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Smartwatch: Apple hat weiterhin die Nase vorn

Archivmeldung vom 26.03.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.03.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Symbolbild
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Image by fancycrave1 from Pixabay

2014 wurden die Smartwatches als nächster großer Trend der Technikwelt gefeiert. Seitdem haben viele Hersteller entsprechende Technologien in Ihr Sortiment integriert. Führend ist dabei weiterhin der US Tech-Gigant Apple, der mit seiner Interpretation der Smartwatch das Weihnachtsgeschäft 2018 dominierte.

Apple gelang schon früh enormer Vorsprung

Schon früh erkannten nicht nur Technikexperten das Potenzial, das in den Smartwatches steckte. Auch die Schweizer Uhrenindustrie sah in den neuen Wearables für das Handgelenk eine enorme Gefahr und beobachtete die Entwicklungen genau. Dass die Angst der Traditionsbranche in der Schweiz nicht unberechtigt war, zeichnete sich schon nach wenigen Jahren ab. So gelang es Apple die Traditionshersteller mit den Verkaufszahlen seiner Smartwatch im letzten Quartal 2017 hinter sich zu lassen. Generell sind Smartwatches ideale Technik-Geschenke für Groß und Klein.

Auch 2018 war die Apple Smartwatch in Tests und Vergleichen das Flaggschiff einer ganzen Branche und konnte seine enormen Erfolge verstärken. Bei den ersten Auswertungen des Weihnachtsgeschäfts 2018 kamen Marktforscher zu dem Ergebnis, dass der US-Konzern führend ist. So konnte der Technologiekonzern aus den USA im Weihnachtsgeschäft vergangenen Jahres rund 10 Millionen seiner Apple Watches verkaufen. Viele Uhren landeten auch in Deutschland unter dem Tannenbaum und sind gerade in Bezug auf die Apple Watch beliebte Technik-Geschenke.

Apple Watch kommt auf 60 Prozent Marktanteil

2015 hat der Konzern mit dem angebissenen Apfel-Logo seine Apple Watch auf den Markt eingeführt. In gerade einmal drei Jahren gelang es den Amerikanern sich an die Spitze des Smartwatch-Marktes zu setzen und die Konkurrenz deutlich auf Abstand zu halten. So kommt das Modell aus den USA aktuell auf einen Marktanteil von 60 Prozent. Dabei hat die Apple Watch enorme Konkurrenz. In den letzten Jahren erschienen immer mehr Smartwatches von Samsung, Huawei, Xiaomi, Sony, Yamay und weiteren Herstellern auf dem Markt. Sie alle arbeiten mit Googles Betriebssystem Android.

Dass Android durchaus das Potenzial hat, Apple den Rang abzulaufen, zeigte sich in der Vergangenheit auf dem Smartphone-Markt. Hier hat sich Android sehr erfolgreich an die Spitze setzen können, wobei es gerade bei Android auch häufig zu Sicherheitsproblemen kommt. Bei den Smartwatches bleibt das Betriebssystem bislang jedoch deutlich hinter Apple zurück. Laut den aktuellen Erhebungen gelingt es der Android Air nämlich nicht, sich auf dem Markt durchzusetzen.

Die Konkurrenz von Apple ist sehr verschieden und hängt von der genauen Gerätekategorie ab. Bei den Fitnessarmbändern stellt beispielsweise der aus China stammende Hersteller Xiaomi eine ernstzunehmende Konkurrenz dar. Wie die Experten von IDC mit Blick auf eine aktuelle Erhebung bekanntgaben, kommt derzeit jedes dritte Gerät in diesem Bereich von Xiaomi.

Apple überzeugt auch mit anderen Wearables

Der US-Konzern Apple konnte in der aktuellen Untersuchung nicht nur aufgrund seiner Smartwatch überzeugen, sondern glänzte bei den Wearables insgesamt mit einer guten Performance. Die IDC-Erhebung sieht die Amerikaner demnach auch wegen ihrer Ohrhörer vorn. Von den Mini-Geräten für das Ohr konnte Apple 16,2 Millionen Exemplare im letzten Quartal 2018 verkaufen.

Der zweite Platz geht in der aktuellen Untersuchung an Xiaomi. Die Chinesen kamen im letzten Quartal 2018 auf 7,5 Millionen Geräte. Eine deutliche Steigerung erreichte zuletzt auch Huawei. Auch wenn sich das Unternehmen gegenüber dem Marktführer Apple weiterhin geschlagen geben muss, kann es auf dem Markt insgesamt Boden gut machen. Dabei setzte Huawei auf einen besonderen Trick, um den Absatz der Wearables zu steigern. Sie wurden bevorzugt im Bundle mit Smartphones angeboten.

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