dem neuen Wahrheitsministerium jedenfalls will die Bundesregierung Fake News und Lügenpresse vorbeugen. Doch daran, dass man damit den Bürgern sozusagen ihre Freiheit, selbständig zu denken und zu entscheiden abnimmt, daran scheint niemand zu denken. Es hat einen gewissen Witz, dass man uns nun von oben sozusagen mit den richtigen News füttern will und dann wiederum ist das eigentlich kein Wunder, denn wir befinden uns quasi schon mitten im Wahlkampf und wer - der schon einen Sitz in der Regierung hat - möchte sich schon mit unbequemen Nachrichten konfrontiert sehen, die dem eigenen Pöstchen gefährlich werden könnten?

Nun, ganz so einfach ist die Sache sicher nicht und es stecken mit Sicherheit auch viele gute Gedanken zum Wohle der Bundesbürger hinter dieser Überlegung, doch das ändert nichts daran, dass Transparenz hier die bessere Option wäre als ein Ministerium, welches mit der Zeit Zensur als etwas Alltägliches ansehen und somit unser aller Informationsquellen entsprechend beeinflussen könnte.

Es wäre schön, wenn von Anfang an klar und transparent erklärt und berichtet würde, etwa bei der Berichterstattung zu den Vorkommnissen in der Kölner Silvesternacht vor etwas mehr als einem Jahr. Wäre gleich berichtet worden wie die Situation wirklich war, nämlich, dass dort Dinge vor sich gingen, die mehr als bedrohlich waren und dass die Polizei die Situation eben nicht im Griff gehabt hat, so wäre dies für alle Beteiligten, inklusive der Polizei und den Verantwortlichen viel besser gewesen, als zu versuchen uns mit Fake News ruhig zu stellen. Die Wahrheit ist am besten.

Sie hätte wohl auch direkt zu einer Forderung von Seiten der Bevölkerung zu einer Aufstockung des Polizeiaufgebotes in Zukunft geführt und niemand hätte sich unnötig missverstanden fühlen müssen.

Ob ein Wahrheitsministerium hier wirklich Abhilfe schaffen könnte? Lesen Sie mehr dazu im vollständigen Artikel zum Thema unter http://www.watergate.tv/2017/01/09/volker-hahn-fake-news-wahrheitsministerium-soll-helfen/

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