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Was kommt da auf uns zu? Die Lebens­mit­tel­in­dustrie schlägt Alarm – ab 2023 Hungersnöte?

Archivmeldung vom 17.05.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.05.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Bild: Niki Vogt
Bild: Niki Vogt

Die Lebens­mit­tel­preise steigen und steigen. Wer sich die Kas­sen­zettel der wöchent­lichen Rou­ti­ne­ein­käufe auf­be­wahrt, kann seit einem Jahr die Teuerung sehen und seit einem Vier­teljahr – bereits vor dem 24. Februar, des rus­si­schen Ein­mar­sches in die Ukraine — eine erst langsame, aber jetzt immer schnellere und dra­ma­ti­schere Preis­stei­gerung ver­folgen. Sogar der Dis­coun­triese Aldi erhöhte einige seiner Preise vor etwa zwei Wochen um 30 bis 50 Prozent. Und noch ein alar­mie­rendes Phä­nomen: Die Regale werden jetzt nicht nur dünner bestückt, sie bleiben immer wieder für manche Pro­dukte tagelang völlig leer. Hierauf geht die Journalistin Niki Vogt im folgenden Artikel bei "Die Unbestechlichen" näher ein.

Weiter schreibt sie wie folgt: "Ein Einkauf von Ende 2021, der damals noch ca. 100 Euro kostete, liegt heute bei einem Kon­troll­einkauf – mit den genau gleichen Pro­dukten in dem­selben Geschäft — bei ca. 130 Euro. Eine Packung Bio-Eier von frei­lau­fenden Hühnern, früher ca. 3 Euro, heute ca. 5 Euro. Von Son­nen­blu­menöl und Mehl ganz zu schweigen. Ich habe selbst mit­be­kommen, wie zwei Leute davor standen und per Telefon andere infor­mierten, dass es gerade Mehl gibt. Sobald davon wieder einmal eine Lie­ferung kommt, sagte mir die Kas­sie­rerin, ist sie innerhalb einer halben Stunde weg, trotz der Begrenzung auf ein oder zwei Packungen pro Person.

Bran­chen­ver­bände kün­digen jetzt wieder neue Preis­stei­ge­rungen an: Milch­pro­dukte und Back­waren sollen bis zu 30 Prozent teurer werden.

Ich habe einmal die Ange­botslage bei Aldi an einem besonders krassen Tag foto­gra­fiert. Und das war nicht nur einmal und nicht nur in dieser Filiale so:

Bild: Niki Vogt

Bild: Niki Vogt

Bild: Niki Vogt

Das scheinen Bilder zu sein, an die wir uns gewöhnen müssen. Und die beiden oberen Bilder über­führen die Staats­pro­pa­ganda auch der Lüge: Es ist eben nicht so, dass es am Hamstern der aso­zialen Quer­denker-Bürger liegt, dass die Regale leer sind. Bei Klo­papier mochte das noch stimmen – aber Klo­papier gibt es jetzt genug. Nur bei Gemüse und Tief­kühlkost ist das blanker Unsinn. Nach ein paar Tagen ist Gemüse welk und unge­nießbar. Und die Tief­kühl­schränke der Bürger haben nicht Zim­mer­größe, um der­maßen simultan und mas­senhaft zu hamstern. Es gibt die Waren einfach nicht.

Der weit ver­breitete Ver­dacht im Volk, dass wir ganz bewusst in eine große Krise geführt werden, in der Hunger, Armut, Arbeits­lo­sigkeit, Kälte und Gewalt durch Maro­deure die Men­schen überall mürbe macht, festigt sich immer mehr. Viele wissen genau, wo sie die Täter zu ver­orten haben, das ergeben vor­sichtige Son­die­rungs­ge­spräche mit Kunden, die neben einem vor den leeren Regalen stehen. Einfach mal das Thema ansprechen, indem man seinen Unmut vor­sichtig for­mu­liert (wo sind wir eigentlich hin­ge­kommen und warum) – und nach etwa zwei Minuten gegen­sei­tigen Abtastens – wie damals, in der DDR sagen mir Ex-DDR-Deutsche — weiß man, ob man offen sprechen kann. Und dann geht’s aber los.

Was machen die füh­renden Poli­tiker? Sie üben sich im Schau­t­anzen, und hinter dem Büh­nen­vorhang werden die Stell­schrauben für den Welt­hunger gestellt, um die Menschheit unter die Knute des Great Reset zu zwingen.

