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Das alte Machtinstrument Angst – wie es Heilung verhindert

Archivmeldung vom 26.05.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.05.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Carsten Grunwald / pixelio.de
Bild: Carsten Grunwald / pixelio.de

Die Neurobiologin Dr. Heidi Wichmann hat sich im Zusammenhang mit der neuen menschheitsbedrohenden Epidemie, dem Corona-Virus, das nun schon seit in allen Medien zu finden ist, mit der Auswirkungen solcher Nachrichten auf Menschen, die mit diesem Virus nicht einmal in Kontakt gekommen sind beschäftigt.

Sie schreibt zu ihren Ergebnissen: "Nehmen wir mal ein anderes Beispiel, dass keine Infektionskrankheit darstellt, dem unsichtbaren Feind, der uns jederzeit überfallen und umbringen könnte.

9/11 aus einer anderen Perspektive

Sehr viele Menschen erinnern sich ganz genau daran, wo sie am 11. September 2001 waren, es ist in unser Gedächtnis eingebrannt. Die Konsequenzen dieses Ereignisses sind jedoch viel weitreichender, als es den meisten Menschen bewusst ist.

Seit dem 11. September 2001 werden in den Medien noch mehr Schreckensbilder und Nachrichten verbreitet. Dies bedeutet für uns: Stress, Stress und nochmal Stress. Wir haben nicht das Gefühl in einer sicheren Umgebung zu leben, auch wenn wir das herunterspielen oder gar nicht bewusst mitbekommen. Doch warum ist das wichtig?

Die Intelligenz der Zellen

Unsere Zellen sind intelligent, selbst die in einer Petrischale. Wenn in zwei unterschiedlichen Petrischalen den Zellen entweder Nährstoffe oder Gifte verabreicht werden, ist folgendes zu sehen: in dem Gefäß mit den Nährstoffen wachsen die Zellen zu ihnen hin, in dem anderen mit den Giften wenden sie sich von diesen negativen, bedrohlichen Signalen ab. Sie meiden die Gifte sozusagen. Wenn die Zellen etwas wahrnehmen, das Wachstum verspricht, gehen sie mit offenen Armen auf dieses Signal zu. Bei Toxinen verschließen sie sich, machen die Schotten dicht. Hier ist es wichtig zu wissen, dass Zellen sich nicht gleichzeitig im Wachstums- und Schutzmodus befinden können. Dies lässt sich auf unseren gesamten Körper übertragen.

Der ganze Körper befindet sich, wie die einzelne Zelle, im Wachstums- oder im Schutzmodus und kann sich ebenfalls nicht gleichzeitig in beiden Zuständen befinden. Bei dem Wort Wachstum denken wir häufig an die Entwicklung eines Menschen vom Neugeborenen bis zum erwachsenen Menschen. Allerdings wachsen wir jeden Tag, selbst als 100Jährige. Jeden Tag sterben unbemerkt Milliarden und Abermilliarden Zellen in uns ab und werden ersetzt, alleine die Auskleidung des Darms wird alle 3 Tage erneuert. Wir wachsen zwar nicht mehr in die Höhe, aber wir erneuern uns von innen heraus – und das jeden Tag. Wenn wir uns aber im Stress befinden, ob nun bewusst oder unbewusst, kann der Körper die Zellen nicht in der normalen, gesunden Geschwindigkeit ersetzen.

Der Körper unter Stress

Die Stressachse, auch als Hypothalamus – Hypophysen - Nebennieren – Achse bekannt, spielt hier eine zentrale Rolle. Wenn der Hypothalamus Stress wahrnimmt, möchte er dem gesamten Körper mitteilen, dass da draußen was los ist, dass unsere Aufmerksamkeit verdient. Wenn etwas wahrgenommen wird, was potenziell gefährlich ist, wird ein Signal an die Zellen geschickt, dass die Umgebung nicht unterstützend ist. Dies ist je nach Stresswahrnehmung individuell und unterschiedlich intensiv.

Dazu sendet er ein Signal an die Hypophyse, das Kontrollzentrum der Hormonproduktion. Diese schickt ein Signal zu Billionen Körperzellen. Wenn eine – vermeintliche – Bedrohung wahrgenommen wird, geht es weiter zur Nebennierenrinde. Wenn wir uns im Kampf- oder Fluchtmodus befinden, schütten wir Stresshormone aus und diese bewirken, dass das Blut verstärkt vom Inneren abgezogen wird und in die Arme und Beine verlagert. Flüchten oder Verteidigung ist jetzt wichtiger als die Gesunderhaltung oder Reparatur des Körpers.

Wenn der Körper in diesen Kampf- und Fluchtmodus übergeht, sorgen diese Stresshormone dafür, dass alle Körpervorgänge runtergefahren werden und die Energie dafür bereit steht. Unser Immunsystem benötigt allerdings auch viel Energie und diese steht dann nicht mehr in ausreichender Menge dafür zur Verfügung. Wenn man von einem Tiger gejagt wird ist es wichtiger schnell rennen zu können, als eine bakterielle Infektion zu bekämpfen. Aber nur ein ausgewogenes Immunsystem kann uns vor all den Erregern schützen.

