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Honig - Power aus dem Bienenstock oder zuckerreicher Aberglaube?

Archivmeldung vom 06.06.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.06.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Schon Cleopatra soll jeden Tag in Milch und Honig gebadet haben. Haben diese Bäder tatsächlich zu ihrer Schönheit beigetragen und ist Honig also Power aus dem Bienenstock oder doch nur zuckerreicher Aberglaube?

Das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber" ging jetzt der Frage nach und sprach mit dem Allgemeinmediziner Dr. Andreas Baum über die Zusammensetzung und Wirkung von Honig. Nachfolgend seine Antworten auf die Fragen:

Woraus besteht Honig?

Honig besteht zu einem Großteil aus Zucker, das ist vor allem Traubenzucker und Fruchtzucker, bisschen Haushaltszucker und 1/5 aus Wasser, zu nur 1% sind Eiweißbausteine, Enzyme, Vitamine und Mineralstoffe.

Das hört sich an, als sei Honig ungesund und obendrein ein Tabu für Diabetiker?

Nein, Diabetiker können mit Honig wie mit Zucker umgehen, d.h. sie müssen nicht darauf verzichten, sie sollen aber Maß halten. Außerdem hat Honig eine jahrtausendealte Tradition als Heilmittel, z.B. bei Halsschmerzen, Erkältungen und auch in der Wundbehandlung.

Ist das nicht erstaunlich, wenn man bedenkt, dass Honig nur 1% Wirkstoffe hat?

Wissenschaftlich sind die Wirkungen oft nicht bewiesen, aber begründen lassen sie sich schon. Beispielsweise hemmt Zucker das Wachstum von Keimen und das erklärt, warum sich Honig erfolgreich in der Behandlung von Wundgeschwüren einsetzen lässt. Dafür wird aber kein normaler Honig verwendet, sondern ein spezieller keimfrei gemachter Honig. Und noch ein Tipp: wer z.B. seine Halsschmerzen mit Honig lindern will, der sollte darauf achten, dass die Milch nicht so heiß ist bevor er den Honig einrührt, damit die hitzeempfindlichen Enzyme geschont werden.

Letzte Frage: erkennt man die Qualität des Honigs an der Farbe?

Die Farbe des Honigs sagt über seine Güte gar nichts aus. Die variiert je nach Sorte, z.B. ist Rapshonig fast weiß oder Sonnenblumenhonig eher dottergelb. Also, egal welche Farbe der Honig hat, äußerlich angewendet ist er ein Allroundtalent für die Schönheit. Eine Gesichtsmaske mit Honig, Quark und Öl beruhigt die Haut und macht sie superweich und Honigshampoo lässt stumpfes, sprödes Haar wieder unglaublich glänzen.

Quelle: Wort und Bild "Diabetiker Ratgeber"

 

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