Die ent­spre­chenden Ver­bände schlagen Alarm – und meinen das auch so. Viel­leicht ist ihnen nicht klar, wozu das Ganze auf­ge­führt wird, viel­leicht wollen sie auch nicht in die „Ver­schwö­rungs­theo­re­tiker-Ecke“ gekickt werden. Die Tages­schau schreibt:

„Ange­sichts stei­gender Lebens­mit­tel­preise haben Ver­bände vor Lebens­mit­tel­knappheit gewarnt und for­derten Bun­des­land­wirt­schafts­mi­nister Cem Özdemir zum Handeln auf. ‚Irgendwann ist nicht mehr die Frage, wie viel Roh­stoffe für unser Essen auf dem Welt­markt kosten, sondern ob wir über­haupt noch welche bekommen‘, sagte Christian von Boetticher, Prä­sident der Bun­des­ver­ei­nigung der Deut­schen Ernäh­rungs­in­dustrie der ‚Bild‘, einem Vor­ab­be­richt zufolge. Boetticher for­derte Özdemir auf, ‚vom Grünen-Pro­gramm endlich auf aktives Kri­sen­ma­nagement‘ umzu­schalten. Im Hin­blick auf stei­gende Lebens­mit­tel­preise und zusätzlich 50 Mil­lionen Hun­gernde weltweit könne man ‚keinem Men­schen erklären, dass deutsche Land­wirte 20 Prozent Anbau­flächen künftig lediglich bio­lo­gisch bewirt­schaften und zehn Prozent sogar als öko­lo­gi­sches Brachland still­legen sollen‘, sagte von Boetticher.“

Aber Herr Bun­des­land­wirt­schafts­mi­nister Özdemir glänzt nicht durch beherztes Handeln. Er weiß anscheinend, worum es geht. Die wütenden Attacken der Agrar- und Lebens­mit­tel­ver­bände igno­riert er weit­gehend. Die BILD schreibt:

„Großer Unmut über Agrar­mi­nister Cem Özdemir (56, Grüne): Lebens­mittel-Pro­du­zenten, Ver­bände und Bauern werfen ihm Untä­tigkeit vor – während die Preise explo­dieren und wegen des Ukraine-Kriegs Nah­rungs-Not­stand droht!

Konkret beklagen Branchen-Insider, dass sie ange­sichts der dra­ma­ti­schen Ver­sor­gungslage von Özdemir nicht gehört oder geladen werden. Statt­dessen würde der Minister Öko-Orga­ni­sa­tionen wie ‚Food­watch‘ emp­fangen, heißt es.“

Der evan­ge­lische Wohl­fahrts­verband Dia­konie Deutschland sieht sogar einen „dras­ti­schen Anstieg der Armut in Deutschland“ und fordert neue Not­fall­hilfen: „Wir werden sehr viel mehr Arme bekommen, als wir bisher gedacht haben“, sagte Maria Loheide, der sozi­al­po­li­tische Dia­konie-Vor­stand. Sie fordert eine Reform der sozialen Unter­stützung in all­ge­meinen Krisen. „Die ewigen Einmal- und Bonus­zah­lungen haben was von Almosen“. Die gute Dame weiß anscheinend nicht, dass mehr Geld nicht gleich­be­deutend ist mit mehr Waren. Das ganze Geschrei nach Geld pro­du­ziert nicht ein Brot oder einen Liter Milch mehr, sondern hilft nur kurz­fristig, bis die Preise wieder ent­spre­chend der Ver­knappung anziehen. Ja, die besser Betuchten haben eine längere Karenzzeit, bis auch sie nicht mehr genug zu Essen bekommen. Um es ganz krass zu for­mu­lieren: Am Ende bekommt nur noch der Mil­lionär das eine Brot.

Das Problem ist ab nächstes Jahr auch der Dünger. Dieses Thema wird über­haupt nicht berichtet, obwohl voll­kommen klar ist, dass es DAS große Problem für zumindest West­europa sein wird, sollte es nicht zu einem Frieden mit Russland kommen (was die west­lichen Staaten unter der Ägide der USA nicht zulassen werden).

Der Dün­ger­mangel wird sehr wahr­scheinlich dazu führen, dass unzählige Bauern auf der ganzen Welt in den kom­menden Monaten ihre Saat ent­weder gar nicht oder nur in einem unge­nü­genden Ausmaß aus­bringen können. Der Dünger, der dann über­haupt noch auf dem Welt­markt, wie es beim Erdgas momentan zugeht, zu bekommen ist, wird dann in einem Bie­ter­ge­fecht der rei­cheren Länder irre Preise erzielen. Das wie­derum ist für die ärmeren Länder eine Kata­strophe. Viele werden elen­diglich ver­hungern, viele werden nach Europa und Nord­amerika drängen, wo eben­falls Mangel herrscht und die Ernten kaum zur Ernährung der eigenen Bevöl­kerung reichen.

David Beasley, der US-ame­ri­ka­nische Exe­ku­tiv­di­rektor des Welt­ernäh­rungs­pro­gramms der Ver­einten Nationen sagte in einem Interview mit der ‚Frank­furter All­ge­meinen Zei­tungʽ, dass der Waf­fengang in Ost­europa ‚unvor­stellbare Aus­wir­kungenʽ haben werde. Die um sich grei­fende Nah­rungs­mit­tel­knappheit werde neue Migra­ti­ons­ströme aus­lösen, die ‚die syrische Flücht­lings­krise wie ein Picknick im Park aus­sehen lassenʽ könne.

