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Starker Mitgliederschwund der Linkspartei 2016 gestoppt

Archivmeldung vom 21.01.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.01.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Die Linke
Die Linke

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Linkspartei hat im Jahr 2016 nach eigenen Angaben so viele Eintritte verzeichnet wie seit 2009 nicht mehr: Dadurch habe sie ihren jahrelangen starken Mitgliederschwund faktisch gestoppt, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Onlineausgabe) unter Verweis auf Angaben der Parteizentrale. Einen Spitzenwert bei den Eintritten verzeichnete die Partei demnach in der Woche nach der Wahl des US-Präsidenten Donald Trump.

Der Eintritt von 314 Mitgliedern in einer Woche habe rund das 4,5-fache der durchschnittlichen Eintritte betragen, heißt es aus der Partei. Die gestiegene Mitgliederzahl verbindet die Linke mit dem Erstarken rechtspopulistischer Parteien und Strömungen, gegen die sich die neuen Mitglieder engagieren wollten. Darauf wiesen Aussagen von Neumitgliedern wie etwa "Jetzt erst recht gegen Trump und Co." hin.

Wie die Zeitung erfuhr, traten im vergangenen Jahr 5.406 Personen in die Linkspartei ein. Die Partei verlor 79 Mitglieder im Vergleich zum Vorjahr. Das macht 0,1 Prozent aus. Besonders viele Eintritte gab es in den letzten beiden Quartalen 2016. So konnte die Partei im letzten Quartal 1.836 neue Mitglieder gewinnen.

Mit dem Eintrittsrekord seit 2009 habe die Partei "die Trendwende geschafft", sagte Bundesgeschäftsführer Matthias Höhn der Zeitung. Die Linke habe sich so im Wahljahr 2017 stabilisiert. Dass vor allem junge Menschen einträten, unterstreiche "die Zukunftsfähigkeit unserer Partei".

Bei den Neueintritten 2016 handelt es sich zu 57 Prozent um junge Menschen unter 36 Jahren und zu 30 Prozent um Frauen. Die Linkspartei, die an einer überalterten Mitgliederstruktur leidet, hatte in den Jahren 2010 bis 2015 rund 19.000 Mitglieder verloren. So waren Ende 2009 rund 78.000 Personen Mitglied der Partei, Ende 2015 waren es noch 58.989.

Zum 31. Dezember 2016 wurden 58.910 Mitglieder gezählt. Die meisten Eintritte 2016 gab es in Nordrhein-Westfalen, Berlin und im Saarland. Im Verhältnis zur bisherigen Mitgliederzahl konnten das Saarland, Niedersachsen und! Baden-W ürttemberg die meisten neuen Mitglieder gewinnen, berichtet die zeitung weiter.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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