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Wahlkampf: Scholz warnt vor Bündnis mit der Linkspartei

Archivmeldung vom 03.04.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.04.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Olaf Scholz in der „Wahlarena“ zur Bürgerschaftswahl in Hamburg 2015
Olaf Scholz in der „Wahlarena“ zur Bürgerschaftswahl in Hamburg 2015

Foto: Frank Schwichtenberg
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende Olaf Scholz hat seine Partei vor einer Koalition mit der Linkspartei nach der Bundestagswahl gewarnt. "Wer in Deutschland regieren will, muss vorher beweisen, dass er dazu in der Lage ist", sagte Hamburgs Regierungschef den Zeitungen der "Funke-Mediengruppe". Nur wer ein klares Bekenntnis zur weiteren Integration Europas und zur Nato abgebe, könne Teil einer Bundesregierung werden.

Als größte Volkswirtschaft Europas habe Deutschland eine erhebliche Verantwortung. Scholz wandte sich gegen die Annahme, die Linkspartei werde verantwortungsvolle Positionen vertreten, sobald sie in Regierungsverantwortung sei. Dabei verwies er auf die Grünen, die nicht erst in der Regierung mit der SPD unter Kanzler Gerhard Schröder "vernünftig geworden" seien. Vielmehr hätten sie schon vor 1998 "massive innerparteiliche Klärungsprozesse durchlaufen".

Diese Prozesse seien wichtig gewesen, denn eine der ersten Aufgaben der damaligen rot-grünen Regierung sei der Bundeswehreinsatz im ehemaligen Jugoslawien gewesen. Scholz betonte: "Bei der Partei Die Linke hat eine solche Klärung noch nicht stattgefunden." Das Ergebnis der Saarland-Wahl am vergangenen Sonntag wertete Scholz auch als Votum gegen Rot-Rot: "Sicherlich hat die Sorge, welchen Einfluss der frühere Ministerpräsident Lafontaine auf das Landesgeschehen haben könnte, bei vielen Wählern eine Rolle gespielt."

Der Parteivize bekräftigte das Ziel der SPD, bei der Bundestagswahl stärkste Partei zu werden und die Regierung zu führen. Zugleich dämpfte er Hoffnungen auf eine Ampelkoalition mit Grünen und FDP. "Ich bin mir gar nicht sicher, ob die FDP im nächsten Bundestag vertreten sein wird", sagte er.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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