Mat­thias Ber­ninger, ehe­ma­liger grüner Spit­zen­po­li­tiker und Staats­se­kretär im Bun­des­land­wirt­schafts­mi­nis­terium und heute Leiter des Bereichs „Öffent­lichkeit und Nach­hal­tigkeit“ der Bayer AG, sagt: „Wir steuern auf die größte Hun­gersnot der Mensch­heits­ge­schichte zu.

„Die Bauern in der Ukraine können viel weniger Roh­stoffe pro­du­zieren, die Infra­struktur ist zer­stört, die Häfen sind blo­ckiert. Aber die Pro­bleme sind noch viel größer. (…) Weil Energie fehlt, pro­du­ziert China weniger Dünger, und wegen der Blo­ckade des Schwarzen Meers werden kaum Dün­ge­mittel aus Russland und Weiß­russland expor­tiert. Hinzu kommen noch globale Logis­tik­pro­bleme. Selbst wenn es genug zu essen gäbe, kommt das Essen nicht unbe­dingt da an, wo es gebraucht wird. Wir fürchten, dass sich die Zahl der hun­gernden Men­schen 2023 oder 2024 ver­doppelt. Wenn wir zehn Prozent weniger Kunst­dünger haben als wir bräuchten, raubt das bis zu 320 Mil­lionen Men­schen die Ernährungsgrundlage.“

Obwohl Weiß­russland und Russland den Stick­stoff­dünger liefern würden, wird nicht nur rus­si­scher Dünger mit in die Sank­tionen ein­ge­schlossen, um Prä­sident Putin zu bestrafen, sondern auch Dünger aus Weiß­russland, weil dessen Prä­sident Luka­schenko den rus­si­schen Prä­si­denten unter­stützt. Unfassbar. Ein Gutes hat es: Der rus­sische und weiß­rus­sische Stick­stoff­dünger wird wahr­scheinlich in die eng zusam­men­ar­bei­tenden BRICS-Länder (Bra­silien, Russland, Indien, China, Süd­afrika) ver­kauft und dort die Not ver­hindern oder vermindern.

Henry Kis­singer sagte einmal:

„Wer das Öl kon­trol­liert, ist in der Lage, ganze Nationen zu kontrollieren;

wer die Nahrung kon­trol­liert, kon­trol­liert die Menschen.“

Viele ver­muten, dass es genau darum geht. Wenn das so sein sollte, dann wird die Davoser WEF-Clique ihre schon in den Start­lö­chern ste­henden Super­helden auf die Welt­bühne schieben und kon­zer­tiert die Stell­schrauben so drehen, das plötzlich, nach größter Not der Welt­frieden aus­bricht und eine geeinte Welt­re­gierung alles wieder gut macht. Und dann, so planen sie wahr­scheinlich, dann sind die Men­schen sicher bereit, sich allem unter­zu­ordnen, wenn sie nur wieder Sicherheit, Nahrung und Wärme haben.

Oder das Ganze läuft voll­kommen aus dem Ruder. In jedem Fall ist es emp­feh­lenswert, sich auf eine große Krise vor­zu­be­reiten. Vorräte reichen eine Weile, auch zwei Jahre oder drei. Noch besser: Ein Garten, in dem man sein eigenes Gemüse und Obst pflanzt. Und die Fähigkeit, Dinge zu „orga­ni­sieren“. Netz­werke, Leis­tungen, Tausch­mittel. Prüfen Sie ihre Kon­takte, wem Sie ver­trauen können. Prahlen Sie nicht mit ihren Vor­räten. Bekannte Sil­ber­münzen und Unzen sind ideal, um begehrte Güter und Lebens­mittel zu bekommen. Über­legen Sie, was Sie anbieten können, wo Sie sich nützlich machen können, welche Kennt­nisse und Fähig­keiten Sie haben. Ver­netzen Sie sich. Hamstern Sie. Kaffee, Ziga­retten, Alkohol, Seife waren die klas­si­schen Kri­sen­wäh­rungen. Welche in der schon begin­nenden Krise die lager­baren und begehrten Tausch­mittel sind, zeigt sich bereits und fängt mit Mehl, Zucker und Speiseöl an."

In ihem Artikel beim Schildverlag fügt sie noch foldendes hinzu: "

In diesem Video unten gibt es wirklich interessante und gute Informationen zu den wahren Verhältnissen, was unsere Landwirtschaft leistet und was nicht. Dass Bauernhöfe praktisch täglich sterben, weil die Bauern aufgeben müssen. Und wie wir mit falschen Fakten und Zahlen in die Irre geführt werden. Die Selbstmordrate unter den Bauern ist dramatisch. Und wie wenig die Minister von ihren Aufgaben überhaupt verstehen. "


Quelle: Die Unbestechlichen (Niki Vogt) / (www.schildverlag.de)

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