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Wenn die Schlafbegabung fehlt!

Archivmeldung vom 13.03.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.03.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Dr. Stephan Rüller: Es ist die "Schlafbegabung", die fehlt und die die wirkliche Ursache von Stress und Burnout ist. /  Bild: "obs/sleepingpower/Dr. Rüller"
Dr. Stephan Rüller: Es ist die "Schlafbegabung", die fehlt und die die wirkliche Ursache von Stress und Burnout ist. / Bild: "obs/sleepingpower/Dr. Rüller"

Wenn Stress krank macht, warum sind dann so viele Menschen gesund? "Die richtige Antwort ist entwaffnend einfach", betont Dr. med. Stephan Rüller, Schlaf-Wissenschaftler. Er hat in vielen Untersuchungen Schlaf und Schlafprobleme analysiert. Es ist die "Schlafbegabung", die fehlt und die die wirkliche Ursache von Stress und Burnout ist. "Durch das ewige Wiederholen, Stress sei die Ursache von Burnout und Schlafstörung glauben wir, das sei richtig. Ist es aber nicht", macht der Wissenschaftler deutlich. "Nur weil es logisch klingt und wir es so oft gehört haben, ist es noch lange nicht korrekt."

Schlaf ist die ungenutzte Kraft, die jedem von uns Nacht für Nacht ein attraktives Versprechen macht: "Abtauchen, das Gefühl der Erschöpfung vergessen und am nächsten Morgen mit innerer Kraft wieder aufwachen." Leider wird aber immer darauf hingewiesen, dass Stress der Schlafkiller Nr.1 sei. Ganze Industriezweige haben sich darauf eingeschossen, auch die Schlafmedizin kennt kaum etwas anderes, als bei Schlafstörungen reflexartig den Stress als Ursache auszumachen.

Wenn diese Aussagen aber richtig wären, dann würden durch die schon jahrelang bekannten Regeln für Schlafumfeld und die Antistress-Programme immer weniger Menschen an Burnout leiden und die Menschheit immer besser schlafen. Aber genau das Gegenteil ist der Fall: Immer mehr leiden unter Schlafstörungen und die Zahl der Burnout-Erkrankten nimmt immer weiter zu.

Stress - wie eine Tankanzeige

"Stress ist aber zunächst einmal ein Geschenk der Natur", erläutert Stephan Rüller. "Er ist unsere Tankanzeige, die uns sagt, dass die Energiereserven bald zu Ende sind." Leider wird in dieser Situation oft das Falsche geraten: Statt zu tanken wird empfohlen, nicht mehr weiter zu fahren.

Regelungen, dass Angestellte abends keine E-Mails mehr empfangen oder Schichtdienstmodelle den Arbeitstag planen, sind sicher sinnvoll. Allerdings schützen sie nicht vor einer Burnout-Erkrankung. "Sogar weit gefehlt", weiß Stephan Rüller. Die höchsten Burnout-Raten in unserer Gesellschaft finden sich bei den Arbeitslosen und Hartz IV-Empfängern. "Viele von ihnen würden wieder stark und leistungsfähig werden, wenn sie mehr arbeiten könnten", wertet er.

Stress ist eine lebensnotwendige Anpassungs-Reaktion des Organismus' an gestellte Herausforderungen. Sobald Aufgaben zu bewältigen sind, werden Nervenzellen aktiviert, Hormone ausgeschüttet und Energie bereitgestellt.

Wenn Belastung Belastbarkeit übersteigt

All die dabei ablaufenden Prozesse dienen der Anpassung. Sie bestimmen das tägliche Leben. Ein Stressgefühl kommt dann auf, wenn die Belastung die Belastbarkeit übersteigt. Das kann die unterschiedlichsten Gründe haben: Zeitdruck, Armut, Sorgen, Beruf, Krankheit und vieles andere mehr. Aber meistens kann man diesen Belastungen nicht wirklich ausweichen, denn sie sind häufig nichts anderes als ein Bild der konkreten Lebenssituation.

"Was wir aber können - und das häufig ganz einfach - ist, unsere Belastbarkeit zu steigern. Dafür hat die Natur uns den Schlaf geschenkt. In der Nacht werden die Energiereserven aufgetankt und stehen am Morgen wieder voll zur Verfügung", weiß der Wissenschaftler.

Millionen Menschen ohne Stress?

Nun gibt es Millionen von Menschen, die täglich enorm viel leisten, mannigfache Herausforderungen haben und sich dennoch wohl fühlen. Haben all diese Menschen also keinen Stress? Sind das alles Menschen ohne Sorgen, mit ausreichend Geld und fortwährendem Erfolg in Beruf? "Die Antwort ist einfach", erläutert Stephan Rüller: "Diese Menschen haben einfach eine hohe Schlafbegabung."

Wir wissen zwar alle, dass es noch nie einen virtuosen Geiger oder einen faszinierenden Fußballstar ohne Förderung, Training und Anleitung gegeben hat, aber beim Schlafen wird angenommen, dass es einfach automatisch gut klappt. "Warum schaut die Wissenschaft nicht nach der Schlafbegabung, nach all den Voraussetzungen, die für einen stabilen Schlaf notwendig sind?", das fragt sich der Wissenschaftler schon seit Jahren.

sleepingpower fördert Schlafbegabung

Das Unternehmen sleepingpower hat durch vorurteilsfreie Fragen die vielen Facetten des Schlafvermögens erforscht. Diese Facetten müssen aber detailliert aufeinander abgestimmt sein, damit ein stabiler Schlaf auch eintreten kann.

Eine dieser Facetten sind beispielsweise Mikro-Nährstoffe, die direkt im körpereigenen Schlafzentrum andocken oder als Bausteine für schlafrelevante Überträgerstoffe im Gehirn dienen. Durch Stress, Lebens- oder Ernährungsgewohnheiten sind sie oft nur noch in unzureichender Konzentration vorhanden - und damit eine der Ursachen für einen instabilen Schlaf.

Weitere Facetten, die uns nachts aufwachen lassen, können sein: Hormon-Ungleichgewichte, versteckte Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten oder ein verstärkter Nasenzyklus. Auch eine Überempfindlichkeit für die nächtliche Atemarbeit ist eine mögliche Ursache, die in abgestufter Ausprägung sogar relativ häufig vorkommt. Es gibt noch viele weitere Facetten, die alle - einzeln für sich oder häufiger sogar gemeinsam - einen Störfaktor für erholsamen Schlaf darstellen können.

Zum Arzt, wenn man schlecht rechnen kann?

Dr. med. Stephan Rüller gilt mit seinem Unternehmen sleepingpower als Querdenker. "Wenn man schlecht rechnen kann, geht man dann zum Arzt? Warum will man dann zum Arzt gehen, damit man besser schlafen kann?", fragt er provokant.

Bei sleepingpower hat er die Schlafpotenziale erforscht. Zur Förderung der Schlafbegabung beseitigt er Schlafhemmnisse, berät und coacht die Teilnehmer. "Die Leistungen von sleepingpower gehen weit über das hinaus, was Schlaflabore bieten. Sie übersteigen auch das Können der klassischen Schlafmedizin", so Stephan Rüller selbstbewusst. Der Erfolg gibt ihm Recht.

Quelle: sleepingpower (ots)

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