Die Aussage „Ich habe mir eine Krankheit eingefangen“ ist eigentlich nicht richtig. Sie ist schon da, aber das Immunsystem hält diese Erreger in Schach. Wir sind die ganze Zeit von Krankheitserregern umgeben, überall, auch in uns. Wenn wir unter Stress stehen, wird die Energie für das Immunsystem runtergefahren und diese sog. opportunistischen Krankheitserreger nutzen - wie der Name schon sagt - ihre Chance, verbreiten und vermehren sich in uns. Der Besuch beim Arzt führt häufig zur Behandlung des Symptoms, aber die Ursachen - die Stressfaktoren, in welcher Form auch immer - bleiben zumeist unbeachtet.

Wir haben also zwei Probleme, die durch Stress verursacht werden: durch ihn hört das Wachstum bzw. die Zellerneuerung auf und die Funktion des Immunsystem wird runtergefahren.

Da gibt es aber noch ein drittes Problem: Wenn wir gestresst sind befinden wir uns im Reflexverhalten und handeln nicht reflektiert und bewusst. Durch Stress wird das Blut aus dem Inneren in die Arme und Beine bevorzugt transportiert, auch aus dem vorderen Bereich des Gehirns, wo bewusste Entscheidungen getroffen werden. Das bedeutet: unter Stress sind wir weniger intelligent, weil reflexartiges, schnelles Handeln das Überleben sichern soll. Ob das nun sozialverträglich ist oder nicht, es wird wie aus einer lebensbedrohlichen Situation heraus reagiert.

Es ist wichtig zu verstehen, dass Stress uns auf vielen Ebenen beeinflusst, aber jeder davon fährt das Leben runter. Es wird alles für einen gesunden Körper und Geist/Verstand erstmal stillgelegt bis die Gefahr vorbei ist.

Stress ist eine Hauptursache für die zahlreichen Zivilisationskrankheiten. Die Nachrichten machen uns krank, denn dadurch wird unser Körper, jede einzelne Zelle geschwächt. Seit dem 11. September 2001 hat dies allerdings eine ganz andere Dimension angenommen. Die permanente Horroszenarienbeschallung, ob im Fernsehen, Zeitungen, Radio oder Internet hat einen enormen Einfluss, nicht nur auf unsere geistige, sondern auch körperliche Gesundheit. Unter Berücksichtigung der Aufklärungsarbeit von Prof. Mausfeld stellt sich hier die Frage, ob dies möglicherweise bewusst eingesetzt wird.

Wenn wir weiterhin in der Angst verweilen, ob bewusst oder - wie zumeist - unbewusst, gehen unsere Zellen in den Schutzmechanismus über, dann sind Wachstum und Gesunderhaltung irgendwann nicht mehr möglich.

Hinzu kommt etwas, dass viele Menschen nicht realisieren. Stress im Leben zu minimieren ist das Eine, aber das reicht nicht. Das Gefühl von Glück und Liebe sind der Treibstoff für die Gesunderhaltung und Reparatur der Zellen. Es reicht also nicht im Mittelmaß dahin zu fristen.

Die Genaktivität kann sich verändern, und zwar tagtäglich.

Wenn sich die Wahrnehmung des Geistes in der Chemie und Elektrizität des Körpers wiederfindet und unser Nervensystem die Umwelt liest und interpretiert, dann können wir das Schicksal unserer Zellen durch unsere Gedanken verändern.

Im Guten wie im Schlechten, es liegt an uns.

Angst ist ein wirkungsvolles Machtinstrument und hat weitreichende Auswirkungen. Jeder Mensch hat sicherlich schon mal am eigenen Leib erfahren, dass die Entscheidungen, welche aus und in der Angst getroffen wurden, nicht unbedingt förderlich waren.

Angst ist nicht nur ein schlechter Ratgeber, Angst ist ein Machtinstrument, welches uns lähmt und krank macht. Und wie jedes Instrument, was intelligent eingesetzt wird, sehr effektiv. Wir schauen auf die Welt mit den Augen der Angst, so sind wir einfacher zu lenken. Wie wäre sie wohl aus einer neuen Perspektive? Es gibt Lösungen, die wir für die Probleme der Welt haben. Wenn wir unseren Fokus, Energie und Tatkraft darauf konzentrieren, können wir gemeinsam viel erreichen.

Wir sind viele. Sehr viele.

Doch eines gilt zu erkennen: Angst ist ein wirkungsvolles Machtinstrument. Wem nützt sie?

Quelle: Dr. Heidi Wichmann – https://t.me/drheidiwichmann / Heikraft - Deine gesunde Portion Natur – https://t.me/heilkraft1

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