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Die Weltgesundheitsorganisation schafft es nicht, Quecksilber in Impfstoffen vor den Vereinten Nationen zu verteidigen

Archivmeldung vom 13.07.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.07.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Eine Schutzimpfung, hier wird der Impfstoff in den Deltamuskel gespritzt
Eine Schutzimpfung, hier wird der Impfstoff in den Deltamuskel gespritzt

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt dem Druck der Coalition for Mercury-free Drugs (CoMeD, Inc.) und anderer Organisationen nach und veröffentlichte weltweit ihre Richtlinien für die Eliminierung, die Reduzierung und den Ersatz von Thimerosal in Impfstoffen, 2004, für Beamte des öffentlichen Gesundheitswesens. Die WHO kündigte dies vor dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) an, wo sie auf bisher noch nie da gewesenen Widerstand gegen ihre Verteidigung von neurotoxischem Quecksilber in Impfstoffen traf. "Es handelt sich hier um eine bedeutsame Entwicklung", erklärt CoMeDs Vice President, David Geier, während eines Vortrags auf der UNEP INC4 Tagung.

Der zwischenstaatliche Verhandlungsausschuss für Quecksilber (INC4) tagte vom 27. Juni bis zum 2. Juli in Uruguay und verhandelte einen weltweit gültigen Vertrag über Quecksilber. CoMeD und andere Nichtregierungsorganisationen, die teilnahmen, sprachen sich ausdrücklich gegen die Verwendung von Quecksilber in Humanarzneimitteln aus. Noch wichtiger ist, dass ganze Kontinente und zahlreiche einzelne Staaten ihren Wunsch nach quecksilberfreien Arzneimitteln zum Ausdruck brachten.

Des Weiteren übt CoMeD starken Druck auf die Weltgesundheitsorganisation aus, indem sie einzelne Staaten aktiv beim Verbot von Thimerosal-konservierten Impfstoffen unterstützt. Einer dieser Staaten, der als erstes Entwicklungsland im Jahr 2012 die Verwendung von Quecksilber stoppte, war Chile.

Cristina Girardi, ein Mitglied der Abgeordnetenkammer Chiles, sprach auf der Eröffnungssitzung der INC4 Tagung. In ihrer Rede warnte sie: "... die Beibehaltung von Quecksilber in Impfstoffen stellt eine Gefährdung des Impfprogramms dar, und zwar durch das unangebrachte Bestreben, ein bekanntes Neurotoxin zu schützen."

Rev. Lisa K. Sykes, Präsidentin von CoMeD, hob die Gefahren von Quecksilber in Impfstoffen auf eine historisch hohe Verständnisebene. Rev. Sykes riet: "Die de facto wirtschaftliche Polarisierung von quecksilberfreien Impfstoffen ... stellt eine Doppelmoral bei Impfstoffsicherheit dar. Diese Ungleichheit muss schnellstens korrigiert werden ... und die Präferenz ... muss sich weltweit auf quecksilberfreie Impfstoffe verlagern, wenn wir Anschuldigungen wegen Diskriminierung ... in Hinblick auf die weltweite Immunisierungspolitik vermeiden wollen."

Sykes wies ebenfalls auf die Unterstützung durch die United Methodist Church hin, die 11,5 Millionen Mitglieder hat, und durch die National Health Freedom Coalition der USA, die 20 Millionen Menschen vertritt. Beide Gruppen unterstützen das Verbot von Quecksilber in Impfstoffen und bestehen auf dem Recht auf informierte Zustimmung für alle Menschen.

Das Ziel des Vertrages über Quecksilber ist es, "die menschliche Gesundheit und die Umwelt vor Freisetzungen von Quecksilber und Quecksilberverbindungen zu schützen, indem weltweit vom Menschen verursachte Freisetzungen von Quecksilber in die Luft, in das Wasser und in den Boden minimiert und dort, wo dies machbar ist, vollständig unterbunden werden."

Quelle: Coalition for Mercury-Free Drugs (CoMeD) (ots)